Eine Sommernacht

von Anett Yvonne Heinisch
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Der Abend senkt mit gleißend Licht
sich über Seele und Natur
schwach scheint noch Sonn` in mein Gesicht
zur späten Stunde schlägt die Uhr
der Grillen zirpend Abendlied
durch üppig grüne Wiesen zieht

Am Firmament hängen goldene Lichter
sie scheinen warm und klar herab
ihr Funkeln wird bald immer dichter
auf dass ich einen Wunsch frei hab
die Sterne lässt mein Blick nicht los
ach, fall mir einer in den Schoß

Die Nacht legt ihren Arm um mich
und flüstert leise in mein Ohr
hab keine Angst, ich schütze dich
ganz sanft erklingt der Engel Chor
um mich zu wiegen in den Schlummer
vergessen all des Tages Kummer

Rot zieht der Morgen übers Land
schleicht glühend über Wald und Feld
nimmt meine Seele an die Hand
als Nebel sich zu ihm gesellt
im schwebend weißem Sommerkleid
macht er sich überm See nun breit

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