Herbst und Winter

von Alexander Zeram
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(25 - Antwerpen, Oktober 1976)
Blätter fallen und färben sich.
Ich glaube, sie erinnern mich ...
... an DICH!

Der Sonne Kraft nimmt ab und doch –
das Grün des Lebens streitet noch.
Aber unter Donner und Regen
wird es sich bald niederlegen
und ... langsam siechen dahin.

Die Luft ist kalt, die Bäume kahl;
beendet ist des Herbstes Mahl.
DEIN Antlitz – es ist fahl.

Der Todesmantel wallt übers Land
und nimmt das Leben bei der Hand.
Es scheint, als sollte es weitergeh'n,
als solltest Du grünend aufersteh'n;
doch langsam siechst Du dahin.

Das Land liegt brach in grellem Licht.
Unter weißem Flaum kracht Eis –
es bricht!
Oh Mensch – Du LEBST ...
und ahnst es nicht.

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