Die Abreise

von Alf Glocker
Mitglied

Wehmut steht, zum Steinerweichen,
wo Himmel ineinander reichen -
als ein Hemmschuh aufgestellt,
der bei Nacht den Mond anbellt.

Tagsüber fischt sie nur im Trüben -
ist bereits da zurückgeblieben,
wo alles schon zum Aufbruch drängt
und man bald jene Träume fängt ...

die in der Zukunft für uns schmoren.
Denn dafür sind wir schlicht geboren:
stets abzuziehen, wenn die Seele
sich arrangiert hat mit der Stelle ...

an der ein Mensch, auf seinen Füßen,
sich nun wendet, unter Grüßen!
Der Weg in neue Lustgefilde
führt etwas schon mit ihm im Schilde ...

das er kaum beschreiben mag.
Und nach der Nacht, im neuen Tag,
sieht er vor sich deutlich klar:
daß alles nur ein Traumbild war!

Veröffentlicht / Quelle: 
auf anderen webseiten

Buchempfehlung:

Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Kommentare

22. Okt 2016

Ein Text, der echt vom Leben spricht -
Mehr, als bloß ein fein Gedicht!

LG Axel