Erlösung ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

empfohlene
von Joachim Ringelnatz
von Christian Morgenstern
neue
von Elmar Vogel
von Pawel Markiewicz
die schönsten
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von Anouk Ferez
Mitglied

tränen tanzen
welke blüten
röten scheu das
urgestein
marmorwange
toter engel
fügt sich in den
reigen ein.

einsamkeit
sieh meine farben
tropf mich
in dein
grau hinein

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Ich wiegte mich auf den Wellen
allen irdischen Lebens;
bin allem jetzt so nah.
Stimmungsbild, Orange gehaucht,
mein Blick verspielten Wellen nachschaut,
majestätische Silhouetten,
Hügel von der Nachbarinsel,…

von Joachim Ringelnatz
Bibliothek

Dorthin geh, wo die Andern nicht sind,
Weit hinaus in die freie Einsamkeit,
Wo dir Wolken, Berge, Bäume und Wind
Großes reden von Später und Ewigkeit.

Und dort schöpfe, fasse und füll dir die Brust,
Daß – kommt…

von Soléa P.
Mitglied

Das Leben – ein sich windender Fluss –
haltlos, fließt es dahin.
Schlägt hohe Wellen, wuchtig –
leicht,
auf harten, schroffen Stein.
Ufert still,
friedlich – idyllisch, wie ein in Öl gemaltes Bild.

Licht…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Die Stille hat mich das Schweigen gelehrt,
Verschließe den Mund wie Knospen,
Die Stille spricht ihr Schweigen der Seele zu,
Aufmerksame Tiefe, Weg,
Bewusste Achtsamkeit.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Dans les couloirs
juste un peu de lumière
les ombres de la vie
les fantômes du cauchemar
les jeux d'enfance derrière
portes fermées
juste un pleurer, un mot cassé
loin de la fenêtre éclairée
mène au…

von Annelie Kelch
Mitglied

Sein Gefieder glänzte im Mondlicht wie ein Klumpen Silber.
Als ich sicher war, dass er schlief, schlich ich ans Ufer
und heftete meine Seele unter seinen linken Flügel.

Ich versteckte mich im Schilf und wartete auf den Morgen.…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Man WIRFT mit mir?! Grandiose Qual!
Ständig heißt's: „Kopf oder Zahl?“
Fußball? Interessiert mich NICHT!
Trotzdem droht doof die Anstoß-Pflicht …

Die SEITENWAHL?! Total idiotisch!
Bei BÜCHERN wär es kaum neurotisch…

von Luise Maus
Mitglied

Todes Kuss

Gelebt und doch
nur dahingesiecht
in großer Sehnsucht
nach ein wenig Glück.
Engel des Todes
du Krieger Gottes
gib mir endlich
den ersehnten Kuss.
Du schenkst mir
dein…

von Soléa P.
Mitglied

Als ich schnurstracks durch die Kälte lief,
machte sich Wärme in mir breit.
Ich rannte und rannte, suchte ein Ziel,
rein vom Gefühl her war's nicht mehr sehr weit.

Der Schnee, er taute allmählich auf,
braun und grün…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Frau Krause! Jener Ton! Macht mich verrückt —
„Na prima! Det is dem total jeglückt!“
STÄNDIG rrrollt jemand dies „R“!
Stoppen schnell sie solch Geplärr …

Für hundert Euro „Gurgel-Geld“
Zog Krause wild für mich ins…

von Manfred Peringer
Mitglied

stehend zu schweigen kann ein protest sein
wenn die worte im kehlkopf stecken bleiben
verlässt kein laut mehr die gespitzten lippen

im sitzen lehnt sich lautloses entspannt zurück
es blockt mit verschränkten armen alles…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Ich sehe den Morgenstern verblasst
in Deinen Handflächen ruhen,
die Sonne Granadas sprudelt
durch Deine Adern ihr letztes
schmerzendes Feuer.
Der Freundschaft Hauch pustet
Deinen Sternenstaub hinauf
zu…

von Christian Morgenstern
Bibliothek

Dein Wunsch war immer – fliegen!
Nun naht dir die Erfüllung.

Du wirst den Raum besiegen,
nach jener Weltenthüllung,
die uns zu Freien machte
vom Schlaf der blinden Runden.

Nun hast du, Mit-Erwachte,

von Michael Dahm
Mitglied

Der Garten

Nur ein wenig, doch nicht ganz,
im Geheimen, ohne Glanz,
keimen Sporen des Erwartens,
in der Ecke eines Gartens.

Doch es wußt' der Gärtner nicht,
dass gefehlt hat ihm das Licht,
welches…

von Angelika Zädow
Mitglied

Die Zeit steht still
Die Welt hält den Atem an
Für einen Moment
Für diesen Moment des allerletzten Atemzuges …

Als wäre der Tod dem Lebensgetriebe in die Arme gefallen
und nähme diese ganz besondere, einzigartige…

von Soléa P.
Mitglied

Allein auf Gottes weiter Flur –
breite ich meine lädierten Arme.
Fuchtle hilflos in vernebelter Natur,
an der ich mich doch sonst so labte –
hab an Bürde nicht leicht zu tragen.

