Herbstwind

von Martin Heil
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Fern der Hitze des Sommers
streichst du sanft durch das Rot und Gelb,
durch das Leuchten wie Gold und Rubin.
Und trägst es hinüber zu mir.

Weit vor der Kälte des Winters
erfrischt du mich mit der Kühle des Morgens,
nimmst den Tau und den Nebel.
Und trägst sie hinüber zu mir.

Mitten in deiner Zeit
erhebst du dich zum brausenden Sturm
mit seiner unbändigen Kraft.
Und trägst auch ihn hinüber zu mir.

Über all deine Zeit
beschenkt du mich reich.
Und trägst mich ins Weite für und für.

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