Summertime

Bild von Robert Staege
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Der Sommer hat die Bühne längst erstiegen,
es glänzt und blüht und duftet überall.
Die Grillen zirpen, Mauersegler fliegen
und glutvoll streift mich mancher Hitze Schwall.

Die Schmetterlinge können‘s gar nicht fassen,
sie gaukeln taumelnd durch dies Meer aus Licht.
Man hört die Kinder lärmen in den Gassen,
und voller Glück strahlt jedes Angesicht.

Hier in der Stadt sind Straßen, Häuser, Wände
vollauf vom Glanz des Sonnenlichts erhellt.
Auch schon die Kleinsten klatschen in die Hände
und glucksen froh in Gottes schöne Welt.

Aus stillen Gärten duftet Sommerflieder,
die Schwalben jagen pfeilschnell durch die Luft
über die Felder perlen Lerchenlieder
und allerorts hängt süßer Sommerduft.

Selbst vom Balkon dringt aus dem Vogelbauer
das Girlitzlied so lustvoll auf mich zu;
ich sing‘ mit ihm, lass‘ fahren Leid und Trauer,
- die Sommerzeit bringt meiner Seele Ruh‘!

Geschrieben am 12. August 2020.

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