Vertrauen

von Robert K. Staege
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Es mag herein nun brechen
die lange, finstre Nacht;
ich glaube dem Versprechen,
dass Gottes Auge wacht.

Ob tobet Sturmesreigen,
dass alles seufzt und klagt;
die Winde müssen schweigen,
wenn Er ein Wort nur sagt.

Sind bitter Nacht und Tage
auf Wegen steil und krumm,
bebt auch mein Herz in Klage,
vertrau‘ ich dennoch stumm!

Selbst wenn die Brücken brechen
und mir die Welt vergeht,
darf ich zu Ihm noch sprechen
mein demütig Gebet!

Geschrieben am 9. Juli 2019

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