Hey, mein Clown

von Claudia Willmes
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Hey, mein Clown,
hab Vertrauen,
krall dich fest
an meinem Saum,
hattest einen üblen Traum.
Hast leis geweint,
du scheinst verwirrt,
verirrt hat sich
dein Lachen.
Wachen denn die Englein nicht
über deinen Schlaf?
Ich schnäuz dir die Nase
mein Hase,
drück dich fest,
wieg dich im Arm,
zu später Stund
vernahm ich noch einen
letzten Seufzer,
zitternd,
bibbernd,
aus deinem süßen Mund.
Rasch pust ich die Dämonen weg
unter der Decke,
necke,
verschrecke sie
mit meiner endlosen Liebe
für dich.

Ich scherze,
herze dich,
du lächelst wieder,
vorsichtig.
Liegst nun
in deinem Himmelbett,
warm und wohlig
zugedeckt,
ich streif eine Locke keck,
aus deinem zarten Gesicht.
So schlafe selig,
kleiner Wicht
fürchte nichts,
sei bereit,
befreit
von der Düsternis,
denn hell
strahlt nun
in deinem Herzen
das Licht!

(c) Clou Dy

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