Gott ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Else Lasker-Schüler
von Else Lasker-Schüler
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von Viktor Iversen
von Viktor Iversen
von Viktor Iversen
die schönsten
von Monika Laakes
von Rainer Maria Rilke
von Uwe Röder
von Monika Laakes
Mitglied

Dein Traum wirkt
ins Klitzekleinste hinein.
Wie winzig du dich machst,
so unwahrscheinlich rein.

Du lässt mich staunen,
du lässt mich lauschen,
mich an unwirklicher
Wirklichkeit berauschen.

von Rainer Maria Rilke
Bibliothek

Ich finde dich in allen diesen Dingen,
denen ich gut und wie ein Bruder bin;
als Samen sonnst du dich in den geringen,
und in den großen gibst du groß dich hin.

Das ist das wundersame Spiel der Kräfte,
daß sie so…

von Uwe Röder
Mitglied

Wer Hass von
seiner Kanzel klirrt -
wer es auch sei,
der irrt!

Denn wenn ein
Schöpfer existiert,
dann ist er anders,
nicht vertiert.

von Else Lasker-Schüler
Bibliothek

Du wehrst den guten und den bösen Sternen nicht;
All ihre Launen strömen.
In meiner Stirne schmerzt die Furche,
Die tiefe Krone mit dem düsteren Licht.

Und meine Welt ist still –
Du wehrtest meiner Laune nicht.…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Keine Wahl

Ich stehe in der zweiten Reihe,
zuerst kommst du, und dann erst ich,
weil ich dir gerne Glanz verleihe:
Du bist ein wahrer Gott für mich!
Ich stecke hinter dir zurück,
denn du bist ja mein ganzes…

von Monika Laakes
Mitglied

S prich mit mir
C harismatischer Unvorstellbarer
H artnäckig suche ich Kontakt
O hne Garantie auf Antwort
E rreicht mich dein Signal gar unerkannt?
P otzblitz, da horch ich weiter hin
F reilich wirst du mich…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ist das zu fassen?! NARRETEI!
Schon wieder diese Sägerei …
Handwerker sind nicht im Hause –
In der Kneipe hockt Frau Krause …

Wenn ich DEN Krachmacher erwisch! –
Was treiben SIE – an MEINEM TISCH?!
Sägen dumm…

von Alf Glocker
Mitglied

Gebet

O Herr, o Frau, was immer du auch seist,
nimm bitte diesen Dämon von uns fort,
der uns mit falscher Zunge, falschem Wort,
regiert, verhöhnt, in bitterbösem Geist.

Wir wissen nicht, warum er uns so hasst,…

von Rainer Maria Rilke
Bibliothek

Was irren meine Hände in den Pinseln?
Wenn ich dich male, Gott, du merkst es kaum.
Ich fühle dich. An meiner Sinne Saum
beginnst du zögernd, wie mit vielen Inseln,
und deinen Augen, welche niemals blinzeln,
bin ich…

von Susan Melville
Mitglied

In dieser Mauer steckt er nun,
vielleicht vermag ER Großes zu tun.
Mein Wunsch steckt nun in dieser Wand,
möge er schützend halten seine Hand
über dich, dass du lange lebst,
die Krankheit weicht und vorübergeht.…

von Rainer Maria Rilke
Bibliothek

Du, Nachbar Gott, wenn ich dich manches Mal
in langer Nacht mit hartem Klopfen störe, -
so ists, weil ich dich selten atmen höre
und weiß: Du bist allein im Saal.
Und wenn du etwas brauchst, ist keiner da,
um deinem…

von Olaf Lüken
Mitglied

Das Wölkchen Wolkenweiß
ist beinah' rund, sanft und leis,
weht luftig ins Blaue hin,
wo die Engel GOTTES sind.
Höret ihren Klang,
mit Wohllaut und Gesang.
Ich will noch etwas Blaues seh'n
und mit dem Duft…

von marie mehrfeld
Mitglied

Wie auch immer Er heißt, wie du Ihn nennst, selbst,
wenn du Ihn leugnest - ist doch „jenes Höhere Wesen,
das wir verehren“ unabhängig von deinem und meinem
Willen in dir und mir, in allem Lebendigen,

auch in alten…

von Monika Laakes
Mitglied

Wer regt sie an,
wer rührt sie auf
zum Quanteln -
im verborgenen
Photonengebären.

