Erlösung ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Christian Morgenstern
von Joachim Ringelnatz
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von Jules Werweiß
von Ekkehard Walter
von Angelika Zädow
die schönsten
von Soléa P.
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 124 Texten in dieser Kategorie
von Anouk Ferez

tränen tanzen
welke blüten
röten scheu das
urgestein
marmorwange
toter engel
fügt sich in den
reigen ein.

einsamkeit
sieh meine farben
tropf mich
in dein
grau hinein

von Soléa P.

Das Leben – ein sich windender Fluss –
haltlos, fließt es dahin.
Schlägt hohe Wellen, wuchtig –
leicht,
auf harten, schroffen Stein.
Ufert still,
friedlich – idyllisch, wie ein in Öl gemaltes Bild.

Licht…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Die Stille hat mich das Schweigen gelehrt,
Verschließe den Mund wie Knospen,
Die Stille spricht ihr Schweigen der Seele zu,
Aufmerksame Tiefe, Weg,
Bewusste Achtsamkeit.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Ich wiegte mich auf den Wellen
allen irdischen Lebens;
bin allem jetzt so nah.
Stimmungsbild, Orange gehaucht,
mein Blick verspielten Wellen nachschaut,
majestätische Silhouetten,
Hügel von der Nachbarinsel,…

von Annelie Kelch

Sein Gefieder glänzte im Mondlicht wie ein Klumpen Silber.
Als ich sicher war, dass er schlief, schlich ich ans Ufer
und heftete meine Seele unter seinen linken Flügel.

Ich versteckte mich im Schilf und wartete auf den Morgen.…

von Joachim Ringelnatz

Dorthin geh, wo die Andern nicht sind,
Weit hinaus in die freie Einsamkeit,
Wo dir Wolken, Berge, Bäume und Wind
Großes reden von Später und Ewigkeit.

Und dort schöpfe, fasse und füll dir die Brust,
Daß – kommt…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Dans les couloirs
juste un peu de lumière
les ombres de la vie
les fantômes du cauchemar
les jeux d'enfance derrière
portes fermées
juste un pleurer, un mot cassé
loin de la fenêtre éclairée
mène au…

von marie mehrfeld

Die Einsamkeit.
Gedanken irren ziellos.
Schmerzende Stille.

Blick in die Weite.
Tiefes Sehnen nach euch,
Vergangenheiten.

Anbranden alter Klänge
durch den Tunnel der Zeit.
Alle Sinne hellwach…

von Luise Maus

Todes Kuss

Gelebt und doch
nur dahingesiecht
in großer Sehnsucht
nach ein wenig Glück.
Engel des Todes
du Krieger Gottes
gib mir endlich
den ersehnten Kuss.
Du schenkst mir
dein…

von Soléa P.

Lavaströme wälzen nieder
bahnen sich Wege ins Tal
die Hitze ist der Hölle gleich –
kein Held und Gott ist da.

Es glüht und spuckt – Funken sprühen
ein Zischen ist zu hören
der blaue Planet – ein Feuerball…

von Yvonne Zoll

Im Angesicht sein Atmen wiegt
Im Niedergehen seicht ein Segen
Herrlich dein truffautscher Regen
Reminiszenz an weich behütet
Grün vernebelt blitzend Blick
umglänzt durchglitzernd
alle trocknen Tropfenaugen

von Axel C. Englert

Man WIRFT mit mir?! Grandiose Qual!
Ständig heißt's: „Kopf oder Zahl?“
Fußball? Interessiert mich NICHT!
Trotzdem droht doof die Anstoß-Pflicht …

Die SEITENWAHL?! Total idiotisch!
Bei BÜCHERN wär es kaum neurotisch…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Zum Tode verurteilt,
ans Kreuz
der Menschheit
zur Erlösung geschlagen,
geopfertes Blut,
an Händen und Füssen,
es schmerzen
auf ewig der
Vergebung Narben.

Letztendlich haben
wir sein und…

von Soléa P.

Wasser prasselt herab
unzählige Tropfen ergießen sich
laufen übers Gesicht
reflektieren ein sanftes Licht.

Warmes Nass fließt am Körper hinunter
Perlen liebkosen die Haut
geben plätschernden Laut

von Axel C. Englert

Frau Krause! Jener Ton! Macht mich verrückt —
„Na prima! Det is dem total jeglückt!“
STÄNDIG rrrollt jemand dies „R“!
Stoppen schnell sie solch Geplärr …

Für hundert Euro „Gurgel-Geld“
Zog Krause wild für mich ins…

von Jürgen Wagner

Zwei Cherubim, die steh’n davor,
doch schau ich manchmal durch das Tor

Mir scheint, dort weht die frische Luft
und ab und zu ein kleiner Duft
Die Erde grünt und blüht zur Zeit
Der Himmel dehnt sich ja so weit

von Axel C. Englert

„Spitz auf Knopf“?! MUSS das denn sein?!
Ich möchte EINMAL OBEN sein!
Auf meinem Knopf-Kopf sitzt ein Hund?!
So etwas! Scheint stets ungesund …

Ein DACKEL wäre mir genehm!
Höhenangst – bleibt (m)ein Problem …

von Michael Dahm

Der Garten

Nur ein wenig, doch nicht ganz,
im Geheimen, ohne Glanz,
keimen Sporen des Erwartens,
in der Ecke eines Gartens.

