Im Jagdfieber

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Im Jagdfieber starren,
macht manchen zum Narren.
Er tastet mit Blicken
zum Nacken und Rücken.
Und weiter geht's runter,
dort wird alles bunter.
Mit kosenden Augen,
die sich dort ansaugen.

Oje, und wie gerne
sieht er gold'ne Sterne.
Objekt der Verführung
dann dreh dich mal um.
Jetzt müsst er verschwinden,
verdammt, ist er dumm.
Da steht seine Mutter
auf Jugend getrimmt
und haucht ihm entgegen:
Du hier, mein Kind?

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Kommentare

21. Sep 2016

Drum spricht man auch von "Treib-Jagd" gern!
(Doch bleiben Schürzen Schützen fern ...)

LG Axel

22. Sep 2016

Tja, dumm gelaufen. Wer treibt und wer jagd? Dank Dir, lieber Axel für Deinen originellen Zweizeiler. Du triffst immer die passenden Worte.
Und auch für die Klicks ganz lieben Dank an alle DichterInnen/AutorInnen, die ich sehr schätze.
LG Monika

10. Nov 2017

Ein ausgezeichnetes Gedicht, Monika. Es ist nicht allein lustig bzw. komisch, es ist auch frivol - und gleichzeitig keusch.

Liebe Grüße,
Annelie

11. Nov 2017

Deine Interpretation gefällt mir sehr, liebe Annelie. Es ist immer wieder spannend, etwas mit Deinen Augen zu sehen. Vielen Dank. Die Anregung zu dem Text bekam ich durch Beobachtungen im Bekanntenkreis. Sorry. Könnte mir mit der Tochter nicht passieren.

Noch einen lieben Gruß in Dein Wochenende,
mit tausend Dank für Dein Stöbern im Portal M.L.
Monika