Wiegt lineares
Fortkommen in
ewigen Schlaf,
zum unwandelbaren
W a n d e l?

Schwarz ist

von Rainer Maria Rilke
Bibliothek

Daraus, daß einer dich einmal gewollt hat,
weiß ich, daß wir dich wollen dürfen.
Wenn wir auch alle Tiefen verwürfen:
wenn ein Gebirge Gold hat
und keiner mehr es ergraben mag,
trägt es einmal der Fluß zutag,

von Ekkehard Walter
Mitglied

Nur bei Gott wird meine Seele still.
Oh sprich meine Seele doch: Ich will
zu IHM dem Herren mich erheben,
der mir gegeben hat das Leben.
Er ist mein Fels und meine Burg,
in reißendem Wasser gibt ER Furt.
Wie…

von Monika Laakes
Mitglied

Da tanz ich mit der Seele
des Kirschbaums.
Schlüpfe in jede Blüte.
Fühl die Verheißung
des Wunderbaren.
Früchte, so prall, so rot
und voller Süße.
Hänge mir Kirschpaare
an die Ohren.
Spüre das…

von Else Lasker-Schüler
Bibliothek

(Weltscherzo)
(Dem lieben Erik-Ernst Schwabach)

Hing an einer goldnen Lenzwolke,
Als die Welt noch Kind war
Und Gott noch junger Vater war.
Schaukelte hei
Auf dem Ätherei
Und meine Wollhärchen flitterten…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Sarense ma! Sinse janz dumm?!
Wat loofense mit Skiarn rum?! –
Un SIE?! Wat soll der BESEN hier?!
‘n JOTT – der putzt?! Ooch keen Pläsier … –

Also ICK find SIE schwer kindisch!
Wat is denn an IHNEN INDISCH?! –…

von marie mehrfeld
Mitglied

Wenn es Dich gibt, Herr aller Himmel, der fernen und nahen, der leichten, der schweren, lass die von Krieg, Tod und Hass geschwärzten Horizonte in sich zusammenstürzen und verschone die hellen blauen der Kindheit, die über grünen Tälern schweben…

von Alf Glocker
Mitglied

Zeige mir doch nicht andauernd
wie vergänglich sich das Leben,
hier, als Aufenthalt, gestaltet!
Das Böse ist, auf alles lauernd,
des Todes wichtigstes Bestreben,
das er sorgenvoll verwaltet.

Ihm darf hier…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Meine Güte! Fällt DAS schwer!
Wenn man sehr klein ist, umso mehr …
„Götter fangen“ – (m)ein Problem!
DIE Typen sind unangenehm …

„Liebesgöttin“ – dass ich nicht lache!
Geistiger Tief-Flug! Miese Mache!
Wie…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Da hilft die blöde Flöte nix:
SIE bräuchten eine BRILLE! Fix ...
Wie – „Hirtengott“?! Ganz desolat –
„Hirten“ sind doch sonst SALAT?!

„Zwerg“ steht hier! Mit einem „W“!
Das nämlich ICH noch prima seh ...
Jetzt…

von Uwe Röder
Mitglied

Eine zauberhafte Welt wird das,
Kultur und Frauen schwarz verhüllt,
die Andersdenkenden geschlachtet,
lebenswert nur wir, Koran erfüllt?

