längst verloschne kerzen

von Anouk Ferez
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tränen tanzen
welke blüten
röten scheu das
urgestein
marmorwange
toter engel
fügt sich in den
reigen ein.

einsamkeit
sieh meine farben
tropf mich
in dein
grau hinein
stille
leih dir
tausend stimmen
staub flöß erde
leben ein.

und im schatten
längst verloschner
kerzen
blutet aus dem
buch der wein
seiten flammen
sätze schwärzen
summend stimmen
statuen ein.

glüh mein schwert
zerteil dekaden
trenn den faden
unsrer zeit
walle, vorhang,
mauern beben
herzen schrein:
unendlichkeit

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Kommentare

28. Feb 2017

Hallo Michael, wie schön dich erneut hier zu treffen. Wohl wahr, unter Asche schwelt noch Glut und das merkt man immer in jenen Momenten ganz besonders, wenn man denkt, es sei schon alles vorüber... NEIN, da ist noch Glut,
Danke fürs Lesen mitsamt Rückmeldung
lG
Anouk

28. Feb 2017

Hallo J.W. Waldeck, danke fürs Lesen und Kommentieren. Hm, ich habe sehr sehr oft das Bild von Phönix vor Augen wahrscheinlich weil es ein unheimlich starkes und plakatives Bild des Muts und der Hoffnung ist, neu und gestärkt aus der Asche aufzuerstehen.
lG
Anouk

18. Okt 2017

Danke, lieber Willi.
Wir haben nicht selten ähnliche Themen..
viele Grüße zu dir ins wunderbare Schweden, wo ich mal mit Mann und Maus einen zauberhaften unvergesslichen Sommer am See verbrachte
lG
Anouk
Anouk