Sommergedichte ✓ Gedichte zum Thema Sommer

Bild einer Wiese im Sommer

Warm und farbenfroh, aber auch heiß und gnadenlos- so kann sich der Sommer präsentieren. In Sommergedichten werden alle seiner vielen Gesichter gezeigt. Egal ob Goethe, Rilke, Schiller oder auch moderne Autoren. Jeder Lyriker hat sich irgendwann innerhalb seines Werkes mit dem Sommer beschäftigt und Gedichte geschrieben, die sowohl schöne, als auch weniger schöne Seiten des Sommers einfangen können.

Hier finden Sie Sommergedichte aus der Bibliothek und von Mitgliedern.

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von Annelie Kelch

Seit der Sommer unter die Menschen
gefallen ist, glühen die Städte im Reisefieber …

Regen – zwischen Genesis und Exodus –
unterbrechen Augenblicke des Glücks.

Ein Mythos erwacht:
In Rom wäre alles anders …

von marie mehrfeld

Tagpfauenaugen
Lavendeltrunken taumelnd
Sommer sonnenselig

von Annelie Kelch

Unter der flüchtigen Borke
des Daseins brodeln die Städte.
Schmerzerfüllt krümmt sich
die Weide dem Fluss entgegen
und in den seichten Flüssen und Seen
betteln die Zweige um Zuflucht.

Gegen die Flamme des…

von Annelie Kelch

Raues Meer – das graue
wellige Haar eines alten Mannes,
der in beiden Weltkriegen kämpfte.

Schön und dunkel kommt nachts die Flut -
mit Lippen aus Schaum wie jener
vor den Nüstern kranker Pferde.

Der Strand…

von Annelie Kelch

Auf der Sonnenspur mit dir -
die Liebe zu wilden Bäumen teilen

Den Lobgesang der Natur
hören und Ausschau halten
nach wahren Wundern

Auch die Distel ... blüht
wie jene Freude,
die aus der Schöpfung…

von marie mehrfeld

Über den Gärten
der laue Hauch
eines späten
Sommerabends,

blau leuchtet
mein Rittersporn,

verwehter Klang
eines Schifferklaviers,
die Seemannslieder,

Erinnerungen,
ich summe mit,…

von Annelie Kelch

Still zog der Mittag auf - die hochherzige Stunde:
sehr schwül, fast ohne Wind und ohne Schatten.
Ich sank ins Kornfeld und betrachtete die Wunde,
die im Getreide rote Mohnblumen gerissen hatten.

Es war die erste Pause…

von Michael Dahm

Stürmisch ist's im Weizenmeer,
Ähren wogen hin und her
und es tanzt der Mohn, der rote,
auf den Wellen wie Fischerboote.

Auf und ab die Blüten fließen,
scheint, als würden sie's genießen,
in den Ausguck…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

In friedlichen lauen Sommernächten,
brennen die Lagerfeuer zufriedener Herzen,
entfachte Flammensymphonien, knisternde
Glut, zum Tanz verführte Funken sprühn,
im Auf und Ab, in weichen warmen sanften Lüften.

Der…

von Annelie Kelch

Schneller als sonst vergeht im Sommer die Zeit;
das Leben lächelt uns zärtlich zu - durch die Blume.
Wo Liebe hinfällt, wachsen rote Rosen.
Die Sonne macht keine sozialen Unterschiede:
Jeder darf sich an ihrem Feuer wärmen…

von Soléa P.

Heißer Asphalt nach Teer riecht
die Temperatur Nachts nur mühselig fällt
kein Tierchen in dieser Glut freiwillig kriecht
nach Jahren der Sommer sein Versprechen hält.

Die grelle Sonne überm Kornfeld steht
und die…

von Annelie Kelch

Sommer: In den Krügen schäumen die Wasser
von morgen, gefesselt im Strom der Zeit.

Ich trete über die Schwelle der Angst und treibe
das Boot in den Fluss meiner Kindheit ...
Früh genug, um mit dem Adler davonzufliegen…

von Monika Laakes

Im Hitzekoller
Brandmal verletzte Erde
schreit nach Erlösung

von Annelie Kelch

Auf der versteinerten Tränenspur
entschwundener Jahre, fahndet die
gescheiterte Seele nach dem göttlichen Ursprung.
Wiederkehrend jedoch, im unverdrossenen
Licht der Sonne, erobert die Trägheit des
Sommers dein Herz…

von Angélique Duvier

Kommt der Sommer,
endlich wieder,
mit Rosenduft
und Sonnenflut.

Öffnet Blüten,
leuchtend wieder,
trägt den süßen
Duft herüber,
direkt zu mir.

Ach, wann sehe
ich dich wieder,

von Annelie Kelch

Der Frühling ging von dannen ohne jegliches Bedauern:
Ein Vagabund, geflüchtet aus dem Schoß uralter Mauern
in jenem Ort, dort, wo erblüht waren das Rund der Ecken,
der Tauben zärtliches Gegurr in ihren gängigen Verstecken,…

von Angélique Duvier

Wenn die Sonne auf den Wiesen
ihre hellen Strahlen sendet,
und der Bauer seine Sense
singen lässt durch satte Ernte.

Dann ist der Sommer bald zu Ende,
und eingefahren sind Korn und Saat,
die Ähren werden bald…

von Annelie Kelch

In die Bettelschale des Lebens stürzen die letzten Tage des Junis.
Die gemäßigte Glut der Sonne liebkost das Antlitz des Himbeerstrauchs –
bis auch die letzten grünen Pocken darin erröten.

