Das Unvermögen, klar zu sehen

von Monika Laakes
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Wer regt sie an,
wer rührt sie auf
zum Quanteln -
im verborgenen
Photonengebären.

Wiegt lineares
Fortkommen in
ewigen Schlaf,
zum unwandelbaren
W a n d e l?

Schwarz ist
Abwesenheit...
Paradiesgärten
in Köpfen der
Menschen welken...

Lichtgestalten
als unsterbliche
Heroen wiegen
sanft das Unvermögen,
klar zu sehen.

Im Kaleidoskop
scheinen sich
ersehnte Visionen
zu erfüllen:
Gottesnähe!

21.09.18

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Kommentare

21. Sep 2018

Liebe Monika, mir gefällt das Bild mit dem Kaleidoskop sehr! Als Kind habe ich mein kleines billiges Jahrmarkt Kaleidoskop geliebt, es war für mich eine absolute Wunderröhre.

Deine letzte Strophe findet ein vollkommenes Ende zu den vorangegangenen. Und dann das eine letzte erhabene Wort.
Gottesnähe.

Ganz toll!
Liebe Grüße
Anouk

22. Sep 2018

Liebe Anouk,
dass Dich der Text in Deine Kindheit zurückführen kann, hat mich verblüfft. Wie schön, da hast Du mich mitgenommen. Herzlichen Dank fürs Lob und den lebendigen Kommentar mit "Wunderröhre".

Liebe Grüße in den Tag,
Monika

22. Sep 2018

Hallo Axel,
Deine Worte machen froh,
denk spontan - mach weiter so.

LG Monika

21. Sep 2018

bin tief beeindruckt von diesem Gedicht.
Im Gegensatz zu Anouk würde ich mir
als letzte Zeile eine andere Assoziation wünschen.
Ich gestehe, mir fällt gerade keine Alternative ein.
Aber mein Unbehagen bleibt und schwächt in meinem
Empfinden den Gesamteindruck -
das ist äußerst subjektiv .. . es bleibt ein aufrichtiges : Chapeau !
lG
ulli

22. Sep 2018

Dein Zuspruch behagt mir sehr, denn Dein analysierender Geist hat mich vielfach beeindruckt. Auch als beratende Funktion. Da danke ich Dir für Dein aufrichtiges "Chapeau", lieber Ulli, und freue mich.
Als alternative Assoziation fällt mir ein:
"Ich weiß, dass ich nichts weiß"

LG Monika

22. Sep 2018

Ich bin sehr beeindruckt, liebe Monika. Das ist ein sehr gutes Gedicht,
mehrmals gelesen - und begeistert gewesen.

Liebe Grüße,
Annelie

22. Sep 2018

Liebe Annelie,
was Deine Begeisterung vermag... Dein Lob macht meinen Tag perfekt. Merci! Und zudem hast Du Dich mehrfach in den Text begeben. Das rührt mich. Bin ebenfalls begeistert. :-))

Liebe Grüße in den Tag
von Khalessi + Monika

22. Sep 2018

Wiegt lineares Fortkommen in ewigen Schlaf, zum unwandelbaren W a n d e l? Du stellst mir schwere Fragen am späten Abend, liebe Monika, sie werden mich in die Nacht begleiten, Danke für die guten philosophischen Worte

und liebe Grüße - Marie

23. Sep 2018

Hallo Marie,
Dir habe ich für Dein Interesse zu danken. Der Text ist schon sperrig. Damit möchte ich niemanden nerven. Vielleicht anregen? Und heute hat sich das Licht bei uns rar gemacht. Es ist ein nasser, schattiger Herbsttag. Mir allerdings willkommen. Und dennoch begleitet uns das Licht bis zum Nimmerleinstag - zu unserem ewigen Schlaf. Solange wir leben strahlen sogar unsere Zellen Licht aus - Biophotonen. Huch, ist das nicht spannend, sich da einzureihen? Deine Frage nach dem linearen Fortkommen betrifft ja das Licht, das sich linear polarisiert ausbreitet. Sorry, liebe Marie, wieder muss ich feststellen - ich weiß, dass ich nichts weiß...

Dir noch einen beseelten Sonntag,
Monika

24. Sep 2018

Spannend zu lesen, vielleicht das " Gottesteilchen" nachweisen, mit der Physik die grossen letzten Fragen klären, oder einfach sich Gottesnähe visionär durchs Kaleidoskop nähern...Fasziniert hat mich Dein Text, liebe Monika.LG Ingeborg

25. Sep 2018

Liebe Ingeborg,
da freue ich mich über Deinen Kommentar, der mir zeigt, dass Dein Hinweis auf "Gottesteilchen" zur Higgs-Physik führen kann, die wiederum auch die Spiritualität berührt, die ewige Suche nach Gott. Danke für Deine Begeisterung, für den Spaß an diesem Septembermorgen! Mit aufgehender Sonne.

Liebe Grüße ins Herbstknistern,
Monika

01. Okt 2018

Viel zu viele Zeilen deines Gedichtes -
hauen mich einfach um. Das entspricht vorsätzlicher Körper- und Seelenverletzung, Monika!
Logisch: Danke!!!

02. Okt 2018

Oje Uwe,
Dich mit solcher Wucht zu treffen - huch! - beeindruckt mich. Auch Dein Humor ist umwerfend. Fettes DANKE auch für Dich.

LG Monika

02. Okt 2018

Aber wie lange soll ich denn nun auf ein neues Gedicht von dir warten, he!
(Das "he" ganz kurz gesprechbellt).

Dazu nun ein liebevoller Gruß an dich in aufwändiger, echter Handarbeit an dich gesungen! Von mir.