Hoffnung in die Zukunft

von Jan Jendrejewski
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Kalter schwarzer Wintermorgen
Schnee der Dunkelheit hervor
ein Sternenmeer in der Finsternis.

Die Dächer, Straßen, Autos weißgepudert
im Licht der Laternen funkelnd
silbern blaue Blitze und Sterne.

Der Morgen ist kalt und still
weites Weiß, tiefgrüne Nadelbäume
Wälder und Felder, zugefrorene Seen.

In früher Morgendunkelheit
ein schwarzes Meer unendlich scheint
mysteriös ein Nebelschleier über der Stadt.

Ein Bahnsteig verlassen am Stadtrand
unheimliche Stille bedrückend, nur der Wind
Licht nur eine Laterne einsam.

Eine junge Frau einsam im Schnee
die kalte Finsternis bedrängend
Schönheit im Licht der Dunkelheit.

Tochter der Sonne, goldenes Haar
Wärme und Zierlichkeit in einer gestorbenen Welt
verlorenes Licht, was suchst du hier?

Die Bitte, verlasse diese Welt des Leidens
nichts mehr hier, nur Kälte, Schmerz und Dunkelheit
verlasse diese Welt der ewigen Nacht, erblicke die Sonne.

Lichter in der Ferne, langsam näher
ein Zug begegnet das vergessene Gleis
die Frau betritt den leeren Waggon.

Weite Schneelandschaften unberührt weiß
Schnee und Eis, Felder und Seen verborgen
in der Ferne die Lichter einer Stadt.

Der Zug quert die weiten Lande
die Frau gedankenversunken
vergessen die tote Welt die sie umgibt.

Die Frau versunken in einer Welt der Erinnerungen
Bilder und Gefühle aus einer vergangenen Zeit
Erinnerungen aus Kindheitstagen, dem Licht einer gestorbenen Welt.

Sie erinnert sich an ein Gespräch
die Worte ihrer Mutter die sprach:

Finstere Tage kommen und gehen.
Blicke stets auf, nicht ergeben der Dunkelheit.
Die Kinder seines Lichts immer bei dir.

Die junge Frau schaut auf
tief in ihr verborgen, die Schönheit vergangener Tage
sie hält sie fest, doch blickt nicht zurück.

Die Welt gestorben, eine graue Zeit
Hoffnung in die Zukunft
eine neue Schönheit kommen wird.

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