Gott ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Rainer Maria Rilke
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von Monika Laakes
von Uwe Röder
von Rainer Maria Rilke
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 89 Texten in dieser Kategorie
von Monika Laakes

Dein Traum wirkt
ins Klitzekleinste hinein.
Wie winzig du dich machst,
so unwahrscheinlich rein.

Du lässt mich staunen,
du lässt mich lauschen,
mich an unwirklicher
Wirklichkeit berauschen.

von Uwe Röder

Wer Hass von
seiner Kanzel klirrt -
wer es auch sei,
der irrt!

Denn wenn ein
Schöpfer existiert,
dann ist er anders,
nicht vertiert.

von Rainer Maria Rilke

Ich finde dich in allen diesen Dingen,
denen ich gut und wie ein Bruder bin;
als Samen sonnst du dich in den geringen,
und in den großen gibst du groß dich hin.

Das ist das wundersame Spiel der Kräfte,
daß sie so…

von Else Lasker-Schüler

Du wehrst den guten und den bösen Sternen nicht;
All ihre Launen strömen.
In meiner Stirne schmerzt die Furche,
Die tiefe Krone mit dem düsteren Licht.

Und meine Welt ist still –
Du wehrtest meiner Laune nicht.…

von Axel C. Englert

Keine Wahl

Ich stehe in der zweiten Reihe,
zuerst kommst du, und dann erst ich,
weil ich dir gerne Glanz verleihe:
Du bist ein wahrer Gott für mich!
Ich stecke hinter dir zurück,
denn du bist ja mein ganzes…

von Monika Laakes

S prich mit mir
C harismatischer Unvorstellbarer
H artnäckig suche ich Kontakt
O hne Garantie auf Antwort
E rreicht mich dein Signal gar unerkannt?
P otzblitz, da horch ich weiter hin
F reilich wirst du mich…

von Alf Glocker

Gebet

O Herr, o Frau, was immer du auch seist,
nimm bitte diesen Dämon von uns fort,
der uns mit falscher Zunge, falschem Wort,
regiert, verhöhnt, in bitterbösem Geist.

Wir wissen nicht, warum er uns so hasst,…

von Rainer Maria Rilke

Was irren meine Hände in den Pinseln?
Wenn ich dich male, Gott, du merkst es kaum.
Ich fühle dich. An meiner Sinne Saum
beginnst du zögernd, wie mit vielen Inseln,
und deinen Augen, welche niemals blinzeln,
bin ich…

von Rainer Maria Rilke

Daraus, daß einer dich einmal gewollt hat,
weiß ich, daß wir dich wollen dürfen.
Wenn wir auch alle Tiefen verwürfen:
wenn ein Gebirge Gold hat
und keiner mehr es ergraben mag,
trägt es einmal der Fluß zutag,

von Susan Melville

In dieser Mauer steckt er nun,
vielleicht vermag ER Großes zu tun.
Mein Wunsch steckt nun in dieser Wand,
möge er schützend halten seine Hand
über dich, dass du lange lebst,
die Krankheit weicht und vorübergeht.…

von Rainer Maria Rilke

Du, Nachbar Gott, wenn ich dich manches Mal
in langer Nacht mit hartem Klopfen störe, -
so ists, weil ich dich selten atmen höre
und weiß: Du bist allein im Saal.
Und wenn du etwas brauchst, ist keiner da,
um deinem…

von marie mehrfeld

Wie auch immer Er heißt, wie du Ihn nennst, selbst,
wenn du Ihn leugnest - ist doch „jenes Höhere Wesen,
das wir verehren“ unabhängig von deinem und meinem
Willen in dir und mir, in allem Lebendigen,

auch in alten…

von Monika Laakes

Wer regt sie an,
wer rührt sie auf
zum Quanteln -
im verborgenen
Photonengebären.

Wiegt lineares
Fortkommen in
ewigen Schlaf,
zum unwandelbaren
W a n d e l?

Schwarz ist

von Ekkehard Walter

Nur bei Gott wird meine Seele still.
Oh sprich meine Seele doch: Ich will
zu IHM dem Herren mich erheben,
der mir gegeben hat das Leben.
Er ist mein Fels und meine Burg,
in reißendem Wasser gibt ER Furt.
Wie…

von Monika Laakes

Da tanz ich mit der Seele
des Kirschbaums.
Schlüpfe in jede Blüte.
Fühl die Verheißung
des Wunderbaren.
Früchte, so prall, so rot
und voller Süße.
Hänge mir Kirschpaare
an die Ohren.
Spüre das…

von Else Lasker-Schüler

(Weltscherzo)
(Dem lieben Erik-Ernst Schwabach)

Hing an einer goldnen Lenzwolke,
Als die Welt noch Kind war
Und Gott noch junger Vater war.
Schaukelte hei
Auf dem Ätherei
Und meine Wollhärchen flitterten…

von marie mehrfeld

Wenn es Dich gibt, Herr aller Himmel, der fernen und nahen, der leichten, der schweren, lass die von Krieg, Tod und Hass geschwärzten Horizonte in sich zusammenstürzen und verschone die hellen blauen der Kindheit, die über grünen Tälern schweben…

von Alf Glocker

Zeige mir doch nicht andauernd
wie vergänglich sich das Leben,
hier, als Aufenthalt, gestaltet!
Das Böse ist, auf alles lauernd,
des Todes wichtigstes Bestreben,
das er sorgenvoll verwaltet.