Doch welcher Gott
so böse ist,
dass er die Güte
ganz vergisst?

von Monika Laakes
Mitglied

Wo ist er nur? Wo hält er sich versteckt?
Ich warte schon, so lang ich denk.
Frag mich, ob er mich neckt?
Es gibt ihn schon unendlich lang.
Hat jemand damals ihn erkannt?
Er hat so viele Namen, doch fehlt ihm ein…

von Uwe Röder
Mitglied

Ich weiß,
da draußen gibt es keinen Gott.

Ich hoffe,
er kann Deutsch nicht lesen.

Ich glaube,
dass ich da auf Falsches hoffe.

Ich liebe,
was ich glaube, hoffe!

von The Poems Land
Mitglied

Let’s start with a little experiment
Just to show what I really meant
Think of having a daughter
In the past six years you have raised her
She made a painting for you
And now what do you do?
In your eyes it is…

von Werner Krotz
Mitglied

Ein Jubelgesang
für den Sonnengott Re

Ihr Söhne des Re
Ihr Töchter des Re
Jubelt ihm zu
Ihr Geschöpfe des Re
Frohlockt in seiner Hand
Euer Flügelschlag
Ihr Vögel
Ist ein Lobpreis für ihn…

von Monika Laakes
Mitglied

Ist Gott ein 'fac totum' der Mächtigen?
Ist Gott eine Ausgeburt der Obrigkeit?
Ist Gott ein subtiler Unterdrückungsmechanismus?
Ist Gott ein Gehirnblitz bei Epileptikern?

Was verkündet die Vergangenheit?
Was sagt…

von Soléa P.
Mitglied

Wer hilft, was bleibt, wo soll Er hin
der Halt im Leben ist nicht da
in seiner Verzweiflung sich besinnt
nimmt die Gelegenheit zum Beten wahr.

Als Kind er von der Mutter lernte
ein Nachtgebet er sprechen soll…

von Monika Laakes
Mitglied

Geheimnis Gott

G eheimnisvolle
O ffenbarung und
T raumbild der
T raumbeseelten

Gott
du universelle Schöpfungskraft,
unschlagbar in deiner Intelligenz,
nicht Mann, nicht Frau,
nicht fassbar…

von Jürgen Wagner
Mitglied

Adresse? Nein, ist nicht bekannt!
Die Straße nicht, noch Stadt noch Land
Der Name wechselt durch die Zeiten
Und Menschen fangen an zu streiten

‚Es wurd‘ gesagt!‘- ‚Ich hab gehört!‘
Da ist gar einer, der drauf…

von Rainer Maria Rilke
Bibliothek

Ich habe viele Brüder in Soutanen
Im Süden, wo in Klöstern Lorbeer steht.
Ich weiß, wie menschlich sie Madonnen planen,
und träume oft von jungen Tizianen,
durch die der Gott in Gluten geht.

Doch wie ich mich auch…

von Sabine Daus
Mitglied

Er ist ein Seemann,
Er ist ein Sämann,
Er ist ein Fischer,
Er ist ein Mischer!

Er ist ein Hirte,
Er ist Rettung für Verirrte,
Er ist Hoffnung und Energie,
Er ist manchmal Lethargie!?!?

Er ist eine…

von Hartmut Müller
Mitglied

Wenn ich Gott wär, würd ich lachen,
zum Beispiel über kleine Kinder,
was die so für Sachen machen,
sowie über mich und andre Sünder,

und was wir so alles planen,
zum Beispiel für das nächste Jahr,
ohne was…

von Jürgen Wagner
Mitglied

Wenn Stürme über Felder jagen
Und Eiswind fegt durch Wald und Haus
In solchen harten Wintertagen
Sah man der Götter wilder Braus

Sie holten sich manch arme Seelen
Ob Mann, ob Frau, ob kleines Kind
Manchmal, da…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Mit verschränkten Armen sitzt Gott,
schaut gelehnt aus seinem Fenster.
Bewegt sein Haupt und seufzt nur: „Ach!“
Da laufen sie, 7,2 Milliarden Gespenster,
was hab‘ ich mir nur dabei gedacht.

