Gott ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 55 Texten in dieser Kategorie
von Rainer Maria Rilke

Ich finde dich in allen diesen Dingen,
denen ich gut und wie ein Bruder bin;
als Samen sonnst du dich in den geringen,
und in den großen gibst du groß dich hin.

Das ist das wundersame Spiel der Kräfte,
daß sie so…

von Else Lasker-Schüler

Du wehrst den guten und den bösen Sternen nicht;
All ihre Launen strömen.
In meiner Stirne schmerzt die Furche,
Die tiefe Krone mit dem düsteren Licht.

Und meine Welt ist still –
Du wehrtest meiner Laune nicht.…

von Monika Laakes

S prich mit mir
C harismatischer Unvorstellbarer
H artnäckig suche ich Kontakt
O hne Garantie auf Antwort
E rreicht mich dein Signal gar unerkannt?
P otzblitz, da horch ich weiter hin
F reilich wirst du mich…

von Rainer Maria Rilke

Was irren meine Hände in den Pinseln?
Wenn ich dich male, Gott, du merkst es kaum.
Ich fühle dich. An meiner Sinne Saum
beginnst du zögernd, wie mit vielen Inseln,
und deinen Augen, welche niemals blinzeln,
bin ich…

von Ekkehard Walter

Nur bei Gott wird meine Seele still.
Oh sprich meine Seele doch: Ich will
zu IHM dem Herren mich erheben,
der mir gegeben hat das Leben.
Er ist mein Fels und meine Burg,
in reißendem Wasser gibt ER Furt.
Wie…

von Alf Glocker

Gebet

O Herr, o Frau, was immer du auch seist,
nimm bitte diesen Dämon von uns fort,
der uns mit falscher Zunge, falschem Wort,
regiert, verhöhnt, in bitterbösem Geist.

Wir wissen nicht, warum er uns so hasst,…

von Rainer Maria Rilke

Du, Nachbar Gott, wenn ich dich manches Mal
in langer Nacht mit hartem Klopfen störe, -
so ists, weil ich dich selten atmen höre
und weiß: Du bist allein im Saal.
Und wenn du etwas brauchst, ist keiner da,
um deinem…

von Monika Laakes

Da tanz ich mit der Seele
des Kirschbaums.
Schlüpfe in jede Blüte.
Fühl die Verheißung
des Wunderbaren.
Früchte, so prall, so rot
und voller Süße.
Hänge mir Kirschpaare
an die Ohren.
Spüre das…

von Else Lasker-Schüler

(Weltscherzo)
(Dem lieben Erik-Ernst Schwabach)

Hing an einer goldnen Lenzwolke,
Als die Welt noch Kind war
Und Gott noch junger Vater war.
Schaukelte hei
Auf dem Ätherei
Und meine Wollhärchen flitterten…

von Rainer Maria Rilke

Daraus, daß einer dich einmal gewollt hat,
weiß ich, daß wir dich wollen dürfen.
Wenn wir auch alle Tiefen verwürfen:
wenn ein Gebirge Gold hat
und keiner mehr es ergraben mag,
trägt es einmal der Fluß zutag,

von Alf Glocker

Zeige mir doch nicht andauernd
wie vergänglich sich das Leben,
hier, als Aufenthalt, gestaltet!
Das Böse ist, auf alles lauernd,
des Todes wichtigstes Bestreben,
das er sorgenvoll verwaltet.

Ihm darf hier…

von marie mehrfeld

Wie auch immer Er heißt, wie du Ihn nennst, selbst,
wenn du Ihn leugnest - ist doch „jenes Höhere Wesen,
das wir verehren“ unabhängig von deinem und meinem
Willen in dir und mir, in allem Lebendigen,

auch in alten…

von Monika Laakes

Wo ist er nur? Wo hält er sich versteckt?
Ich warte schon, so lang ich denk.
Frag mich, ob er mich neckt?
Es gibt ihn schon unendlich lang.
Hat jemand damals ihn erkannt?
Er hat so viele Namen, doch fehlt ihm ein…

von Monika Laakes

Geheimnis Gott

G eheimnisvolle
O ffenbarung und
T raumbild der
T raumbeseelten

Gott
du universelle Schöpfungskraft,
unschlagbar in deiner Intelligenz,
nicht Mann, nicht Frau,
nicht fassbar…

von Axel C. Englert

Meine Güte! Fällt DAS schwer!
Wenn man sehr klein ist, umso mehr …
„Götter fangen“ – (m)ein Problem!
DIE Typen sind unangenehm …

„Liebesgöttin“ – dass ich nicht lache!
Geistiger Tief-Flug! Miese Mache!
Wie…

von Soléa P.

Wer hilft, was bleibt, wo soll Er hin
der Halt im Leben ist nicht da
in seiner Verzweiflung sich besinnt
nimmt die Gelegenheit zum Beten wahr.

Als Kind er von der Mutter lernte
ein Nachtgebet er sprechen soll…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Mit verschränkten Armen sitzt Gott,
schaut gelehnt aus seinem Fenster.
Bewegt sein Haupt und seufzt nur: „Ach!“
Da laufen sie, 7,2 Milliarden Gespenster,
was hab‘ ich mir nur dabei gedacht.

