Dystopie

von Yvonne Zoll
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Gestorb‘nes Sterngeflirr am Himmel wacht
Über rauchverschleiert undichten Schloten
Torkelnd tappst mit phlegmatischen Pfoten
Traumschwer durch die drahtlose leise Nacht.

Ist des irren Blicks sich sehr wohl bewusst
Bewegt sich sittsam starr auf alter Bahn
Hat von der Menschheit weiterverzweigtem Wahn
Umschweifend Untergangsgeschwätz gewusst.

Leere abgestorbne Meere schienen
Vergiftet Sturm stampft über Haus und Baum
Hilf die wehrlose Wüste zu cleanen

Bevor Stille zieht flutende Ruinen
Knarrende knirschende in trägem Traum
Und keiner kam zu gedenken ihnen.

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