Der eigene Schleim

von Alf Glocker
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Es ist Freitag der Dreizehnte,
die Börse ist verkracht,
obwohl der Organhandel blüht
und Götter wieder hoch im Kurs stehen.

Das schon vielfach erwähnte
Ende kam über Nacht -
keiner weiß jetzt mehr was geschieht,
irgendwo ist ein schüchternes Flehen.

Überall stehen Idioten wie Pudel herum,
sie fassen sich an die Nasen,
können das Unglück nicht fassen!
Wie konnte nur kommen was kam?

Sind wir wirklich so unsagbar dumm?
Wir baden uns in Phrasen!
Trotzdem müssen wir jetzt verlassen,
was uns die Zeit bedeutungsvoll nahm.

Lebensstil, Familie, Häuser und Land -
alles ist vernichtet und brennt!
Die Erde zahlt uns die Unvernunft heim!
Und wir wissen nicht was geschah?

Wir waren so klug, ganz ohne Verstand -
so gebildet wie man uns kennt.
Wir glitten aus auf dem eigenen Schleim,
und nun ist die Hölle uns nah!

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