Ihm darf hier…

von Monika Laakes

Wo ist er nur? Wo hält er sich versteckt?
Ich warte schon, so lang ich denk.
Frag mich, ob er mich neckt?
Es gibt ihn schon unendlich lang.
Hat jemand damals ihn erkannt?
Er hat so viele Namen, doch fehlt ihm ein…

von Uwe Röder

Ich weiß,
da draußen gibt es keinen Gott.

Ich hoffe,
er kann Deutsch nicht lesen.

Ich glaube,
dass ich da auf Falsches hoffe.

Ich liebe,
was ich glaube, hoffe!

von Axel C. Englert

Meine Güte! Fällt DAS schwer!
Wenn man sehr klein ist, umso mehr …
„Götter fangen“ – (m)ein Problem!
DIE Typen sind unangenehm …

„Liebesgöttin“ – dass ich nicht lache!
Geistiger Tief-Flug! Miese Mache!
Wie…

von Axel C. Englert

Da hilft die blöde Flöte nix:
SIE bräuchten eine BRILLE! Fix ...
Wie – „Hirtengott“?! Ganz desolat –
„Hirten“ sind doch sonst SALAT?!

„Zwerg“ steht hier! Mit einem „W“!
Das nämlich ICH noch prima seh ...
Jetzt…

von Uwe Röder

Eine zauberhafte Welt wird das,
Kultur und Frauen schwarz verhüllt,
die Andersdenkenden geschlachtet,
lebenswert nur wir, Koran erfüllt?

Doch welcher Gott
so böse ist,
dass er die Güte
ganz vergisst?

von Sabine Daus

Er ist ein Seemann,
Er ist ein Sämann,
Er ist ein Fischer,
Er ist ein Mischer!

Er ist ein Hirte,
Er ist Rettung für Verirrte,
Er ist Hoffnung und Energie,
Er ist manchmal Lethargie!?!?

Er ist eine…

von Hartmut Müller

Wenn ich Gott wär, würd ich lachen,
zum Beispiel über kleine Kinder,
was die so für Sachen machen,
sowie über mich und andre Sünder,

und was wir so alles planen,
zum Beispiel für das nächste Jahr,
ohne was…

von Monika Laakes

Ist Gott ein 'fac totum' der Mächtigen?
Ist Gott eine Ausgeburt der Obrigkeit?
Ist Gott ein subtiler Unterdrückungsmechanismus?
Ist Gott ein Gehirnblitz bei Epileptikern?

Was verkündet die Vergangenheit?
Was sagt…

von Werner Krotz

Ein Jubelgesang
für den Sonnengott Re

Ihr Söhne des Re
Ihr Töchter des Re
Jubelt ihm zu
Ihr Geschöpfe des Re
Frohlockt in seiner Hand
Euer Flügelschlag
Ihr Vögel
Ist ein Lobpreis für ihn…

von Soléa P.

Wer hilft, was bleibt, wo soll Er hin
der Halt im Leben ist nicht da
in seiner Verzweiflung sich besinnt
nimmt die Gelegenheit zum Beten wahr.

Als Kind er von der Mutter lernte
ein Nachtgebet er sprechen soll…

von Monika Laakes

Geheimnis Gott

G eheimnisvolle
O ffenbarung und
T raumbild der
T raumbeseelten

Gott
du universelle Schöpfungskraft,
unschlagbar in deiner Intelligenz,
nicht Mann, nicht Frau,
nicht fassbar…

von Rainer Maria Rilke

Ich habe viele Brüder in Soutanen
Im Süden, wo in Klöstern Lorbeer steht.
Ich weiß, wie menschlich sie Madonnen planen,
und träume oft von jungen Tizianen,
durch die der Gott in Gluten geht.

Doch wie ich mich auch…

von Jürgen Wagner

Adresse? Nein, ist nicht bekannt!
Die Straße nicht, noch Stadt noch Land
Der Name wechselt durch die Zeiten
Und Menschen fangen an zu streiten

‚Es wurd‘ gesagt!‘- ‚Ich hab gehört!‘
Da ist gar einer, der drauf…

von Ekkehard Walter

Der Löwe kam
in Lammsgestalt
und heilte unsre Wunden.
Mit seinem Blut,
dass für uns floss
hat ER uns nun verbunden.

Zersprungen ist
nun mancher Krug,
der angeklagt den Töpfer.
Doch er hat…

von The Poems Land

Let’s start with a little experiment
Just to show what I really meant
Think of having a daughter
In the past six years you have raised her
She made a painting for you
And now what do you do?
In your eyes it is…

von Jürgen Wagner

Wenn Stürme über Felder jagen
Und Eiswind fegt durch Wald und Haus
In solchen harten Wintertagen
Sah man der Götter wilder Braus

Sie holten sich manch arme Seelen
Ob Mann, ob Frau, ob kleines Kind
Manchmal, da…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Mit verschränkten Armen sitzt Gott,
schaut gelehnt aus seinem Fenster.
Bewegt sein Haupt und seufzt nur: „Ach!“
Da laufen sie, 7,2 Milliarden Gespenster,
was hab‘ ich mir nur dabei gedacht.

Geschichte ist doch dazu…

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