Geschichte ist doch dazu…

von Monika Laakes

Ist Gott ein 'fac totum' der Mächtigen?
Ist Gott eine Ausgeburt der Obrigkeit?
Ist Gott ein subtiler Unterdrückungsmechanismus?
Ist Gott ein Gehirnblitz bei Epileptikern?

Was verkündet die Vergangenheit?
Was sagt…

von Rainer Maria Rilke

Ich habe viele Brüder in Soutanen
Im Süden, wo in Klöstern Lorbeer steht.
Ich weiß, wie menschlich sie Madonnen planen,
und träume oft von jungen Tizianen,
durch die der Gott in Gluten geht.

Doch wie ich mich auch…

von Hartmut Müller

Wenn ich Gott wär, würd ich lachen,
zum Beispiel über kleine Kinder,
was die so für Sachen machen,
sowie über mich und andre Sünder,

und was wir so alles planen,
zum Beispiel für das nächste Jahr,
ohne was…

von Willi Grigor

Lass diesen Brief, mein Herr und Gott,
nicht erleiden Hohn und Spott.
Ich will Dir meine Wahrheit sagen
und Dich nach Deiner Wahrheit fragen.

Ich würde gern die Hand Dir schütteln,
danach - freundlich - Dich auch…

von J.W. Waldeck

die Lichtbrechung glatter Spiegel
reflektieren niemals die Ausrutscher
als Engelhuren getarnte Schwarmliebe
die mit gefiederten Vögeln kuschelt

alle Versprecher bleiben Kompost
erpresster Worthülsen sinnloser Most…

von Soléa P.

Als Kind ich erst zu begreifen anfing
und von Dir das allererste mal hörte
mit den Eltern in die Kirche ging
lautes Orgelspiel… ihr Klang mich störte.

Zur Kommunion lernte ich mehr über Dich
war ehrfürchtig, auch…

von Ekkehard Walter

Wenn ich Dich auch nicht sehe oder spür
oder ich öfters mal wieder die Geduld verlier,
Du, mein Gott, bist ja da,
in so Vielem bist Du mir nah.
Von allen Seiten umgibst Du mich
und sagst mir so: " Ich denk an Dich!"…

von ulli nass

Zeus
hatte derbe Gelüste
liebte weibliche Schenkel
und Brüste
hatte öfter mal
Sex auf Erden
so konnten sogar Halbgötter
geboren werden

Gott
sitzt auf seinem Throne
kümmert sich um…

von Johanna Ambrosius

Einst kam in Regen und Sturmgebraus
Mein kleiner Bub aus der Schul‘ nach Haus,
Rief atemlos schon von draußen her:
„Mutter! Gib Brot, mich hungert sehr!“

„Was, hast du das ganze Ränzel geleert?“
Wahrhaftig, er hatte…

von Marcel Strömer

Als Gott zum Mensch wurde
sprach er: "Ich denke und fühle, also bin ich!"
Da nannte er es Leben
Der Mensch aber schwieg und sah, daß es gut war

von Chi Waniewo

Wo Werber stets das Herdentier
bestärken in Begehr und Gier,

wo lärmend schallt das Schwertgeklirr
dem Mädchenhals mit Perlenzier,

wo schwer beladne Herzen mir
ihr Leid erzähln beim ersten Bier,

da möchte…

Rezitation:
von Ekkehard Walter

Der Mensch bewegt sich überlegen
zumeist auf seinen eig'nen Wegen
und er vergisst, da er sich ja bewegt,
dass Gott ihm zuschaut unentwegt.
Gar mancher würde sich sonst wohl fragen
warum man verbreitet so viel…

von Ekkehard Walter

WER ist es, der Dich versteht?
WER interessiert sich wirklich, wie es Dir geht?
WER hält Dich, wenn Du einmal fällst?
WER versteht Dich, wenn Du von Deinen Sorgen erzählst?

Sag mir WER?

Anmerkung:
Selbst in…

von Ekkehard Walter

Ein Sämann streute einst auf seinem Acker das Korn,
gar manches fiel an den Wegesrand, die Vögel fraßen's und es ward verlorn.
Anderes wiederum fiel auf den Felsenrand,
wo es nicht allzu vielen Boden fand.
Es ging schnell…

von Erhard Rosenkranz

Im Anfang war die Wahrscheinlichkeit
und die Wahrscheinlichkeit war Göttin oder Gott.
Ohne vorangehende Wahrscheinlichkeit wurde nichts, was geworden ist.

Stellen wir uns vor: es gab nichts bevor es alles gab,
also unser…

von Walter W Hölbling

nicht nur für Christen
ist die Vorstellung
einer Wiederauferstehung

wie schon in älteren Mythen
von Fruchtbarkeit und Wiedergeburt

unendlich anziehend

von Ekkehard Walter

Lobt Gott, ihr Menschen allzugleich,
der thronet fern im Himmelreich,
er schenkte uns den Menschensohn,
welcher bezahlt der Sünde Lohn.
Der, welcher wurd' der Menschen gleich
nun ewig herrscht mit IHM im Reich,…

von ulli nass

Menschen haben Ideen
im Liegen,Sitzen,Stehen

sie sind mal klug
mal schlecht durchdacht
kommen am hellen Tag
zur Nacht

manchmal entzünden sie ein Licht
viel öfter noch gelingt das nicht

sie sind…

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