Sommer

von Robert K. Staege
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Zeit scheint müde, Wind schweigt still,
Sonne sticht und Menschen klagen.

Wenn ich auch nicht schweigen will,
kann ich vieles doch nicht sagen.

Wolken drängen und es blitzt;
Sturm wird durch die Nacht hinfegen.

Was so tief im Herzen sitzt,
lebt, bewegt mich allerwegen.

Regen rinnt, die Donner hallen,
wie bedrückt sind Wald und Feld ...

Möcht‘ in Deine Augen fallen;
sie verheißen mir die Welt ...

Geschrieben am 25. Juli 2018

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Kommentare

25. Jul 2018

... und Brände lodern auf wie Teufel - fern in Griechenland,
versetzen dort die Menschen in den Angstzustand.
Danke für dieses Sommergedicht.

LG Annelie

25. Jul 2018

>Möcht‘ in Deine Augen fallen;
sie verheißen mir die Welt ...<
Welch anrührende Liebeserklärung. Sie mildert diesen extremen Sommer und zeigt einen Ankerpunkt der Hoffnung. Danke für das wunderschöne Gedicht.

LG Monika

25. Jul 2018

Hab's gern gelesen, auch mich rühren die letzten Zeilen am meisten. Schließe mich Monika voll an. LG, Anouk

25. Jul 2018

@ Monika Laakes
@ Anouk Ferez

Ich danke Euch herzlich und freue mich, wenn meine Zeilen jemanden ansprechen.