Voll gegendert: Alkoholika

Bild von Q.A. Juyub
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Nach gängiger Lehrmeinung*in lassen sich fünf TypInnen von Alkoholiker*Innen unterscheiden, es handelt sich dabei um Alpha-, Beta-, Gamma-, Delta- und Epsilon Trinka. Erfunden hat diese Kategorisierung*In der/die/das/* Physiologe*In Elvin*a Morton*a Jellinek*a.
Als Alpha-Trinka wird eine Person bezeichnet, die versucht, ihre Probleme mit dem Konsum*in von Alkohol*In zu verdrängen. Diese Strategie ist natürlich nur von kurzzeitigem Erfolg*In gekrönt, da auch mit eine*m schweren Kopf*in die Probleme weiter bestehen bleiben.
Der/die/das/* Beta-Trinkende wiederum ist jemand, der/die/das/* sich beispielsweise bei des alten, weißen Ausbeuters 70-sten maßlos volllaufen lässt und auch andere soziale Anlässe*in dazu verwendet, um ordentlich zu tanken; so nach dem Motto: Ob Schalke*in gewinnt oder verliert – immer ein guter Grund zu saufen. Auch die russische Art*in der/die/das/* Entspannungstherapie nach Feierabend – Flaschenvodka*in! – gehört dazu.
Okay Alter, jetzt nicht mehr ganz so extrem:
Obwohl hier Unmengen an geistigen Getränken über die Wupper gehen, werden beide Gruppen nicht als suchtkrank klassifiziert, sondern als ‚gefährdet‘.
Zur Königsklasse der/die/das/* Süchtels gehören jene Liebhaber geistiger Getränke, die man als Gamma-, Delta- und Epsilon Trinkende bezeichnet.
Nicht nur im Universum*in gehören Gammaquellen zu den energiereichsten Objekten, auch im Kosmos der/die/das/* Suchtkranken entwickelt der/die/das/* Gamma-Trinkende außerordentliches Potential. Typisches Zeichen dieser Art von Alkoholabhängigen ist – umgangssprachlich ausgedrückt- das berühmte Koma-Saufen. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass der/die/das/* Betroffene längere Zeit abstinent bleibt, aber dann seinen Drang nachgebend eben zum Schrecken jeder wohlgefüllten Hausbar wird.
Es bleiben im Prinzip nach die Gruppen Alkoholabhängiger, die Umgangssprachlich als Spiegeltrinker*Innen und Quartalssaufende bezeichnet werden.
Ersteren kategorisiert man als Delta-Trinkende, der/die/das/* nun permanent einen gewissen Alkoholspiegel intus haben muss, um glücklich zu sein. Übrig bleibt natürlich dann der/die/das/* sogenannte Epsilon-Trinkende, der/die/das/* eben in einem gewissen Zeitintervall für einige Tage zum Tier wird – hat aber nix mit dem Vollmond zu tun!
So, ich glaube jetzt habe ich den Text genug verhunzt.
Übersetzung:
Nach gängiger Lehrmeinung lassen sich fünf Typen von Alkoholikern unterscheiden, es handelt sich dabei um Alpha-, Beta-, Gamma-, Delta- und Epsilon Trinker. Erfunden hat diese Kategorisierung der Physiologe Elvin Morton Jellinek.
Als Alpha-Trinker wird eine Person bezeichnet, die versucht, ihre Probleme mit dem Konsum von Alkohol zu verdrängen. Diese Strategie ist natürlich nur von kurzzeitigem Erfolg gekrönt, da auch mit einem schweren Kopf die Probleme weiter bestehen bleiben.
Der Beta-Trinker wiederum ist jemand, der sich beispielsweise bei Opas 70-sten maßlos volllaufen lässt und auch andere soziale Anlässe dazu verwendet, um ordentlich zu tanken; so nach dem Motto: Ob Schalke gewinnt oder verliert – immer ein guter Grund zu saufen. Auch die russische Art der Entspannungstherapie nach Feierabend – Flaschenvodka! – gehört dazu.
Obwohl hier Unmengen an geistigen Getränken über die Wupper gehen, werden beide Gruppen nicht als suchtkrank klassifiziert, sondern als ‚gefährdet‘.
Zur Königsklasse der Süchtels gehören jene Liebhaber geistiger Getränke, die man als Gamma-, Delta- und Epsilon Trinker bezeichnet.
Nicht nur im Universum gehören Gammaquellen zu den energiereichsten Objekten, auch im Kosmos der Suchtkranken entwickelt der Gamma-Trinker außerordentliches Potential. Typisches Zeichen dieser Art von Alkoholabhängigen ist – umgangssprachlich ausgedrückt- das berühmte Koma-Saufen. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass der Betroffene längere Zeit abstinent bleibt, aber dann seinen Drang nachgebend eben zum Schrecken jeder wohlgefüllten Hausbar wird.
Es bleiben im Prinzip nach die Gruppen Alkoholabhängiger, die Umgangssprachlich als Spiegeltrinker und Quartalssäufer bezeichnet werden.
Ersteren kategorisiert man als Delta-Trinker, der nun permanent einen gewissen Alkoholspiegel intus haben muss, um glücklich zu sein. Übrig bleibt natürlich dann der sogenannte Epsilon-Trinker, der eben in einem gewissen Zeitintervall für einige Tage zum Tier wird – hat aber nix mit dem Vollmond zu tun!
So, ich glaube jetzt habe ich den Text genug verhunzt.

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Interne Verweise

Kommentare

20. Jul 2020

Der Beta-Trinker scheint ein Bertha-Trinker zu sein -
Jetzt drischt die Krause auf mich ein ...

LG Axel

22. Jul 2020

Hallo

war wohl Absicht, dass die vier in Wirklichkeit fuenf sind? Doppelt gesehen waeren es dann zehn :)

Wie dem auch sei, ich hole mir jetzt noch eins aus dem Kuehlschrank ...

LG
Dirk