Wo nichts ist, da ist ein Loch

von Peter Stampfer
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Das Loch an sich lebt unbeschwert
so vor sich in den Tag hinein
denkt glücklich und zufrieden
das Schicksal meint es gut mit mir
ich bin so froh, ein Loch zu sein!

Doch einmal so dahingedacht,
da kommen auch schon Zweifel,
wer es sei, woher es kam und was
wenn es gestopft – gibt es ein Danach?
Man sieht, dem Loch droht Ungemach!

Tritt auch das Nicht-Loch noch hinzu und spricht:
ich bin, ohne dich
du Loch
jedoch
ohne mich nicht!
Das tut weh!
Da wird das Loch ganz traurig!

Das Loch denkt jetzt, wie kann das sein?
Vieles wird doch erst durch mich und
sei es nur ein Käse,
auch so manches nichts mehr gilt
weil an einer Stelle ich
- Denk: Jungfrau, Luftballon –
Ja!

Also doch,
frohlockt das Loch:
wo nichts ist, da bin ich
denk ich so,
bin ich froh
ein Loch zu sein!

Na dann!

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