Unaufhaltsam

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In trivial kitschiger Kulisse einer heilen Welt
In einer Seifenoper in Dauerschleife predigen
Bigotte Propheten verlogene Grundsätze von
Wohlstand, Demokratie, Freiheit, Gerechtigkeit
Verwest im faulig stinkenden moralischen Morast
Unaufhörlich wandelt Scheiße sich zu Gold
Vergebliche Suche nach Vergebung in Kinderärschen
Leben verkommt zu Prostitution und alles ist
Pornographie und
Unaufhaltsam der Verfall

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Kommentare

29. Nov 2018

Kinderärsche ...?, ehrlich, diesen Ausdruck finde ich aber in jeder Hinsicht ABSOLUT VERFEHLT! Dein Gedicht grenzt in mancher Wortwahl selbst an Pornographie. Es gibt bedeutend bessere Gedichte und Essays, um Missstände aufzuzeigen. Mit diesem Gedicht ist niemandem geholfen.

Annelie

29. Nov 2018

Oh ha, das ist hart, lieber Peter.
Auch wenn ich ahne was Du ausdrücken möchtest, ist mir die gewählte Sprache viel zu heftig.
Eine bewusste Provokation? Wozu auf diese entwürdigende Art und Weise?

Liebe Grüße,
Ella

01. Dez 2018

Dass du so direkt schreibst, stört mich nicht, dann gibt es auch wenig Missverständnis. Aber „Kinderärsche“ braucht (d)ein Gedicht nicht, finde ich unangemessen und auch (ihnen gegenüber) erniedrigend.

Viele Grüße
Soléa