Das Nagen der Zeit

von Alf Glocker
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Sieh dich an und staune, Pflanze:
Furchen, Falten, Glanz im Auge?
Und Gefühle geh’n beim Tanze:
nähere dich an und – tauge!

Du blühst schon die lange Weile,
hängst am Faden „Dunkelheit“.
Hörst du diese Stimme: „Feile!
bist du endlich mal soweit?“

Nein, es ist zu spät geworden!
Du hast alles schon versäumt!
Keine Taten! Und mit Worten
hast du viel zu viel geträumt.

Wandelst doch auf matten Pfaden,
himmelhoch ist außer Frage.
Öffnest du noch deinen Laden?
Zeit erwidert: „ja, ich nage!“

©Alf Glocker

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Kommentare

16. Jan 2015

Die Zeit - sie mag ja nagen doch -
Ein Manager - der fehlt ihr noch.....
LG Axel

17. Jan 2015

"Die Zeit" ein unendliches Thema.
Deine Gedanken dazu sind sehr klug und gut umgesetzt!
Liebe Grüße, Angélique

17. Jan 2015

Neu! Bedauerlicher Fehlgriff im Namen...
:-)))

LG Alf

Dank an alle!