Der Garten

von Michael Dahm
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Der Garten

Nur ein wenig, doch nicht ganz,
im Geheimen, ohne Glanz,
keimen Sporen des Erwartens,
in der Ecke eines Gartens.

Doch es wußt' der Gärtner nicht,
dass gefehlt hat ihm das Licht,
welches treibe seine Saat,
die er in die Ecke tat.

Als er hegte, als er pflegte,
was ins Dunkel er einst legte,
brach ganz fein sich durch die Krume,
eine nie gekannte Blume.

Und sie strahlt ihr eignes Licht,
jedes Mal in ein Gedicht,
dass er das Dunkel nicht verhehle,
tief im Garten seiner Seele …

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Kommentare

02. Feb 2017

Lieber Axel,
Auch Dein Kommentar ist eine Pflanze,
das ich ausgelassen tanze ...

LG Micha

02. Feb 2017

Diese Beschreibung war was Feines,
nie gekannte Blume, kleines,
blühte still in einer Ecke.
Wenn man sich danach nun recke,
spürt man sie in seiner Seele,
und ich es darum nicht verhehle,
sie bleibt bei Dir, und ohne Gekicher,
und schützt dein Inneres, bombensicher!

Herzlichst
Alfred