Wie ein einsamer Vogel

von Alf Glocker
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Ein einsamer Vogel schwebt durch das Morgenrot.
Es ist meine Seele, die den Freiraum besucht.
Da oben scheint alles im göttlichen Lot –
doch eine Ahnung treibt mich wie zur Flucht.

Nur fort aus diesem Traum, der niemanden fragt,
ob man sich wohl fühlt, im Ablauf der Dinge –
„Nur niemals denken und immer gewagt!“,
so flüstert der Himmel – mich trägt die Schwinge!

Ich breite sie aus und dann steig ich empor –
weit über den Wolken, da ist mein Revier!
Ich verlier mich aus den Augen, doch mein Humor
ist ja nicht wirklich von dieser Erde, von hier!

Mein Körper geht durch die Stürme – fragil –
mein Geist ist jedoch unterwegs, in Regionen,
wo alles sicher ist, ganz harmlos und still …
dort will ich auf ewig meine Phantasien bewohnen!

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Kommentare

28. Aug 2019

Im Reich der Phantasie kann man seine Freiheit noch richtig ausleben.
HG Olaf

29. Aug 2019

Lieber Alf, deine Gedichte gleichen oft dem einen, geheimen Tor in die gesuchte Welt der Phantasie...
LG Uwe

29. Aug 2019

Meine Fantasie bewohne ich auch:
Fantastereien gehen mir so schnell nicht aus …

Liebe Grüße
Soléa

29. Aug 2019

Fantastisch! Wir sind hier nicht allein!
Ich freue mich, Euch in diesen Sphären zu finden,
außerhalb der Realitäten-Rinden
mit anderen phantasiereich zu sein.
LG Britta

29. Aug 2019

mit andern voller Phantasie,
das ist's wovor ich niederknie...

LG Alf

29. Aug 2019

mit andern voller Phantasie,
das ist's wovor ich niederknie...

LG Alf