Einsamkeit

von Sascha El Farra
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Es fehlt der Mensch, die Geborgenheit,
die mich von meinem Schmerz befreit,
allein zu sein es tut mir weh,
allein ich meine Wege geh’,
so hart und kalt einen jeden Tag,
ich mich doch stets das eine frag',
Was kann ich tun?
Was soll ich machen?
Hab ich kein Recht mehr wieder zu lachen?
Wo seid ihr hin ihr lieben Leut’,
lebt zwar in meinem gestern doch fehlt mir heut’,
Erinnerungen erdrückend klar,
als ich noch tief geborgen war,
doch dann verlor ich Stück für Stück,
diesen Reichtum dieses Glück,
lass mich verstummt und zerbrochen im Vakuum nieder,
und finde mich nun alleine wieder,
die Brücken verbrannt in mein gestriges Leben,
willkommen im Jetzt der Einsamkeit eben.

© Sascha El Farra

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Kommentare

23. Jul 2017

Die Einsamkeit muss man sich selber verbitten
um Brücken zu finden, um mit ihnen zu kitten.
den ganzen Unbill des täglichen Leben,
um wieder nach Frohsinn und Freude zu streben.
und es erhalten, denn das macht doch Spaß,
denn dieses Erleben, das hat auch noch was !

Positive Grüße
Alfred