Wie geborgen

Bild von Zoray
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Nie empfunden doch
ganz ohne Kompass das Ziel
das sich lohnt im Sinne

Im Wirrwarr der Nacht
In Träumen wie diesen mehr
Moment zu trauern

Gewärtig in die
Einsamkeit verzweigende
Zukunft geborgen

hinter den Nebeln
so wundgeschlagen von den
Knoten der Epoche

aus den Weiten
an den Schwären schwärzester
Gezeiten nagend

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Kommentare

24. Nov 2020

„Nebel wundgeschlagen von den Knoten der Epoche nagen an den Schwären schwärzester Gezeiten“ - Wortkompositionen, die starke Bilder erzeugen – einmalig – yvonnig!

Liebe Grüße - Marie

24. Nov 2020

Unglaublich - dein Kommentar - spätabendliche liebe Grüße zurück!! Und eine gute Nacht - Im Schlafe das Vergessen suchen und schöne Träume träumend ---

25. Nov 2020

:))) ach wie so wohltuend deine verständnisinnigen Kommentare!
LG Yvonne

24. Nov 2020

Mich hat Frau Krause mal verknotet -
Die Dein Gedicht doch gut benotet ...

LG Axel

25. Nov 2020

...autsch! Da bin ich aber froh, dass sie so weit weg ist...

LG und Danke Yvonne

25. Nov 2020

Sehr schön und wortgewaltig.

Im Dunkel der Nacht
verschleiert noch durch Nebel
einsam geborgen

Dunkelste Mauern
gegenwärtiger Gräben
trennen von Zukunft

Ein Lächeln - Sonne
reißt vielleicht den Vorhang auf
Epochenmoment

LG Thomas

25. Nov 2020

Wunderbar, diese Antwort! Ja, das braucht es: Hoffnung!! Danke!
LG Yvonne