ABSEITS!

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Eine Seitenstrasse war –
Gar nicht wichtig! Was ja klar:
Hieß statt „Seiten“ sie nur „Haupt“:
Hätt sie dies zu Recht geglaubt …

ICH unwichtig? Ist nicht wahr!
Im Fernsehen – bin ich ein Star!
ENDLICH hat man es kapiert!
OHNE MICH – gar nix passiert …

„Die Seitenstrasse“-Reportage:
Das bin ICH! Die Chef-Etage!
„Die SEIDENSTRASSE“ – heißt dies Werk?
Ergo – BLEIBE ich ein Zwerg?!

So machte sie sich lächerlich!
(Ward eben dadurch unsterblich …)
[Denn sie entdeckte neue Seiten –
An sich! Gerade noch beizeiten …]

Der große Durchbruch, er kommt oft:
Ganz anders, als zunächst erhofft …

Buchempfehlung:

[numberofpages] Seiten / Taschenbuch
EUR 11,49
[numberofpages] Seiten / Taschenbuch
EUR 7,00
Rechtshinweis:
Für diesen Beitrag ist eine unkommerzielle Nutzung erlaubt, alle Rechte verbleiben jedoch beim Autor/bei der Autorin.

Interne Verweise

Kommentare

25. Mär 2020

Das Gedicht ist gleichzeitig eine Kritik an die heutige Gesellschaft...habe ich das richtig verstanden? Was genau steht hinter der Aussage …"an sich, gerade noch beizeiten" … evtl. dass Menschen sich selbst verlieren und diese Person gerade noch wieder zu sich selbst gefunden hat? Sehr interessant geschrieben und regt zum Nachdenken an (kann aber wirklich sein, dass ich Ihr Gedicht doch ganz falsch interpretiert habe?) ...LG Laura

25. Mär 2020

'ne Seiten-Straße, die neue Seiten entdeckt -
An sich - das passt doch! (Fast perfekt ...)
Samt und Seide, sie scheinen fein:
Doch sollte man bei sich stets sein ...
Danke, Laura -
Für den Kommentar!

LG Axel