Prinzessin

von Michael Dahm
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Prinzessin

Wären wir im Mittelalter,
dann wäre ich Dein Vogelwalther,
huldigt ´Dir als Minnesänger
und zöge aus als Drachenfänger.

Mit Helm und Harnisch ständ´ ich da
und glänzt ´ für Dich ganz wunderbar,
in der Sonne die vergangen,
um einen Blick von Dir zu fangen....

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154 Seiten / Taschenbuch
EUR 10,61
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Kommentare

18. Dez 2014

Auch wenn ich nicht Prinzessin bin – Es spricht mich an solch feiner Sinn! LG Axel

18. Dez 2014

Na, Micha, da bist Du ja auch endlich - mit einem Text! Willkommen!

18. Dez 2014

Hallo,
Ihr Lieben, ich freue mich hier zu sein, auch wenn ich wohl eine " Schreibende " bin ;-)

LG Micha

18. Dez 2014

Kannste doch ändern - oder? Sonst: einfach Denis fragen. Und das "einfach" ist hier ernst gemeint!

20. Dez 2014

Hallo ihr Schreibenden, ich verstehe nicht, warum die Formulierungen "Schreibende", "Schreibender" scheinbar als abwertend betrachtet werden. Als mir damals die Formulierung "Hobby-Autoren" vorgeschlagen wurde, habe ich das - mit Blick darauf, dass ich niemanden in derartige Schubladen stecken möchte - abgelehnt. Es ist nun mal trotzdem so, dass es zwischen Lieschen Müller, J. W. von Goethe oder Nietzsche Unterschiede gibt. Ich hoffe, dass ich nicht der einzige bin, der das so sieht ;) Irgendwo muss man also mit einer Differenzierung ansetzen. Dass das nicht einfach ist (jedem alles recht zu machen), ist nicht nur auf LiteratPro so. Es ist eine Herausforderung und ich kann jedem Brief und Siegel geben, dass ich ebenfalls irritierte Nachrichten bekomme, wenn ich plötzlich alles in einen Topf werfe.

Mir ist vollkommen klar, dass das nicht ausgereift ist und unter den Autoren Nutzer sind, die vielleicht nicht dort hingehören - zumindest nicht so, wie ich es meine. Hauptsächlich liegt das daran, weil LiteratPro zu Beginn einfach anders ausgerichtet war. Ich bin für Vorschläge offen, wie man das anders gestalten kann. Ich muss immer wieder darauf hinweisen, dass ich hier wirklich alles alleine mache und LiteratPro zudem kein Geld verdient. Ich verzichte ganz bewusst auf Werbebanner und bitte im Gegenzug um Nachsicht, wenn ich die Seite nicht 100% supporten kann, nicht alles an einem Tag umsetzen kann.

Schreibt mir eure Vorschläge einfach. Ich werde sinnvolle Vorschläge in meine Arbeit an der Seite auf alle Fälle einfließen lassen.

20. Dez 2014

Lieber Denis, da "muss" ich mich gleich einmal moderierend einschalten. Ich glaube, da hast Du jetzt etwas missverstanden. Micha machte sich nicht abwertend über die Zuordnung Luft, sondern nur darüber, dass er als Angehöriger der männlichen Sparte nicht als "Schreibender" (mit finalem "r") bezeichnet wurde. Mit MEINER generellen Einstellung dazu habe ich Dich ja schon "bombardiert", sei sie hier nochmal öffentlich wiederholt: Ich meine, alles was als Autor nicht mehr unter den Lebenden weilt, sollte als "Autor/Autorin" bezeichnet werden (dürfen), alles, was (noch) atmet, "nur" als "Schreibender/Schreibende" (also auch wir). DAS wäre gerecht, denke ich. Eine Unterscheidung zwischen Lebenden in "Autor" und "Schreibender" trägt keinen Sinn in sich. Dir einen schönen 4. Advent, Denis, von Deinem Quälgeist noé gewünscht!!!

