Die große Reise

von Jürgen Wagner
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Die Sterne sind auf großer Reise
Sie schwingen und beschreiben Kreise
seit über 10 Milliarden Jahren
E i n w e n i g dürfen wir - mitfahren

im großen Tanz uns mitbewegen
den großen Drang in uns erleben
Auch u n s e r Licht will helle scheinen
- und etwas Neues mag aufkeimen

2016

Bild: Unsere Nachbargalaxie: der Andromedanebel - © passmil198216 - Fotolia
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Kommentare

24. Jul 2016

Ein Aufruf zum Übermut sollte das nicht sein. Ich dachte dabei an das Wort Jesu, dass man sein Licht nicht unter den Scheffel stellen soll - es mag schon herauskommen. Wenn es nur zum Zuschauer, zu Zerstörerischem oder zum Größenwahn reicht, sollte man allerdings noch etwas warten. Danke! JW

Jolanthe
24. Jul 2016

WIE OBEN, SO UNTEN - WIE UNTEN, SO OBEN!
Oder, wie es ein altes Kinderlied singt: "Da oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir."
Mir hat dieses Gedicht eine weite Perspektive aufgezeigt, es ließ mich förmlich aufatmen.Und ich freue mich, dass mein kleines persönliches Licht doch wichtig für die Welt ist.

Meine Mutter hat oft folgendes Lied gesungen:
"In der Welt ist's dunkel,
leuchten müssen wir ,
ich in meiner Ecke
du in deiner hier.
Leuchten, leuchten, leuchten müssen wir! "

Dem Autor Dank und Gruß! Jolanthe

24. Jul 2016

Danke - das passt alles sehr gut!

Ich dachte beim Schreiben immer auch an einen Text, den Nelson Mandela 1994 bei seiner Antrittsrede als südafrikanischer Präsident zitierte:

Unsere tiefste Angst ist nicht die vor unserer Unzulänglichkeit.
Unsere tiefste Angst ist die Angst vor unserer unermesslichen Kraft.
Es ist das Licht in uns, nicht die Dunkelheit,
die uns am tiefsten ängstigt.
Wir fragen uns: Wer bin ich, dass ich von mir sage,
ich bin brillant, ich bin begabt und einzigartig.
Ja, im Grunde genommen: Warum solltest du das nicht sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst, hilft das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du glaubst,
zusammenschrumpfen zu müssen,
damit sich die Leute um dich herum weniger unsicher fühlen.
Wir sind geboren, um den Glanz Gottes zu offenbaren, der in uns ist.
Gottes Glanz ist nicht nur in wenigen von uns,
Gottes Glanz ist in jedem Menschen.
Wenn wir unser eigenes Licht scheinen lassen,
geben wir anderen ebenfalls die Erlaubnis, ihr Licht scheinen zu lassen.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreien,
befreien wir mit unserer Gegenwart auch andere.

Marianne Williamson