Fünf Uhr früh

von Monika Jarju
Mitglied

Verlassen liegt die Straße da, eine leere Straßenbahn fährt an mir vorüber,
dann ein Nachtbus ohne Fahrgäste. Tische und Stühle in Vorgärten, offen stehende
Fenster, in der Tiefe der Räume Bettzeug, sorglos schlafende Bewohner. Angler am
Spreetunnel. In der Strandbar die Überreste der Nacht, leere Flaschen, eine geknüllte
Zeitung im Strandkorb. Wie berauscht stehe ich in der prickelnden Morgenluft, das
Seeufer gegenüber leuchtet. Scharfe Konturen, Klarheit und Frische. Um Sechs
öffnet der Bäcker.

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Interne Verweise

Kommentare

06. Mai 2018

Recht interessant, liebe Monika: Impressionen einer Frühaufsteherin, irgendwo in Berlin, am Spreetunnel.

Liebe Grüße,
Annelie

07. Mai 2018

du schreibst mir mit deinem Gedicht ein Bild in den Kopf, ich rieche, höre, sehe ...

LG Marie

07. Mai 2018

Danke, liebe Annelie und liebe Marie! Ich schreibe gern so kleine Skizzen nach meinen Spaziergängen und versuche die Stimmung einzufangen. Liebe Grüße an Euch beide, Monika

07. Mai 2018

... und es riecht herrlich nach frisch gebackenen Brot:
Was ich so gerne mag ...

Liebe Grüße
Soléa

08. Mai 2018

...so ein Bäcker ist das, liebe Soleá, öffnet man die Tür wird man vom Duft nach frischem Brot eingehüllt,
lieben Gruß, Monika