Sommergedichte ✓ Gedichte zum Thema Sommer

Bild einer Wiese im Sommer

Warm und farbenfroh, aber auch heiß und gnadenlos- so kann sich der Sommer präsentieren. In Sommergedichten werden alle seiner vielen Gesichter gezeigt. Egal ob Goethe, Rilke, Schiller oder auch moderne Autoren. Jeder Lyriker hat sich irgendwann innerhalb seines Werkes mit dem Sommer beschäftigt und Gedichte geschrieben, die sowohl schöne, als auch weniger schöne Seiten des Sommers einfangen können.

Hier finden Sie Sommergedichte aus der Bibliothek und von Mitgliedern.

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von Margret Buerschaper
von Margret Buerschaper
von Charlotte von Ahlefeld
neue Sommergedichte
von marie mehrfeld
von Heinz H.-K.
von Soléa P.
die schönsten Sommergedichte
von Angélique Duvier
von Annelie Kelch
von marie mehrfeld
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 146 Texten in dieser Kategorie
von Angélique Duvier

Sonnenflimmern auf Bildschirmen,
glitzriges, blendendes Programm.
Ersticktes Lachen,
in Daily Soaps, wächst an.

Wortgefechte, im Politduell.
Dann Stille, nur das Klirren
der Eiswürfel im Glas
klingt wie…

von Annelie Kelch

Unter der flüchtigen Borke
des Daseins brodeln die Städte.
Schmerzerfüllt krümmt sich
die Weide dem Fluss entgegen
und in den seichten Flüssen und Seen
betteln die Zweige um Zuflucht.

Gegen die Flamme des…

von Annelie Kelch

Raues Meer – das graue
wellige Haar eines alten Mannes,
der in beiden Weltkriegen kämpfte.

Schön und dunkel kommt nachts die Flut -
mit Lippen aus Schaum wie jener
vor den Nüstern kranker Pferde.

Der Strand…

von marie mehrfeld

Über den Gärten
der laue Hauch
eines späten
Sommerabends,

blau leuchtet
mein Rittersporn,

verwehter Klang
eines Schifferklaviers,
die Seemannslieder,

Erinnerungen,
ich summe mit,…

von Annelie Kelch

Auf der Sonnenspur mit dir -
die Liebe zu wilden Bäumen teilen

Den Lobgesang der Natur
hören und Ausschau halten
nach wahren Wundern

Auch die Distel ... blüht
wie jene Freude,
die aus der Schöpfung…

von Angélique Duvier

Kommt der Sommer,
endlich wieder,
mit Rosenduft
und Sonnenflut.

Öffnet Blüten,
leuchtend wieder,
trägt den süßen
Duft herüber,
direkt zu mir.

Ach, wann sehe
ich dich wieder,

von Annelie Kelch

Still zog der Mittag auf - die hochherzige Stunde:
sehr schwül, fast ohne Wind und ohne Schatten.
Ich sank ins Kornfeld und betrachtete die Wunde,
die im Getreide rote Mohnblumen gerissen hatten.

Es war die erste Pause…

von Annelie Kelch

Schneller als sonst vergeht im Sommer die Zeit;
das Leben lächelt uns zärtlich zu - durch die Blume.
Wo Liebe hinfällt, wachsen rote Rosen.
Die Sonne macht keine sozialen Unterschiede:
Jeder darf sich an ihrem Feuer wärmen…

von Soléa P.

Heißer Asphalt nach Teer riecht
die Temperatur Nachts nur mühselig fällt
kein Tierchen in dieser Glut freiwillig kriecht
nach Jahren der Sommer sein Versprechen hält.

Die grelle Sonne überm Kornfeld steht
und die…

von Annelie Kelch

Auf der versteinerten Tränenspur
entschwundener Jahre, fahndet die
gescheiterte Seele nach dem göttlichen Ursprung.
Wiederkehrend jedoch, im unverdrossenen
Licht der Sonne, erobert die Trägheit des
Sommers dein Herz…

von Angélique Duvier

Wenn die Sonne auf den Wiesen
ihre hellen Strahlen sendet,
und der Bauer seine Sense
singen lässt durch satte Ernte.

Dann ist der Sommer bald zu Ende,
und eingefahren sind Korn und Saat,
die Ähren werden bald…

von Annelie Kelch

Der Frühling ging von dannen ohne jegliches Bedauern:
Ein Vagabund, geflüchtet aus dem Schoß uralter Mauern
in jenem Ort, dort, wo erblüht waren das Rund der Ecken,
der Tauben zärtliches Gegurr in ihren gängigen Verstecken,…

von Michael Dahm

Stürmisch ist's im Weizenmeer,
Ähren wogen hin und her
und es tanzt der Mohn, der rote,
auf den Wellen wie Fischerboote.

Auf und ab die Blüten fließen,
scheint, als würden sie's genießen,
in den Ausguck…

von Angélique Duvier

Eine Kornblume hat sich versteckt,
doch habe ich sie schnell entdeckt,
sie konnte sich nicht mehr wehren,
zwischen den leuchtenden Ähren,
diese sind jetzt körnerschwer,

keine einzige Ähre ist leer,
das gibt…

von Annelie Kelch

Du, geh nicht einfach so vorbei
an den Schmetterlingen dieses Sommers -
Schau - und deute die Zeichen auf ihren Flügeln:
fragile Ornamente, Chagalls Aquarelle,
gehaucht mit dem zärtlichen Atem
seiner Pinsel und den…

von Angélique Duvier

Unerwähnt blieb
dieser schöne Tag
mit hoher Mittagshöhe,
ein jeder wohl die Sonne mag,
trotz heftigem Geschwitze.
Stunden voller Idylle
am einundzwanzigsten Juno,
in harmonischer Stille
waren alle…

von Willi Grigor

Hell vom Baum die Vögel singen,
wenn die ersten Strahlen leuchten,
Strahlen, die die Wärme bringen,
zwischen alle Gräser dringen
auf der Wiese, der noch feuchten.