Herbstwind lässt gequält mich biegen…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ein BASILISK war nie im Laden?
Enorm – welch wirtschaftlicher Schaden …
(Ich hab mich vorgedrängt – geschickt!
Ich hatte bloß ganz leicht geblickt …)

‘ne SONNENBRILLE, guter Mann:
Damit durchbreche ich den Bann ……

von Jürgen Wagner
Mitglied

Zwei Cherubim, die steh’n davor,
doch schau ich manchmal durch das Tor

Mir scheint, dort weht die frische Luft
und ab und zu ein kleiner Duft
Die Erde grünt und blüht zur Zeit
Der Himmel dehnt sich ja so weit

von Soléa P.
Mitglied

Lavaströme wälzen nieder
bahnen sich Wege ins Tal
die Hitze ist der Hölle gleich –
kein Held und Gott ist da.

Es glüht und spuckt – Funken sprühen
ein Zischen ist zu hören
der blaue Planet – ein Feuerball…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Zum Tode verurteilt,
ans Kreuz
der Menschheit
zur Erlösung geschlagen,
geopfertes Blut,
an Händen und Füssen,
es schmerzen
auf ewig der
Vergebung Narben.

Letztendlich haben
wir sein und…

von Soléa P.
Mitglied

Schlafend
Die Welt
Jetzt und immer
Ein Traum in Weiß
Eiszeit

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Träne folgt den Tränen hin zum Stein der Weisen,
das kalte Herz erliegt dem feuchten Sehnen,
löst Arme, umarmt empfangen, von den Ausgebreiteten.

Greif nur hinein ins volle Menschenleben! Sieh! Aus der
Unterwelt steigen…

von Enrico Buchta
Mitglied

Gedanken in der Nacht oder Das innere Kind

Das innere Kind sehen und annehmen mit all seinem Schmerz
nur so kann die Seele und das verwundete Herz wirklich heilen
es raus holen aus dem dunklen Verließ - Vergangenheit wird…

von Ekkehard Walter
Mitglied

Wohl denen, die da wandeln
auf Gottes rechtem Pfad.
Die selbst nicht unrecht handeln
bei böser Leute Rat.
Welche sogar vor Spöttern fliehn
und lieber Gottes Weisung suchen,
auch nicht mit den Sündern zieh'n,…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Frau Krause! So geht es nicht weiter!
Ich bin nicht PLEITE! Ich bin PLEITER!
Denn keine Sau mehr BÜCHER kauft!
Der Dichter sich die Haare rauft …

„HAARE?! Hamse ja jar keene!
Höchstens an die krumme Beene!
Aba…

von Soléa P.
Mitglied

Wasser prasselt herab
unzählige Tropfen ergießen sich
laufen übers Gesicht
reflektieren ein sanftes Licht.

Warmes Nass fließt am Körper hinunter
Perlen liebkosen die Haut
geben plätschernden Laut

von Xenia Hügel
Mitglied

von innen nach außen
ist nur mein herz mein meister.
und das muss für diese sache schlagen –
brennen muss es!
den frieden schenk ich meiner seele mit zufriedenheit
und wenn ich mich dafür wandeln muss.
ich muss…

von Karin Steuck
Mitglied

Zwei Augen, nur Kreise
und Alles ist da.
Ganz Großes im Kleinen
offenbar klar.

Um mich zu verteilen,
wenn ihr mich ganz seht.
Nichts mehr zu verbergen.
Nichts weggedreht.

Sehn mich eure Teile,…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

„Spitz auf Knopf“?! MUSS das denn sein?!
Ich möchte EINMAL OBEN sein!
Auf meinem Knopf-Kopf sitzt ein Hund?!
So etwas! Scheint stets ungesund …

Ein DACKEL wäre mir genehm!
Höhenangst – bleibt (m)ein Problem …

von Yvonne Zoll
Mitglied

Im Angesicht sein Atmen wiegt
Im Niedergehen seicht ein Segen
Herrlich dein truffautscher Regen
Reminiszenz an weich behütet
Grün vernebelt blitzend Blick
umglänzt durchglitzernd
alle trocknen Tropfenaugen

von Anouk Ferez
Mitglied

Entstiegen
dem Kerker meiner Glieder
fliegen
durch betende Kammern,
geweihte Wände,
mein Geist und mein ICH davon.
Es jammern
nachtheilige Lieder
und ringende Hände.

