Sommergedichte ✓ Gedichte zum Thema Sommer

Bild einer Wiese im Sommer

Warm und farbenfroh, aber auch heiß und gnadenlos- so kann sich der Sommer präsentieren. In Sommergedichten werden alle seiner vielen Gesichter gezeigt. Egal ob Goethe, Rilke, Schiller oder auch moderne Autoren. Jeder Lyriker hat sich irgendwann innerhalb seines Werkes mit dem Sommer beschäftigt und Gedichte geschrieben, die sowohl schöne, als auch weniger schöne Seiten des Sommers einfangen können.

Hier finden Sie Sommergedichte aus der Bibliothek und von Mitgliedern.

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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 216 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

Die Luft über dem Erdreich glüht,
scharf zeichnen sich die kurzen Schatten,
es stirbt, was gestern noch geblüht,
die Lust, die Liebe selbst ermatten,

der Wüstensonnenstrahlen Wut
versengt die Wiesen und die Felder…

von Annelie Kelch

Seit der Sommer unter die Menschen
gefallen ist, glühen die Städte im Reisefieber …

Regen – zwischen Genesis und Exodus –
unterbrechen Augenblicke des Glücks.

Ein Mythos erwacht:
In Rom wäre alles anders …

von marie mehrfeld

Tagpfauenaugen
Lavendeltrunken taumelnd
Sommer sonnenselig

von Angélique Duvier

Altmännersommer,
oder etwa Altweiber?
Hauptsache Sommer!

Das Spätsommerlicht,
steht es denn für beide nicht?
Altmenschensommer.

Spätsommerliebe,
ist sie für die Jugend nicht?
Frühlingsgefühle.

von Annelie Kelch

Unter der flüchtigen Borke
des Daseins brodeln die Städte.
Schmerzerfüllt krümmt sich
die Weide dem Fluss entgegen
und in den seichten Flüssen und Seen
betteln die Zweige um Zuflucht.

Gegen die Flamme des…

von Annelie Kelch

Raues Meer – das graue
wellige Haar eines alten Mannes,
der in beiden Weltkriegen kämpfte.

Schön und dunkel kommt nachts die Flut -
mit Lippen aus Schaum wie jener
vor den Nüstern kranker Pferde.

Der Strand…

von marie mehrfeld

Über den Gärten
der laue Hauch
eines späten
Sommerabends,

blau leuchtet
mein Rittersporn,

verwehter Klang
eines Schifferklaviers,
die Seemannslieder,

Erinnerungen,
ich summe mit,…

von Soléa P.

Heißer Asphalt nach Teer riecht
die Temperatur Nachts nur mühselig fällt
kein Tierchen in dieser Glut freiwillig kriecht
nach Jahren der Sommer sein Versprechen hält.

Die grelle Sonne überm Kornfeld steht
und die…

von Annelie Kelch

Auf der Sonnenspur mit dir -
die Liebe zu wilden Bäumen teilen

Den Lobgesang der Natur
hören und Ausschau halten
nach wahren Wundern

Auch die Distel ... blüht
wie jene Freude,
die aus der Schöpfung…

von Annelie Kelch

Auf der versteinerten Tränenspur
entschwundener Jahre, fahndet die
gescheiterte Seele nach dem göttlichen Ursprung.
Wiederkehrend jedoch, im unverdrossenen
Licht der Sonne, erobert die Trägheit des
Sommers dein Herz…

von Ingeborg Henrichs

So schön bist du, beinah vollendet
Ohne Himmelstränen lässt du mir
Mein inniglich Sehnen
Meine lieblich Träumerei, so zärtlich
Erleb ich dich, wärmend beseelte Zeit, du guter
Reiner Sommer meines Lebens

von Angélique Duvier

Kommt der Sommer,
endlich wieder,
mit Rosenduft
und Sonnenflut.

Öffnet Blüten,
leuchtend wieder,
trägt den süßen
Duft herüber,
direkt zu mir.

Ach, wann sehe
ich dich wieder,

von Annelie Kelch

Der Frühling ging von dannen ohne jegliches Bedauern:
Ein Vagabund, geflüchtet aus dem Schoß uralter Mauern
in jenem Ort, dort, wo erblüht waren das Rund der Ecken,
der Tauben zärtliches Gegurr in ihren gängigen Verstecken,…

von Yvonne Zoll

So lässig gestreute Pfefferkörner
Silbrig in würzigen Nachtsilhouetten
Darin mein Lachen mundet wie Licht
Durchschlürft vom Geflüster der Ferne

Dein schwellendes Gleiten auf schimmernder
Gischt verschmitzten…

von Michael Dahm

Stürmisch ist's im Weizenmeer,
Ähren wogen hin und her
und es tanzt der Mohn, der rote,
auf den Wellen wie Fischerboote.

Auf und ab die Blüten fließen,
scheint, als würden sie's genießen,
in den Ausguck…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

In friedlichen lauen Sommernächten,
brennen die Lagerfeuer zufriedener Herzen,
entfachte Flammensymphonien, knisternde
Glut, zum Tanz verführte Funken sprühn,
im Auf und Ab, in weichen warmen sanften Lüften.

