Uhrig

von Alf Glocker
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„Tack“, die Uhr tickt und ein Traum zerbricht!
„Tick“, die Uhr tickt und der Traum wird wieder ganz!
„Tack“, die Uhr tickt und wir geh’n ins Licht,
„tick“, direkt zum Hexenplatz, zum Hexentanz!

Und im Rhythmus dieser leisen, leisen Töne,
geht das Leben mit uns – aus, vorbei!
Einmal rund um alles Böse – Schöne
und am Schluss der allerletzte Schrei!

„Tick“, ich weiß nicht wo ich bin und tobe!
„Tack“, wer hat mich ausgesucht, hierbei zu sein?
„Tick“, ob ich nun irgendeinen Herrn lobe?
„Tack“, egal, denn mich befällt ein heller Schein!

Die Sonne kreist um meine kleine Seele,
der Mond gewinnt an seinem Silber-Lauf.
Ob ich mich finde, oder mich nur quäle –
es geht den Lebensweg hinauf – hinauf!

Und „tack“, nun bin ich endlich angekommen!
Und „tick“, ich höre, wie mein Herz mir schlägt!
Und „tack“, ich habe mir die ganze Zeit genommen,
von „Tick“ bis „Tack“, ich hab’s nicht abgewägt!

©Alf Glocker

Veröffentlicht / Quelle: 
In Anthologien und auf Webseiten
Öl auf Karton 50 X 60 cm

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05. Dez 2014

Überlegungen zum puren Zeitablauf (ohne die entsprechenden Hintergründe)