Nutzlose Marktforschung

Bild von Alf Glocker
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Die sogenannte „Marktforschung“ treibt in der letzten Zeit die seltsamsten Blüten! Hochspezialisierte Fachkräfte sind damit beschäftigt, die Bevölkerung nicht nur auszuhorchen, sondern, durch ihre Ergebnisse, in der Werbung dann derartig zu beeinflussen, daß sich der Mensch selbst nicht mehr trauen kann.

Der Bürger wäre stark eingeschränkt, würde er nicht seine Naivität benützen, um den Machenschaften einigermaßen heil zu entkommen. Dabei wird er natürlich immer gläserner und gängelbarer durch diverse Strategen, die ihr Handwerk ebenfalls, unter Anwendung eines respektablen Anteils an Naivität erlernt haben.

Die Welt „denkt“ marktwirtschaftlich! Das glaubt jedenfalls der Teil der Welt, der sich weit genug vorgewagt hat, mit absolut JEDEM Handel treiben zu wollen. Der Grund dafür war natürlich die reine Geldgier – und auf Grund dieser Einstellung fing man an zu glauben, das sei ein allgemeingültiger Maßstab zur Beurteilung von Menschen generell!

Insofern, so sagte man sich, handle es sich – bei der sogenannten „Freien Marktwirtschaft“ – um eine sachliche Angelegenheit, die dann quasi auch noch als Friedensstifter angesehen werden könne. Und in diesem Sinne verbreitete sich, zumindest in der Westlichen Welt, der fatale Irrglaube der Gleichheit unter den Handeltreibenden.

Dem ordne sich (so spricht der kompetente Fachmann) ganz automatisch alles Übrige unter! Man muss eben nur allen Weltregionen soweit auf die Beine helfen, daß sie für Handel und Wirtschaft interessant werden. Daraus ergäbe sich später zwangsläufig eine Kommerzialisierung, die alle anderen Beweggründe mit der Zeit auslöscht.

Wachsender Wohlstand und „höhere“ Ansprüche, so mutmaßten die Klügsten unter den Klugen, ließe einen Wettbewerb entstehen, der irgendwann auch – durch fortgesetzte Quatschberieselung – eine Aufgeklärtheit entstehen lasse, die kriegerische Kampfhandlungen, abseits der großen Märkte überflüssig macht.

Doch inzwischen hatten sich ganz neue und völlig unseriöse Möglichkeiten aufgetan, aus der Masse der Bevölkerung einen steuerbaren Haufen zu machen, der sich gegen Überfälle und Eingriffe in die persönliche Freiheit gar nicht mehr wehren kann. Die Wissenschaft der Psychologie befasst sich intensiv mit der Kunst der Täuschung des Einzelnen!

Der Bürger wird ausgespäht, gehirngewaschen, fehlmotiviert und instruiert, Dinge zu tun, die fast alle seine Rechte auf lange Sicht so weit beschneiden, daß von einer Selbstbestimmung des Individuums nicht mehr die Rede sein kann. Wer das am besten macht, der wechselt von der Marktforschung sogar zu den Geheimdiensten.

Dort sind sehr schlaue Köpfe gefragt, die sich gerne an Intrigen und Komplotten gegen die eigenen Artgenossen beteiligen – nur um sich wiederum einen respektablen Anteil am Kuchen des Gesamtwohlstandes zu verschaffen, der in seiner Ausprägung jedoch vorwiegend künstlich ist!

Was daran „schlau“ ist, wissen leider nur Eingeweihte und solche, die sich für ganz große Sachverständige für soziale Belange halten, in Wirklichkeit aber nur hochstudierte Vollidioten sind! Denn die Rechnung ist ohne den Wirt „Instinkte“ gemacht und von daher enorm milchmädchenverdächtig! Warum?

Weil sich, bei aller Liebe zum Geld, die höchste aller Vernunftsdisziplinen, die Unvernunft, einfach nicht ausschalten lässt. Sie resultiert aus dem Urtrieb der Arterhaltung, dem Bedürfnis nach einer den Verstand einfacher Leute dominierenden Religion und dem angeborenen Hass auf Erscheinungen, die einem selbst irgendwie überlegen sein könnten.

Denn der Mensch hat nur ganz bedingt den Wunsch, von einem anderen, weiseren Menschen etwas zu lernen. Vielmehr treibt ihn die fest in seinen Genen installierte Aufgabe zur persönlichen Dominanz, zur Vorherrschaft seiner Art an, da er sich ja vorrangig vor allem über die ganze Welt verbreiten möchte (was übrigens in den „großen“ Religionen auch deutlich zum Ausdruck kommt).

Der Gutgläubige ist hingegen der Ansicht, daß alle Menschen gleich denken und, bei gleicher Bildung, auch das Gleiche wollen müssen. Und wie sieht das dann in der „Realität“ aus? Nun, die einen erfinden und verbreiten fortschrittliche Techniken – und die anderen kaufen Betriebe auf, schließen sie und nehmen die Errungenschaften einfach zu sich nach Hause mit, wo sie alles billiger herstellen können.

Die einen bezahlen für einen Rohstoff mit ihrer Unschuld (und einem Haufen Luxusgüter), während die anderen, ihrer zehnmal höheren Fortpflanzungsrate wegen, ihre Religion auch in zivilisierteren Ländern mühelos verbreiten und ihre primitive Weltanschauung überall dort als Gesetz installieren, wohin sie ihr „Gott“ geführt hat.

Alles, was schließlich und endlich für alle Menschen weltweit gilt, ist die totale Überwachung … aber, wer rassistisch, im Sinne der Verbreitung eigener Erbanlagen, oder „tiefreligiös“, im Sinne der Verbreitung eigener Erbanlagen, „denkt“, an dem prallt alles weitestgehend ab. Er kann gar nicht beeinflusst werden!

Das werden wir, die Initiatoren der ausgefeilten „Marktforschungsstrategien“, bald zu spüren bekommen, wenn wir einmal vor dem Scherbenhaufen einer ursprünglich uneingeschränkt freiheitlichen Auffassung von Philosophie stehen. Und dann wird es uns wenig nützen wenn wir, rein mathematisch, Gewinn- und Verlustrechnungen vorzüglich beherrschen …

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Kommentare

15. Mär 2020

Man verrechnet sich - ganz flott!
(Und dann hilft bestimmt kein Gott ...)

LG Axel

15. Mär 2020

aber beten kann man immer -
daa bleibts dann gleich, wird höchstens schlimmer...

lg alf