Doch es wußt' der Gärtner nicht,
dass gefehlt hat ihm das Licht,
welches…

von Karin Steuck

Zwei Augen, nur Kreise
und Alles ist da.
Ganz Großes im Kleinen
offenbar klar.

Um mich zu verteilen,
wenn ihr mich ganz seht.
Nichts mehr zu verbergen.
Nichts weggedreht.

Sehn mich eure Teile,…

von ismael Alexander Haller

Das Warten ist die größte Pein,
auch wenn die Uhr laut Ticken mag,
die Zeit steht still in ihrem Sein,
tief in der Nacht & auch am Tag.

Eingesperrt in einer Zelle,
mit dem Tod als Konkubine,
läuft man…

von Christian Morgenstern

Dein Wunsch war immer – fliegen!
Nun naht dir die Erfüllung.

Du wirst den Raum besiegen,
nach jener Weltenthüllung,
die uns zu Freien machte
vom Schlaf der blinden Runden.

Nun hast du, Mit-Erwachte,

von Ekkehard Walter

Wohl denen, die da wandeln
auf Gottes rechtem Pfad.
Die selbst nicht unrecht handeln
bei böser Leute Rat.
Welche sogar vor Spöttern fliehn
und lieber Gottes Weisung suchen,
auch nicht mit den Sündern zieh'n,…

von J.W. Waldeck

I – darum...

unendlicher Raum!
so unglaublich gestrickt
damit die Illusion einfach wirkt

dort war nichts
wo er ausnahmslos schlief
kein prüfender InSEKTEN Ort
kein Bezahlungsparadies

wenn es…

von Angelika Zädow

Die Zeit steht still
Die Welt hält den Atem an
Für einen Moment
Für diesen Moment des allerletzten Atemzuges …

Als wäre der Tod dem Lebensgetriebe in die Arme gefallen
und nähme diese ganz besondere, einzigartige…

von Axel C. Englert

Frau Krause! So geht es nicht weiter!
Ich bin nicht PLEITE! Ich bin PLEITER!
Denn keine Sau mehr BÜCHER kauft!
Der Dichter sich die Haare rauft …

„HAARE?! Hamse ja jar keene!
Höchstens an die krumme Beene!
Aba…

von Axel C. Englert

Ein Gouda, der in Urlaub fuhr –
(Bad Reichenhall, zur Wasser-Kur) –
Schimpfte auf das Wetter – deftig:
Der fiese Regen! Ist echt heftig …

JEDES JAHR der gleiche Mist!
Wenn du EINMAL in Ferien bist …
Klimatisch…

von Luise Maus

Glaceéhände betten
die wunde Seele in
ein samtenes Tuch
und legen sie
zur Ruh'.
Ein trunkener Quell
erfließt sich mit seichtem
Gewoge und führt
Glückseligkeit
der unsteten Mitte zu.

©…

von Anouk Ferez

Entstiegen
dem Kerker meiner Glieder
fliegen
durch betende Kammern,
geweihte Wände,
mein Geist und mein ICH davon.
Es jammern
nachtheilige Lieder
und ringende Hände.

Und im Kelche baden…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Träne folgt den Tränen hin zum Stein der Weisen,
das kalte Herz erliegt dem feuchten Sehnen,
löst Arme, umarmt empfangen, von den Ausgebreiteten.

Greif nur hinein ins volle Menschenleben! Sieh! Aus der
Unterwelt steigen…

von Werner Krotz

ein feuer in mir
lange verborgen unter der glut
ein feuer in mir
von anfang an vorhanden
immer gegeben
es versengt nicht
es wärmt und belebt
ein feuer in mir
zu hellem schein erwacht
und voll…

von Ekkehard Walter

Ein Kind kam einst in diese Welt
und ward im Stall geboren,
von dem die Schrift noch heut erzählt,
dass Engel es erkoren

Dies Kind wurd' Gottes Sohn genannt,
es wuchs zum Mann heran,
war als Messias auch…

von Karin Steuck

Löst man nur die eine Masche,
ist es nicht mehr weit.
Fliegt es weg wie kalte Asche,
reißt sich auf das enge Kleid.

Verstrickungen aus alter Zeit.

von Soléa P.

Suche nicht, sie ist gegangen
ruhte im Walde... gut versteckt,
hatte ein Plätzchen gefunden neben Tannen
wäre es ein Fremder, fände man es suspekt.
 
Sei nicht verzweifelt und gräme Dich nicht
dachte lange…

von Ekkehard Walter

Der alte Mann bald nicht mehr kann,
schleppend nur kommt er voran.
Die alte Dorfkirche ist sein Ziel,
gleich hat er's geschafft, es fehlt nicht mehr viel.
Seufzend setzt er sich in die letzte Bank,
ach wie war er als…

von Alfred Mertens

Die Lüfte flüstern leis ihr Lied,
als Klage ihrer Todestunde.
Der Nebel durch die Zweige zieht
und streichelt sanft die letzte Stunde.

Der Himmel tief gehüllt in grau
das Leid erfährt das Sterben nah,
die…

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