Kyoto, Japan: Das Blattgold des…

von Soléa P.

Die Augen fest geschlossen,
Blicke halten dicht –
wollen nicht den Morgen sehen,
erst recht kein Sonnenlicht.

Doch die Nase schlägt Alarm,
es riecht so gut nach Heu,
nach draußen möchte sie entfliehen

von Ingeborg Henrichs

So schön bist du, beinah vollendet
Ohne Himmelstränen lässt du
Mir mein inniglich Sehen
Meine lieblich Träumerei. So zärtlich
Erleb ich dich, wärmend beseelte Zeit, du guter
Reiner Sommer meines Lebens

von Monika Laakes

Die Sonne sprüht ihr Feuer
direkt in unser Land.
Das ist mir nicht geheuer,
wär gerne fortgerannt

in kühlere Gefilde,
sie übertreibt mal wieder,
bin nun bereits im Bilde,
sie brüllt brutale Lieder.

von Annelie Kelch

Du, geh nicht einfach so vorbei
an den Schmetterlingen dieses Sommers -
Schau - und deute die Zeichen auf ihren Flügeln:
fragile Ornamente, Chagalls Aquarelle,
gehaucht mit dem zärtlichen Atem
seiner Pinsel und den…

von Willi Grigor

Hell vom Baum die Vögel singen,
wenn die ersten Strahlen leuchten,
Strahlen, die die Wärme bringen,
zwischen alle Gräser dringen
auf der Wiese, der noch feuchten.

Ihre Blumen nun erwachen,
zeigen wieder die…

von Angélique Duvier

Unerwähnt blieb
dieser schöne Tag
mit hoher Mittagshöhe,
ein jeder wohl die Sonne mag,
trotz heftigem Geschwitze.
Stunden voller Idylle
am einundzwanzigsten Juno,
in harmonischer Stille
waren alle…

von Annelie Kelch

S onnenblumen nicken freundlich lächelnd über Gartenzäune
O den an die grünen Wälder lernen große und auch kleine Kinder
M essinggelber Mond blickt neugierig in seligsanfte Blütenträume
M ittagshitze senkt sich über Wiesenblumen…

von Annelie Kelch

Im Lächeln der Sonne liegt mehr Licht als Schatten.
Ich stieß am Strand auf eine geschlossene Muschel
und wähnte darin das Leben – ein Mythos,
der unseren Sehnsüchten kaum gewachsen ist.

Dich traf ich auf dem Gipfel…

von Annelie Kelch

Strom, alter Mann, lass das Schiff meines Lebens
Nicht kentern in der Tiefe, daraus meine Seele zu
Dir spricht.

Rot, ja rot ragt seit jeher ein Fels aus deiner Brandung:
Hier auf mich zu und vorbei in den sicheren Hafen…

von Robert K. Staege

Ach, kein Wind erhebt die Flügel,
Bäume stehen ohne Mut,
schweigend liegen dort die Hügel
in der heißen Sommerglut.

Durch sie führt, ganz schlicht bebändert,
eine Schlange tristen Graus,
die im Dunst sich…

von * noé *

Zu heiß ist diese Sternennacht,
als dass man nur ein Aug zu macht!
Schon gar nicht zwei, um gut zu schlafen.
Bei dieser Hitze – nicht zu schaffen!

Daheim Ventilatoren stehn …
Warum musst‘ ich auf Reisen gehn?!…

von Sigrid Hartmann

Duftmoleküle –
Der Wind trägt sie
in den Sommertag

Im Rosenstock vor seinem Haus:
ein Strauß Erinnerungen

Die Sonne taucht ins blinde Fenster
Mein Aug' nimmt Abschied –
für immer

SH; 1,1/2 / AK;…

von Annelie Kelch

O starres Sonnenrad …
Die Glut deines heißblütigen Augs
staut sich zwischen den Speichen und
senkt sich über Städte und Wälder.

O Bäume, stolze Recken, die ihr wandelt
im Tal des Todes: Der heiße Kuss der Sonne…

von Axel C. Englert

Null Gedanken! Olle Witze! –
Guten Tag! ICH bin die HITZE!
DIE Ausrede! Geht wie geritzt –
Weil man wegen mir so schwitzt ...

ICH war bei GOETHE! Und Herrn SCHILLER!
Gab gern dort den Ideen-Killer!
Pro Nase…

von Axel C. Englert

Ein Sturm fuhr stur nur Straßenbahn –
Im OMNIBUS saß ein ORKAN?!
Ein Taxi nahm die steife Brise –
Der Wind – per FAHRRAD – auf der Wiese?!

WIR und LAUFEN?! Also NÖ!
Mit dem ZUG reiste die Böe …
[Ja, an so 'nem…

von Ingeborg Henrichs

Manchmal klingt der Sommer nur sehr leise
Ruht sich aus auf seiner großen Reise
Lauscht im Schatten träumend jenen Weisen
Die betörend schön Unendliches verheißen
Dieses Innehalten im Pulsschlag Vollendung
Schenkt…

von Annelie Kelch

Grüne Tage, die kaum Schmerzen bereiten.
Was in krautiger Tiefe geschlummert,
ist ergründbar geworden, lumineszent,

und ich erinnere mich: Du warst ...
ein treibendes Blatt, vom Herbst
in den See gestürzt – die…

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