An sich verführend

von Alf Glocker
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Rosa Wolken fließen oben, in der Höhe –
und ich bin jetzt am Ende meiner Kraft!
Mein Hirn ist wie ein Sack voll Flöhe.
Sie heißen „Lust“ und „Leidenschaft“.

Tausend Engel, die darüber thronen,
singen mir das alte Lied vom Warten.
Das allein soll mich reich belohnen –
das steht auf himmlischen Standarten.

Dazwischen ist das Blau ein wenig grün.
Dies macht das Abendlicht perfekt!
Am Horizont erscheint ein zartes Glühen –
das Seelen aus dem Schlaf erweckt.

Und überall stehn Sterne hinterm Feuer,
das, noch, die Szene deutlich schmückt.
Sie künden von dem nahen Abenteuer,
in das man mich mit Zauberstäben schickt.

Ich bin geblendet – dennoch seh ich klar:
nichts ist so ungeheuer faszinierend,
wie was da ist und immer (wieder) war –
das Leben ist an sich bereits verführend!

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Kommentare

25. Jun 2017

"An sich verführend":
Wirkt tief. Berührend!

LG Axel

25. Jun 2017

Ein wundervolles Gedicht.

LG Monika

25. Jun 2017

Vielen herzlichen Dank

Lg Alf

01. Jul 2017

Wunderschön ...
"Am Horizont erscheint ein zartes Glühen –
das Seelen aus dem Schlaf erweckt."

02. Jul 2017

Dank und abermals Dank!