20. Dez 2014

Hallo Noé, ich wollte es einfach nur anmerken ;) und weiß natürlich - unabhängig vom Ausgangspunkt - dass die Frage besteht ... ich bekomme schon ab und zu Mails deswegen. Ich lass mir etwas einfallen. Es geht auch gar nicht um "gerecht" oder "nicht gerecht", sondern um eine sinnvolle Kategorisierung/Einordnung. Das ist ein schwieriges Thema, welches nicht nur hier Fragen aufwirft. Natürlich ist jeder Autor, der ein Schriftstück verfasst- und Günter Grass ist kein "Schreibender" (in diesem Sinne), nur weil er glücklicherweise noch lebt ;) ... es muss also irgendwelche Kriterien zukünftig geben, an denen das festgemacht werden kann- und vielleicht noch ein Diskussionsforum, in dem man diese und verschiedene andere Fragen diskutieren könnte ... ich weiß nicht ob Michael gefällt, dass unter seiner "Prinzessin" über "Sein" oder "Nichtsein" diskutiert wird ... mir erschließen sich solche Punkte aber zumindest ;)

20. Dez 2014

Micha wird sich schon melden, wenn es ihm nicht passt...
Wie wäre denn Folgendes: Jeder ,der hier als Schreibender mitmacht und angemeldet ist, ist einfach ein "Mitglied". Alles andere sind "Autoren"? Das wäre doch neutral genug. Denn woran man festmachen will, dass ein Grass mehr Autor sein soll als wir, will sich mir nicht erschließen. Etwa nur daran, dass er höhere Verkaufszahlen hat als so mancher von uns?

20. Dez 2014

Nein, natürlich nicht- denn dann wäre auch Erich Vio (http://www.literatpro.de/profil/erich-vio) wohl kein Autor (nach Deiner Definition) oder Carl Stern s.A., den man auf LiteratPro entdecken kann: http://www.literatpro.de/sachliteratur/carl-stern-sa/erinnerungen-an-else-lasker-schueler (verstehe das ruhig mal als Leseempfehlung) ... und warum bin ich eigentlich kein Autor? Zumindest bin ich doch der Autor meiner Gedichte und Kurzgeschichten. Die Frage ist doch, wie man differenziert - nicht wer Autor ist und wer nicht ... denn Autor ist auch Lieschen Müller, die sich stolpernd durch das Alphabet dichtet. Es muss eine Differenzierung geben, das ist klar. Denn gerade die Tatsache, dass sich heute jeder als Autor bezeichnet führt - zumindest meiner Meinung nach - zu einer Überflutung des Literaturmarktes und zu einem damit verbundenen Verlust an Qualität. Dass durchaus sehr gute Autoren unter den "Selbstpublishern" sind, ist mir vollkommen klar. Dass durchaus Müll in den Bestsellerlisten zu finden ist, das ist mir auch vollkommen klar (siehe zB "Feuchtgebiete"). Ich erhebe diesen Anspruch einfach für LiteratPro und werde erst zufrieden sein wenn ich eine gute Lösung gefunden habe. Keine Lösung ist es, dass ich nach Gutdünken festlege, was professioneller Autor ist und was nicht. Am Ende geht es ja auch um die Besucher der Website, denen man ein gut und sinnvoll sortiertes Projekt vorstellen möchte ... es ist also ein ungelöstes Problem und gar nicht so, dass Beiträge verschiedener "Schreibender" weniger Autorenarbeiten sind, als andere.

20. Dez 2014

Wenn diese Diskussion um die rechte Definition auch fruchtlos erscheinen mag – es existiert eben, wie so oft, kein Königsweg – so empfinde ich es doch als sehr positiv, dass sowohl von Seiten des Betreibers, als auch von den Schreibern (neue Variante!)

sich solch ernsthafte Gedanken zu jenem Thema gemacht werden/wurden.
Insofern handelt es sich keineswegs um vergebene Liebesmüh, eher um einen Beleg für Engagement und gelebtes Interesse in Bezug auf den Gebrauch von Sprache!
(Gefällt mir!) LG Axel