Daraus, daß einer dich einmal gewollt hat

von Rainer Maria Rilke
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Daraus, daß einer dich einmal gewollt hat,
weiß ich, daß wir dich wollen dürfen.
Wenn wir auch alle Tiefen verwürfen:
wenn ein Gebirge Gold hat
und keiner mehr es ergraben mag,
trägt es einmal der Fluß zutag,
der in die Stille der Steine greift,
der vollen.

Auch wenn wir nicht wollen:
Gott reift.

Veröffentlicht / Quelle: 
Das Stundenbuch. Leipzig: Insel-Verlag. 1918, Seite 15.

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