Geduld

von Angélique Duvier
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Wie oft hast du nachts wachgelegen,
das Brechen deines Herzens selbst erlebt.
Dem Blick des Bösen widerstanden,
obwohl es einen Schleier trägt.

Du hast die Menetekel wahrgenommen,
etwas hatte deine Seele berührt,
bist dem Bösen zuvorgekommen,
daher wurdest du zu nichts verführt.

So musst du zur Geduld nur greifen,
sollst dein Herz in Ruhe nur halten,
denke nach und lass Gefühle reifen.
Lass jetzt Himmel und Erde walten.

Lass kein Feuer deine Seele schleifen,
welches keine Träne löschen kann,
irgendwann wird Gerechtigkeit greifen
und schlägt die Niedertracht in ihren Bann.

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Kommentare

15. Aug 2016

Ein Text, der in die Tiefe geht. Mit Lebenserfahrung, die sich hier in weiser Form äußert. Ein wertvolles Gedicht.
LG Monika