In der Hitze des Sommers

von Robert K. Staege
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Ach, kein Wind erhebt die Flügel,
Bäume stehen ohne Mut,
schweigend liegen dort die Hügel
in der heißen Sommerglut.

Durch sie führt, ganz schlicht bebändert,
eine Schlange tristen Graus,
die im Dunst sich flimmernd ändert,
fort mich in die Welt hinaus.

Schreiend schießen stets aufs Neue
in gar leichter Heiterkeit
durch des Himmels lichte Bläue
Mauersegler weit und breit.

Geschrieben am 24. Juli 2018

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Kommentare

24. Jul 2018

Dein Gedicht fließt
und berührt mich ...
LG marie

24. Jul 2018

Ich schließe mich Maries Worten an. Ein Naturgedicht melancholischer Art, aber sehr schön.

LG Annelie

24. Jul 2018

Gefällt mir auch sehr gut! Ein schönes Sommergedicht unter drückender Hitze.

LG

Jürgen

19. Sep 2018

Ein dickes, fettes Jaaa!