in sommers zeiten

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still sitzen wir im windschatten der dünen warten auf die flut
heranstürmende wellenpferde mit gischtweißen mähnen
die wiehernd immer näher ihre hufe in den ufersand stemmen

der blaue himmel im august gaukelt uns ewigen sommer vor
wir würden ihm gerne glauben wären nicht die schimmernden
halluzinationen hinter den weißen wolkenbändern sie warnen

den von ägir und seinen töchtern am strand ausgestreuten
schätzen blindlings in die tiefe zu folgen denn damit wollen sie
uns nur in ihr dunkles wasserreich ohne wiederkehr locken

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Kommentare

11. Sep 2020

Hallo Axel,
Wasser ist vor allem zum Waschen da,
zu Bierduschen sagt Krause sicher ja.
LG
Manfred

11. Sep 2020

Beginnt wie eine Harmonie und endet ... gruselig ...

11. Sep 2020

Hallo noe,
danke fürs Reflektieren. Wo die Sonne scheint, gibt es immer auch Schatten.
Man sollte sich deshalb aber nicht die Freude Verderben lassen. Vorsichtig zu sein ist übrigens sowohl im Hellen wie im Dunklen wichtig. Was Ägir anbelangt heißt es, dass er der Bierbrauer der Götter war und das macht ihn für mich als Bayer etwas sympathischer. :)
LG
Manfred

13. Sep 2020

Hallo Olaf,
die Kraft liegt in mir oder besser im Bier würde Krause sagen. :)
Danke fürs starke Lob und LG
Manfred