Hinter den Sinnen

von Alf Glocker
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Die Sinne sind ein Paradies,
die Hölle auch – kein Kompromiss
ist zwischen Schmecken, Sehen, Hören
und auch die Geisterwelt beschwören.

Sie zeigen uns, ganz explizit,
wie materiell die Welt aussieht,
und schließen uns damit gleich ein,
in dieses Da und wirklich Sein!

Wobei die Wirklichkeit vergeht,
uns narrt und stets den Kopf verdreht.
Sie ist auf Sinne angewiesen –
das glauben wir bestimmt zu wissen.

Doch hinter allen Sinnen sitzt,
was uns zum leben nur benützt.
Es gibt uns vor genau zu spielen,
was wir nicht denken, sondern fühlen.

Das macht uns ganz als Wesen aus,
das, innerhalb von Lust und Graus,
noch dem vertraut was es versteht,
bevor es sinn-los untergeht!

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Kommentare

Heinz Mündel
21. Dez 2015

Ein sehr tiefSINNiges Gedicht, welches ich sehr gern gelesen habe!