Geschichte ist doch dazu…

von Willi Grigor
Mitglied

Lass diesen Brief, mein Herr und Gott,
nicht erleiden Hohn und Spott.
Ich will Dir meine Wahrheit sagen
und Dich nach Deiner Wahrheit fragen.

Ich würde gern die Hand Dir schütteln,
danach - freundlich - Dich auch…

von Ekkehard Walter
Mitglied

Der Löwe kam
in Lammsgestalt
und heilte unsre Wunden.
Mit seinem Blut,
dass für uns floss
hat ER uns nun verbunden.

Zersprungen ist
nun mancher Krug,
der angeklagt den Töpfer.
Doch er hat…

von Angelika Zädow
Mitglied

Am Anfang,
ganz am Anfang…
als das Universum noch Chaos war
und die Erde wüst und leer…

Als unvorstellbar war,
was Leben ist,
Hoffnung, Glück und Liebe auch.

Da sprach Gott sein Wort
Werde! Wachse…

von Soléa P.
Mitglied

Als Kind ich erst zu begreifen anfing
und von Dir das erste mal hörte
mit den Eltern in die Kirche ging
lautes Orgelspiel… ihr Klang mich störte.

Zur Kommunion lernte ich mehr über Dich
war ehrfürchtig, auch…

von ulli nass
Mitglied

Zeus
hatte derbe Gelüste
liebte weibliche Schenkel
und Brüste
hatte öfter mal
Sex auf Erden
so konnten sogar Halbgötter
geboren werden

Gott
sitzt auf seinem Throne
kümmert sich um…

von Robert K. Staege
Mitglied

Es mag herein nun brechen
die lange, finstre Nacht;
ich glaube dem Versprechen,
dass Gottes Auge wacht.

Ob tobet Sturmesreigen,
dass alles seufzt und klagt;
die Winde müssen schweigen,
wenn Er ein Wort…

von Ekkehard Walter
Mitglied

Der Mensch will seinen Schöpfer nicht,
glaubt lieber jedem Atheist.
Doch was Gott, den Schöpfer anbetrifft,
wird sich noch wundern mancher Wicht.
Denn wer am End' das Rennen macht,
haben zu viele nicht bedacht.…

von Angelika Zädow
Mitglied

manchmal ist es,
als berühren meine Füße keinen Grund,
als schwebte ich frei in dieser Welt,

haltlos
suchend - mal hier, mal dort
und doch nichts findend,
was mich berührt,
was zum Verweilen
mich…

von Johanna Ambrosius
Bibliothek

Einst kam in Regen und Sturmgebraus
Mein kleiner Bub aus der Schul‘ nach Haus,
Rief atemlos schon von draußen her:
„Mutter! Gib Brot, mich hungert sehr!“

„Was, hast du das ganze Ränzel geleert?“
Wahrhaftig, er hatte…

von Angelika Zädow
Mitglied

Zwitschernd fliegen Vögel
aus der Orgel
in Ohr und Herz

Aus Klangfäden und Tonperlen
bauen sie Nester
in der Seele

Streng bringen Akkordsäulen
Gedankenspiele in Form,
gestalten daraus erhaben ein…

von Angelika Zädow
Mitglied

Licht wirft
windbewegte Blätterschatten
durch die Fenster
an die Kirchenwand

Töne füllen
das Gotteshaus
verwehen im Echo
bleiben wie Dunst zurück

Mittendrin ich
hörend - schauend -…

von Jürgen Wagner
Mitglied

Tatsächlich, manchmal gibt es einen
Den jeder mag, so einen Feinen
Gerecht und gütig in Person
So war auch jener eine Sohn

Von ODIN und der Mutter FRIGG
Er war ihr Stolz und auch ihr Glück
Der BALDUR war die…

von Marcel Strömer
Mitglied

Als Gott zum Mensch wurde
sprach er: "Ich denke und fühle, also bin ich!"
Da nannte er es Leben
Der Mensch aber schwieg und sah, daß es gut war

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