Und im Kelche baden…

von Ekkehard Walter
Mitglied

Ein Kind kam einst in diese Welt
und ward im Stall geboren,
von dem die Schrift noch heut erzählt,
dass Engel es erkoren

Dies Kind wurd' Gottes Sohn genannt,
es wuchs zum Mann heran,
war als Messias auch…

von Soléa P.
Mitglied

Wenn Gedanken zu schmelzen beginnen –
zu Brei werden im weichen Hirn.
Sich zähfließend die Masse windet,
durch den Schädel – Richtung Stirn –
bin verpeilt, hab nichts auf dem Schirm …

Hitze innen wie auch außen,…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ein Knoten war kein bisschen gordisch -
Dafür freilich reichlich nordisch:
Stur-derber Seemanns-Knoten eben!
(Die herb nur an den Küsten (k)leben …)

Alexander der Große (einsfuffzich bloß)
Erschien (mit seinem…

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Ich
bin gelangweilt
vom Leben. Nichts
stillt die Sehnsucht in
mir.

von Soléa P.
Mitglied

Rücklings liegend auf duftender Wiese
Grashalme verstecken die seitliche Sicht
schaue in den Himmel, fühle, ich fliege
Körper und Geist leicht, ohne Gewicht.

Wolken ziehen hypnotisierend fort
Gedanken machen Pause,…

von Soléa P.
Mitglied

Suche nicht, sie ist gegangen
ruhte im Walde... gut versteckt,
hatte ein Plätzchen gefunden neben Tannen
wäre es ein Fremder, fände man es suspekt.
 
Sei nicht verzweifelt und gräme Dich nicht
dachte lange…

von Ekkehard Walter
Mitglied

Der alte Mann bald nicht mehr kann,
schleppend nur kommt er voran.
Die alte Dorfkirche ist sein Ziel,
gleich hat er's geschafft, es fehlt nicht mehr viel.
Seufzend setzt er sich in die letzte Bank,
ach wie war er als…

von Michael Dahm
Mitglied

Kein Blatt, kein Halm,
nur Wind spielte die Laute,
er sang den alten Psalm,
als ich nach Gestern schaute.

Und ich sang mit,
mein Brüderlein,
doch wie ich litt,
soll's nie mehr sein.

Kein Halm,…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ein Gouda, der in Urlaub fuhr –
(Bad Reichenhall, zur Wasser-Kur) –
Schimpfte auf das Wetter – deftig:
Der fiese Regen! Ist echt heftig …

JEDES JAHR der gleiche Mist!
Wenn du EINMAL in Ferien bist …
Klimatisch…

von Alfred Mertens
Mitglied

Die Lüfte flüstern leis ihr Lied,
als Klage ihrer Todestunde.
Der Nebel durch die Zweige zieht
und streichelt sanft die letzte Stunde.

Der Himmel tief gehüllt in grau
das Leid erfährt das Sterben nah,
die…

von Elmar Vogel
Mitglied

Liebet, deutet alle Zeichen,
die das Schicksal festgesetzt,
denn zur Gunst kann nur gereichen,
was geachtet und geschätzt.

Jedes Übel sei durchdrungen,
überwunden durch den Geist,
der aus tiefsten Niederungen…

von Peter Boensch
Mitglied

Über die Stufen aus Marmoren
in weiße Tunica gekleidet
wandelten zwei Senatoren
erhaben schwebend und beneidet
hinab zum Odeon

sprachen iuvavischen Dialekt
mit hehren Gesten unterstrichen
da ist dem…

von Karin Steuck
Mitglied

Die Herzen bluten lachende Tränen.
Summen einsam gemeinsam.
Löcher der Leichtigkeit sprengen die Körper.
Betäubte Tränen erwachen stolz aus ihnen.
Und die Stimme des besonnten Schmerzes.
Das Lachen des Lichtes fängt…

von Werner Krotz
Mitglied

ein feuer in mir
lange verborgen unter der glut
ein feuer in mir
von anfang an vorhanden
immer gegeben
es versengt nicht
es wärmt und belebt
ein feuer in mir
zu hellem schein erwacht
und voll…

von Michael Dahm
Mitglied

Blassblau ist der Himmel gemalt,
am Boden geht frierendes Laub,
vom Horizont das Leben schon strahlt,
und hinten sind Spuren im Staub.

Hoffnung flutet das wartende Herz,
sie holet die Blume hervor,
es…

von Peter Boensch
Mitglied

kannst du mir nahe sein
kannst du mich hören
kannst du mich sehen
kannst du mich finden in der Dunkelheit
kannst du mir helfen
mich nicht zu fürchten?

kannst du
wenn ich nachts
zum Himmel blick'…

von Luise Maus
Mitglied

Glaceéhände betten
die wunde Seele in
ein samtenes Tuch
und legen sie
zur Ruh'.
Ein trunkener Quell
erfließt sich mit seichtem
Gewoge und führt
Glückseligkeit
der unsteten Mitte zu.

©…

von Annelie Kelch
Mitglied

Wo Glaube lebt, wird heute tiefer Friede sein.
Nein, mehr als das: Die Freude ringt den Kummer nieder.
Das Haupt des ärgsten Sünders streift ein Heilgenschein:
Die frevelhafte Erde hat ihren Messias wieder.

Gejubelt wird…

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