Sommergedichte ✓ Gedichte zum Thema Sommer

Bild einer Wiese im Sommer

Warm und farbenfroh, aber auch heiß und gnadenlos- so kann sich der Sommer präsentieren. In Sommergedichten werden alle seiner vielen Gesichter gezeigt. Egal ob Goethe, Rilke, Schiller oder auch moderne Autoren. Jeder Lyriker hat sich irgendwann innerhalb seines Werkes mit dem Sommer beschäftigt und Gedichte geschrieben, die sowohl schöne, als auch weniger schöne Seiten des Sommers einfangen können.

Hier finden Sie Sommergedichte aus der Bibliothek und von Mitgliedern.

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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 115 Texten in dieser Kategorie
von Angélique Duvier

Sonnenflimmern auf Bildschirmen,
glitzriges, blendendes Programm.
Ersticktes Lachen,
in Daily Soaps, wächst an.

Wortgefechte, im Politduell.
Dann Stille, nur das Klirren
der Eiswürfel im Glas
klingt wie…

von Annelie Kelch

Unter der flüchtigen Borke
des Daseins brodeln die Städte.
Schmerzerfüllt krümmt sich
die Weide dem Fluss entgegen
und in den seichten Flüssen und Seen
betteln die Zweige um Zuflucht.

Gegen die Flamme des…

von Annelie Kelch

Auf der versteinerten Tränenspur
entschwundener Jahre, fahndet die
gescheiterte Seele nach dem göttlichen Ursprung.
Wiederkehrend jedoch, im unverdrossenen
Licht der Sonne, erobert die Trägheit des
Sommers dein Herz…

von Michael Dahm

Stürmisch ist's im Weizenmeer,
Ähren wogen hin und her
und es tanzt der Mohn, der rote,
auf den Wellen wie Fischerboote.

Auf und ab die Blüten fließen,
scheint, als würden sie's genießen,
in den Ausguck…

von Angélique Duvier

Kommt der Sommer,
endlich wieder,
mit Rosenduft
und Sonnenflut.

Öffnet Blüten,
leuchtend wieder,
trägt den süßen
Duft herüber,
direkt zu mir.

Ach, wann sehe
ich dich wieder,

von * noé *

Zu heiß ist diese Sternennacht,
als dass man nur ein Aug zu macht!
Schon gar nicht zwei, um gut zu schlafen.
Bei dieser Hitze – nicht zu schaffen!

Daheim Ventilatoren stehn …
Warum musst‘ ich auf Reisen gehn?!…

von Axel C. Englert

Ein Sturm fuhr stur nur Straßenbahn –
Im OMNIBUS saß ein ORKAN?!
Ein Taxi nahm die steife Brise –
Der Wind – per FAHRRAD – auf der Wiese?!

WIR und LAUFEN?! Also NÖ!
Mit dem ZUG reiste die Böe …
[Ja, an so 'nem…

von Axel C. Englert

Ein Wind (er hieß „Hans-Paul“)
War (von Natur aus) faul:
Mein Auftritt? Der ist abgeblasen!
(Er hatte laufend solche Ph[r]asen …)

War wieder komplett durch den Wind:
Von wegen „Lüftchen, leicht und lind ...“

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

So energievoll ist die Morgenglut,
nein, was sag ich, loderndes Feuer,
das mit dem Ball der Sonne um
die ersten Strahlen wetteifert.
Leben, volles Leben.

So hoffnungsvoll zeigt sich der Tag,
wenn ich das…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

In friedlichen lauen Sommernächten,
brennen die Lagerfeuer zufriedener Herzen,
entfachte Flammensymphonien, knisternde
Glut, zum Tanz verführte Funken sprühn,
im Auf und Ab, in weichen warmen sanften Lüften.

Der…

von Willi Grigor

Sommerabend, die Luft wird kühler,
die Sonne blinzelt hinter Zweigen.
Noch hört man Grillen, Solospieler,
bald verstummen ihre Geigen.

Der leichte Wind ganz leise fächelt
den grünen Vorhang im Baumgeäst.
Die…

von Annelie Kelch

Raues Meer – das graue
wellige Haar eines alten Mannes,
der in beiden Weltkriegen kämpfte.

Schön und dunkel kommt nachts die Flut -
mit Lippen aus Schaum wie jener
vor den Nüstern kranker Pferde.

Der Strand…

von Johanna Blau

Steinchen von Salzwogen umspült
Falter treiben im Grasgewühl
Ein Fuchs gräbt Mäuse aus
Der Eisvogel steigt in die Höhe

Elemente schaukeln mich
In einen Schlaf der hundert Seelen
Sie umkreisen mich
Öffnen…

von Michael Dahm

Aus tief hängenden Wolken
die Raben schwer kolken
und Wasser grau schweben
über dunstigem Leben

August soll dies sein
schaut missmutig drein
die Ähren sie biegen
bis in Pfützen sie liegen

Die…

von * noé *

Die Rose blüht so duftend zart,
im Morgentau, im lauen Wind,
mit feiner Eleganz gepaart,
hat sie mit Süße nicht gespart –
ein Sommertag beginnt.

von * noé *

Sommer-Raben, monoton,
künden laut von goldnen Feldern;
über dunstgedeckten Wäldern
trägt die Luft den Ruf davon.