Ihre Blumen nun erwachen,
zeigen wieder die…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

In friedlichen lauen Sommernächten,
brennen die Lagerfeuer zufriedener Herzen,
entfachte Flammensymphonien, knisternde
Glut, zum Tanz verführte Funken sprühn,
im Auf und Ab, in weichen warmen sanften Lüften.

Der…

von Annelie Kelch

Im Lächeln der Sonne liegt mehr Licht als Schatten.
Ich stieß am Strand auf eine geschlossene Muschel
und wähnte darin das Leben – ein Mythos,
der unseren Sehnsüchten kaum gewachsen ist.

Dich traf ich auf dem Gipfel…

von Annelie Kelch

S onnenblumen nicken freundlich lächelnd über Gartenzäune
O den an die grünen Wälder lernen große und auch kleine Kinder
M essinggelber Mond blickt neugierig in seligsanfte Blütenträume
M ittagshitze senkt sich über Wiesenblumen…

von Sigrid Hartmann

Duftmoleküle –
Der Wind trägt sie
in den Sommertag

Im Rosenstock vor seinem Haus:
ein Strauß Erinnerungen

Die Sonne taucht ins blinde Fenster
Mein Aug' nimmt Abschied –
für immer

SH; 1,1/2 / AK;…

von Axel C. Englert

Ein Wind (er hieß „Hans-Paul“)
War (von Natur aus) faul:
Mein Auftritt? Der ist abgeblasen!
(Er hatte laufend solche Ph[r]asen …)

War wieder komplett durch den Wind:
Von wegen „Lüftchen, leicht und lind ...“

von * noé *

Zu heiß ist diese Sternennacht,
als dass man nur ein Aug zu macht!
Schon gar nicht zwei, um gut zu schlafen.
Bei dieser Hitze – nicht zu schaffen!

Daheim Ventilatoren stehn …
Warum musst‘ ich auf Reisen gehn?!…

von Sigrid Hartmann

Frühsommermorgen
Auf der Straße –
Himbeereis

von Axel C. Englert

Ein Sturm fuhr stur nur Straßenbahn –
Im OMNIBUS saß ein ORKAN?!
Ein Taxi nahm die steife Brise –
Der Wind – per FAHRRAD – auf der Wiese?!

WIR und LAUFEN?! Also NÖ!
Mit dem ZUG reiste die Böe …
[Ja, an so 'nem…

von Angélique Duvier

Regentropfen wirft der Wind
in sonnenerhitzte Gesichter,
wischt den Tränen eins aus.
Legt sich auf Wiesen
und prasselt auf Asphalt.

Schlammfarben vermischt
er sich mit der Erde
und wartet auf stapfende…

von Sigrid Hartmann

Wenn sie durch die Pfützen patschen
Dass die Schuhe quitschen, quatschen
Liegt es wohl am Dauerregen
Himmel spendet reichlich Segen

Dringt nicht ein in weichen Acker
Nein, zur Freude kleiner Racker
Bildets…

von Soléa P.

Regen prasselt auf Dächer und Zinnen
der Himmel darüber Grau in Grau
Tropfen lassen Pfützen ringeln
das Wasser sich am Gully staut...

Gedrückte Stimmung in den Straßen
wo ist nur der Sommer hin
niemanden hört…

von Annelie Kelch

A m Bache blühen Schwanenblumen, die Forelle springt
B aumriesen neigen ihre Wipfel und der Sperling singt
C hristiansand, die kleine Stadt am Skageratt, blüht auf
D as Paradies: der grüne Wald mit Beeren drin zuhauf
E in…

von Michael Dahm

Kleine Grille – spiel
dein Leben ist nicht viel
der Sommer wird bald fliehen
und dein Lied verblühen.

All deine Verwandten
die Onkel und auch Tanten
geigen in den Rainen
in den Gräsern – feinen.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

So energievoll ist die Morgenglut,
nein, was sag ich, loderndes Feuer,
das mit dem Ball der Sonne um
die ersten Strahlen wetteifert.
Leben, volles Leben.

So hoffnungsvoll zeigt sich der Tag,
wenn ich das…

von Johanna Blau

Steinchen von Salzwogen umspült
Falter treiben im Grasgewühl
Ein Fuchs gräbt Mäuse aus
Der Eisvogel steigt in die Höhe

Elemente schaukeln mich
In einen Schlaf der hundert Seelen
Sie umkreisen mich
Öffnen…

von Angélique Duvier

Üppiges Prangen,
vom Sonnenlicht umfangen
blüht es wunderbar.

von Soléa P.

Und Friede küsst die Stille sanft
nur der Sommerwind spielt im Blätterkleid
für einen kleinen Moment ... Welt ohne Angst
dass langsam welkt und bald wieder gedeiht.

Sonnenstrahlen wärmen mit letzter Müh'
gleißendes…

von Willi Grigor

Sommerabend, die Luft wird kühler,
die Sonne blinzelt hinter Zweigen.
Noch hört man Grillen, Solospieler,
bald verstummen ihre Geigen.

Der leichte Wind ganz leise fächelt
den grünen Vorhang im Baumgeäst.
Die…

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