Apfelernte

von Alf Glocker
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Immer nach den Äpfeln greifen,
die nicht auf den Bäumen reifen,
ist ein pikantes Unterfangen –
stets begleitet von dem Bangen,
es könnt der Gärtnerin nicht passen,
wenn wir an die Früchte fassen.

Dabei sind die Früchte schön!
Keine Kunst, darauf zu stehn –
wenn im Hirn die Träume trudeln,
gerät Moral total ins Schwanken
und die Lüste sind am Sprudeln.
Was sind das denn für Gedanken?!

Von der Verführung angezogen,
wird so manches hingebogen,
und der Menschenmann, entzückt,
benimmt sich wieder mal verrückt,
denn die, ach so volle Pracht,
hat – lasterhaft – ihn angelacht!

Äpfel gibt's nicht nur im Paradies,
auch im Ausschnitt, ganz gewiss.
Von der Erkenntnis sprechen sie:
„Ich schau sie an und bin berauscht."
Mit etwas Glück stimmt die Chemie,
die heftig in den Ohren rauscht!

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Kommentare

21. Jan 2019

Äpfel – wo und wie, auch immer,
inspirieren so manchen (schlimmen) Finger …

Liebe Grüße
Soléa

21. Jan 2019

Wilhelm Tell - der Apfel-Killer -
War das wahrscheinlich nur bei Schiller ...

LG Axel

21. Jan 2019

Hihi, ja, auch Äpfel können inspirieren
und zu frischer (un)Tat verführen...
je nachdem

Auch Schiller war dafür bekannt!

Vielen Dank liebe Freunde!

LG Alf