Sommernacht

von Johanna Ambrosius
Aus der Bibliothek

Mit ausgespannten Armen
Kommt leis‘ die Nacht.
Drückt Feld und Wald und Fluren
Ans Herze sacht.

Schlägt ihren weichen Mantel
Um Strauch und Baum,
Und summt mit Glockentönen
Die Welt in Traum.

Vergessen hat die Erde
Des Tages Weh,
Ich hebe meine Augen
Hinauf zur Höh‘.

Ein Vöglein seh‘ ich tauchen
Ins Abendgold,
Ach, wenn’s auch meine Seele
Mitnehmen wollt‘!

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