Warum ich was, wo und wer bin

von Alf Glocker
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Selbstverständlich – das muss nicht eigens betont werden – bin ICH ein Teil der REALIÄT. Die Realität bin ich – aber nur zum Teil, und natürlich nur, wenn ich mich ihr unterordne, dann nimmt sie mich wahr und ich kann sie wahrnehmen. Denn ich habe Hunger ich habe Durst, ich muss unbedingt atmen und ich brauche Liebe!

Um dies alles zu bekommen, muss ich mich nehmen, wie ich bin. Als eine Realität! Und diese, also die Realität, ist unausweichlich! ICH bin unausweichlich – aber mich kann man nur akzeptieren, wenn ich die Realität akzeptiere ... das ist all das, was mich ausmacht ... daß ich Hunger und Durst habe, daß ich atme und Liebe brauche.

Der Rest geht von selber! Innerhalb der Realität nimmt man somit wahr, daß ich real bin. Dem muss man Rechnung tragen! Nur so kann die Realität auf mich zukommen. ICH brauche Platz für mich und meine Kinder! Wir alle haben Hunger und wollen etwas zu essen bekommen, etwas zu trinken, wir müssen atmen und wir brauchen Liebe, damit die Realität weitergeht.

Das sind Gottesgesetze! Ich (diesmal klein) kann nicht kontrollieren, was Realität ist. Ich kann meinen Hunger nicht beiseiteschieben, ich dürste ganz einfach, ich atme vor mich hin und ich liebe, wenn ICH "das Gefühl" habe. Daran kann man nichts ändern – ICH breite mich aus!

WIR, das sind diesmal ALLE, müssen dafür sorgen, daß ICH zu Essen habe, daß ich atmen kann, daß mir Wasser zur Verfügung steht und daß ich lieben kann, wenn ich lieben will/muss, weil das die Realität ist. Wer wollte dies bezweifeln?! Daran zu zweifeln ist UNMENSCHLICH!

Wir müssen uns auch dann nehmen, wie wir sind – weil das die Realität ist – wenn nichts mehr zu Essen da ist, wenn es kein Wasser mehr gibt, wenn die Luft zum Atmen zu schlecht ist, und wenn wir uns beim „Lieben“ zurückhalten sollten, aber nicht wollen. Oder wir müssen uns eben einfach mal umdefinieren ...

Lieben MUSS nicht zwangsläufig VERMEHREN heißen! Man könnte es mit der Liebe bewenden lassen und sagen: Ich liebe etwas, ohne den „Willen der Götter“ zu berücksichtigen. Die Götter wollen, daß ICH mich vermehre, ich aber möchte nur LIEBEN, gernhaben, beherrschen womöglich, nicht aber auch gleichzeitig schwängern.

Das ist nur so lange eine Realität, wie wir UNS und nichts anderes als REALITÄT ansehen, die UNUMSTÖSSLICH ist. Wir aber sind umstößlich – und ganz und gar sind wir das, wenn wir die Realität nicht anzweifeln. Denn „Realität“ kann durchaus auch schlecht sein!

Die Welt geht nicht unter, wenn wir sie überdenken und dabei unsere Denkergebnisse konsequent in die Tat umsetzen ... Sie geht unter, wenn wir sie lassen, wie sie ist, wenn wir alles hinnehmen, wovon man behauptet, daß dies die Realität sei! Das – und nur das – ist in höchstem Maße UNREALISTISCH!

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Kommentare

11. Jul 2017

Der "Realist" ein Mensch wohl ist -
der sich am besten selbst vergisst...

LG Alf