Keine Sterne

von * noé *
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Gib mir gütig deine Wärme,
dein Verständnis, deinen Halt,
bist du mir auch schrecklich ferne,
mein Gefühl ist lang' nicht kalt.

Ich sehne mich in deine Arme,
die mit Stärke mich umhüllen,
und deine Blicke, liebe, warme,
sollen mich mit Glück erfüllen.

Ja, ich will es wieder spüren,
dass dein Brustkorb leise bebt,
denn dein Lachen lässt vibrieren,
woran mein Kopf sich zärtlich legt.

Und lass auch das leise Summen,
das das Eins-Sein unterstreicht,
bitte nicht so schnell verstummen,
dies Gefühl ist unerreicht.

Gib mir gütig deine Wärme,
denn grad' sie fehlt mir so sehr,
nichts, der Mond nicht, keine Sterne,
wirklich nichts fehlt mir dann mehr!

© noé/2015 Alle Rechte bei der Autorin.

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Interne Verweise

Kommentare

16. Feb 2015

kenn ich das?
oder kenn ich Dich Frollein?
Beides kommt mir bekannt vor...

Alf

16. Feb 2015

Nein, guck' mal auf das Jahr. Das Herzblut tropft noch.
Entstehungszeitpunkt: 16.02.2015, 07.22 Uhr.
Wenn Du Dich da nicht gerade in meinen geistigen Sphären rumgetrieben hast, kannst Du es also noch nicht kennen...
(Oder Du hast es heute morgen schon gelesen und - leider ergebnislos - versucht, es zu verdrängen, vor lauter Schreck.)
;o)))))
Gefällt's Dir denn wenigstens?