Am See

von Yvonne Zoll
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Die Hitze hängt vorm Ufer schwer im Tal
und wieget sich im selbstvergessen See
Wird überirdisch fliegt ein Zeppelin
Vorüber unwissend bin reich so spür
Durchsichtig mich gleich in achatem Schaum
Vermehre mich im nichts bleich treidelnd Ich’s
Will lautlos zählend gähnend in heiß
Schäumend Fluten flirren Bücher bis blank
Himmelsspiegelperlen glänzend hell er-
öffnen sachte Muschelträume und den
Ungesäumten Rand leckt Sonne nass
Brillante nass entspannte Bohlen sie
kräuseln sich auf lauer Strömung schlichter
Wenn uraltes Wasser Gletscherschicht sie
Hüten meterhoch in tiefer Sicht so
Flitzt ein Fisch inzwischen stürzte
Geblättert Gischt wischt wuselig ich schwimm
Parke Schritte unter Wolkengittern
Prangt ein See gleichgültig aufmerksamer
Mir mit grellen Augenlidern öffnend
Wellenleicht Gerüche dunstgeschleiert
Sie tanzen wirbelnd lauschen der Musik
zerstieben Ellen meiner Wirklichkeit
Heut am scheuen flachsgrün flüchtig Seegrund

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