Der…

von Annelie Kelch

Schneller als sonst vergeht im Sommer die Zeit;
das Leben lächelt uns zärtlich zu - durch die Blume.
Wo Liebe hinfällt, wachsen rote Rosen.
Die Sonne macht keine sozialen Unterschiede:
Jeder darf sich an ihrem Feuer wärmen…

von Willi Grigor

Froh vom Baum die Vögel singen,
wenn die ersten Strahlen leuchten,
Strahlen, die die Wärme bringen,
zwischen alle Gräser dringen
auf der Wiese, der noch feuchten.

Ihre Blumen nun erwachen,
zeigen wieder die…

von Angélique Duvier

Unerwähnt blieb
dieser schöne Tag
mit hoher Mittagshöhe,
ein jeder wohl die Sonne mag,
trotz heftigem Geschwitze.
Stunden voller Idylle
am einundzwanzigsten Juno,
in harmonischer Stille
waren alle…

von Annelie Kelch

S onnenblumen nicken freundlich lächelnd über Gartenzäune
O den an die grünen Wälder lernen große und auch kleine Kinder
M essinggelber Mond blickt neugierig in seligsanfte Blütenträume
M ittagshitze senkt sich über Wiesenblumen…

von Axel C. Englert

Fast scheint es wie im Paradiese,
Bunt blühen Blumen – DER WEISSE RIESE!
Viel Vögel zwitschern in der Luft –
DANK FLAUSCHI! MIT DEM FRÜHLINGSDUFT!

Im Glanz erstrahlet all Natur –
GLUCK-GLUCK-WASSER! DIE…

von Angélique Duvier

Wenn die Sonne auf den Wiesen
ihre hellen Strahlen sendet,
und der Bauer seine Sense
singen lässt durch satte Ernte.

Dann ist der Sommer bald zu Ende,
und eingefahren sind Korn und Saat,
die Ähren werden bald…

von Katharina Dotzki

Ich liege still im hohen grünen Gras.
Die Sonne prallt mir ins Gesicht.
Oh, das ist aber sehr gefährlich!
Sonnenschutzmittel ist Pflicht.

Ach, einmal einschmieren reicht!
Bleibe noch zwei drei Stündchen.

von Monika Laakes

Im Hitzekoller
Brandmal verletzte Erde
schreit nach Erlösung

von Annelie Kelch

Still zog der Mittag auf - die hochherzige Stunde:
sehr schwül, fast ohne Wind und ohne Schatten.
Ich sank ins Kornfeld und betrachtete die Wunde,
die im Getreide rote Mohnblumen gerissen hatten.

Es war die erste Pause…

von Ingeborg Henrichs

Sommerkleid der Welt
Gewebt aus Sonnenfäden
Wovon träumt der Herbst?

von Annelie Kelch

Du, geh nicht einfach so vorbei
an den Schmetterlingen dieses Sommers -
Schau - und deute die Zeichen auf ihren Flügeln:
fragile Ornamente, Chagalls Aquarelle,
gehaucht mit dem zärtlichen Atem
seiner Pinsel und den…

von Monika Laakes

Die Sonne sprüht ihr Feuer
direkt in unser Land.
Das ist mir nicht geheuer,
wär gerne fortgerannt

in kühlere Gefilde,
sie übertreibt mal wieder,
bin nun bereits im Bilde,
sie brüllt brutale Lieder.

von Robert K. Staege

Ach, kein Wind erhebt die Flügel,
Bäume stehen ohne Mut,
schweigend liegen dort die Hügel
in der heißen Sommerglut.

Durch sie führt, ganz schlicht bebändert,
eine Schlange tristen Graus,
die im Dunst sich…

von Soléa P.

Die Augen fest geschlossen,
Blicke halten dicht –
wollen nicht den Morgen sehen,
erst recht kein Sonnenlicht.

Doch die Nase schlägt Alarm,
es riecht so gut nach Heu,
nach draußen möchte sie entfliehen

von Monika Laakes

Du hochsommerliches Versprechen,
hattest dich jäh im Regenguss versteckt.
Tyrannisiertest mich mit deinen Launen.
Schautest mich mit schwarzen All-Augen an,
um plötzlich - im Endspurt - mit glühendem Blick
mir Hitze…

von Annelie Kelch

Im Lächeln der Sonne liegt mehr Licht als Schatten.
Ich stieß am Strand auf eine geschlossene Muschel
und wähnte darin das Leben – ein Mythos,
der unseren Sehnsüchten kaum gewachsen ist.

Dich traf ich auf dem Gipfel…

von Angelika Wessbecher

Ein
Hund bellt
in der Ferne.
Die Hitze ist gebrochen.
Fein.

von Sigrid Hartmann

Frühsommermorgen
Auf der Straße –
Himbeereis

von Axel C. Englert

Ein Wind (er hieß „Hans-Paul“)
War (von Natur aus) faul:
Mein Auftritt? Der ist abgeblasen!
(Er hatte laufend solche Ph[r]asen …)

War wieder komplett durch den Wind:
Von wegen „Lüftchen, leicht und lind ...“

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