Müßig wie zur Mittagspause
sickert Hitze träge ein,
nichts will mehr beweglich sein,

von Monika Laakes

vielleicht kommt er wieder
so meine
kindlichen gedanken
und vielleicht
schmilzt dann
das eis
innerhalb von sekunden
vielleicht
streicht er mit
sanften, heißen händen
mein gesicht

von Monika Laakes

Du hochsommerliches Versprechen,
hattest dich jäh im Regenguss versteckt.
Tyrannisiertest mich mit deinen Launen.
Schautest mich mit schwarzen All-Augen an,
um plötzlich - im Endspurt - mit glühendem Blick
mir Hitze…

von * noé *

Die Sonne wird wohl bald vertrieben,
so tief, wie heut die Schwalben fliegen,
ganz aufgeregt und kreuz und quer
unter den Brücken hin und her.

Kaum merklich ändert sich das Licht,
nicht angenehm, die Sonne sticht,…

von Kilian Schwanke

so stehst du dort
noch still und stumm
spürst jeden Blick
um dich herum

du springst, du hüpfst
genießt den trubel
machst diesen akt
zum freudenstrudel

der vorhang fällt
geht wieder auf…

von marie mehrfeld

Mach’s dir bequem
im sonnendurchfluteten
wolkenlosen Junitag.
Schneide ihn mutig an
und genieße ihn froh
in kleinen Happen.
Biss um Biss um Biss.
Er wird dir schmecken
in seiner Vielfarbigkeit.…

von Kilian Schwanke

es kracht und der himmel treibt wolken zu schwarz
rosane wangen verfärben sich rot
die fluten sie strömen bis sie am boden zerplatzen
berührung elektrisch magnetisch gepolt

voll sehnsucht erwarten die felder das nass…

von Thomas Kleinrensing

Langsam schiebt sich
weißblendendes Licht
über Baumwipfel der Anhöhe
erstes strahlendes Lächeln

Mein Blick biegt sich mit dem Fluss
im…

von Axel C. Englert

Meine Güte! Diese HITZE!
Garstig Getropfe! Groß Geschwitze!
Ein Platz im Schatten? Schwer beliebt –
Schön, wenn's in der Stadt ihn gibt …

Der kleine Enten-Teich (im Park)
Wirkt komplett überfüllt schon! Stark ……

von Michael Dahm

Wie heiße Nadeln fällt das Licht,
auf das hingestreckte Land,
die einst´ge Wiese die es sticht,
ist seit Tagen schon verbrannt.

Des Sommers Geist liegt auf den Feldern,
treibt die Reife schnell voran
und…

von Yvonne Zoll

Herrlich in der Sonne baden
Margeriten Gänseblümchen
Mauerblümchen im Kostümchen
Bin auf einen Ball geladen

Fliegen fliegen, heiß wird’s, Zeit
Sonnen strahlen Bienen flüstern
Durchs neckisch Kleid der schönen…

von Willi Grigor

Sommertagausklang
Zwanghafte Sitte
Abendspaziergang
Freudige Schritte

Gebender Freiraum
Gedankensalat
Wirklichkeit Wachtraum
Den Bleistift parat

Sitzpause Hafen
Horizontseeblick

von Monika Laakes

Und hier singt der Wind
sein rauschendes Sommerlied

Und hier knarrt rhythmisch
das Geäst des Baums, der sich wiegt.

Und hier spannt sich der Himmel
über's grün grüne Land.

Und hier jauchzt die Erde
in…

von Anett Yvonne Heinisch

Der Abend senkt mit gleißend Licht
sich über Seele und Natur
schwach scheint noch Sonn` in mein Gesicht
zur späten Stunde schlägt die Uhr
der Grillen zirpend Abendlied
durch üppig grüne Wiesen zieht

Am…

von Soléa P.

Letzte Düfte vom Frühling verwehen
der Sommer steht vor der Tür
wegen mir muss er nun wirklich nicht gehen
zieh nur ein... es kostet keine Gebühr.

Die langen Tage tun der Psyche gut
Wärme macht Glieder weich und…

von * noé *

Ein Dauerregen setzt nachts ein:
Man könnt im Regenwald jetzt sein,
so saftig-satt fällts auf die Blätter,
und pausenlos, wie Tropenwetter.

Morgens dann ist es abgekühlt,
rund 15 Grad, rein so gefühlt,
das…

von Michael Dahm

In einer lauen Sommernacht,
mitten in Berlin,
da sah ich Dich, in aller Pracht,
übern hellen Alex geh'n.

Grazie stand vor Anmut noch,
im luftig' Sommerkleid,
beschwingt und feminin … jedoch,
in…

von Willi Grigor

Sommer, Sonne, ein schwacher Wind,
solche Tage die schönsten sind.
Ein Apfel fällt zu früh vom Baum.
Ein Apfelselbstmord? Doch wohl kaum.

Die Frage stellt sich nach dem Grund:
War er innerlich gesund?
Schlaue…

von Monika Laakes

Und die Erde kocht.
Sonne heizt uns mächtig ein.
Lauf auf den Zehen.

von Monika Laakes

Die Birkengruppe
säuselt selig vor sich hin.
Schwingt im Sommerglück.

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