Die lichternde Aussicht/Zuversicht

von Melina Scholz
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Und ich mache jetzt nichts mehr; denn ich falle in ein Loch und es deprimiert mich nur noch.. diese Unbeständigkeit, das Haltlose nichts greifbar..doch, vielleicht der Abgrund einzig aber naht dafür immer mehr heran...ich versuche im Licht zu bleiben, wirklich..
Anscheint, ist dies nicht zu verstehen, um was es eigentlich geht..das Wesentliche, das was sich jeder wünscht, das vermag uns verborgen, was wir mit unseren Herzen nur wirklich sehen, erfassen und achtsam spüren können, das einzig Wahre; die einzig Wahre, der einzig Wahre...erleben wie im Rausch; ein Sog von liebender ermahnender Geborgenheit und Sehnsucht zugleich.. gleich einer Passion!
Jeder wünscht es sich, und doch tritt man es mit Stahlkappenschuhe als wäre es überschüssiger grober Steinkies, der im Wege liegt; etwas mühselig, aber entsorgbar austauschbar; so unendlich traurig und tragisch, welch beschämende Dramatik dahinter steckt; welch Frevel und Heuchlerei, Schande und Missgunst.

Ich möchte nicht mehr, nicht mehr möchten, sondern, ich möchte weiter der Sonne entgegen ohne gefühlten Stillstand. Ich möchte leben das Leben; lieben die Liebe und das mit allem drum und dran was Gott zu bieten hat; am liebsten im Vertrauen mich leichtfüssig führen zu lassen und seine Worte nicht zu missachten, um offen zu bleiben für seinen Plan. In Demut dankbar loben, sowie in meinem Freigeist zu wandeln, wohlgleich mit meinem Feinsinn zu ergründen und zu gehorchen; hinauf des Berges erklimmen, was Gott für mich schon am vorbeiten ist. Wenn ich doch nur vertrauen würde. -Menschenskind Frau, so tue doch einfach mal!

Vertrauen, Geduld, Gehorsam sind immer schon einer meiner größten Schwächen.
Will Gott mich jetzt auch in diesen fehlmanifestierten Denk -und Verhaltensweisen verändern? Doch meine ich dafür eine schöne, lichternde Aussicht zu gebrauchen, um motiviert zu werden, zu sein, zu bleiben; oder ist es nur eine lahme Ausrede die meine der kleine Angst zu veräppeln? Besteht sie nicht längst, diese lichternde Aussicht oder gar Zuversicht?
So frage ich mich, steh ich auf dem leicht, etwas zu überspannten Schlauch, bin ich blind, gar taub noch, um sie selbstbewusst zu erkennen und einfach im Verrauen anzunehmen?
Ja, soll ich es diesmal wirklich wagen?
Ja, darf ich es wagen?! - Vertrauen, Gehorsam und Geduld, unbeschwert im kindlichen Glaube an Jesus Christus annehmen und leben?
Denn wenn, weiß ich, es wird wunderschön und paradiesisch; soviel ist sicher, so habe ich immer die Gewissheit, dass Gott Wort hält und nicht enttäuscht. Ich liebe ihn von ganzen Herzen, unerschütterlich, ihm gehört mein Leben. Er will das Beste für mich, für dich für uns! Alles im Überfluss will er uns liebend gern zukommen lassen. Wir müssen "nur" lernen ihm zu glauben! Er wird es machen.
Aber das Vertrauen und die Geduld müssen erst wirklich geübt werden, wie das des kleinen Mädchens mit der guten Aussicht wandelt in die lichternde Zuversicht!

Interne Verweise

Kommentare

24. Jan 2020

Ich habe erst vor kurzem eine wunderbare Sendung über Meister Eckhardt mir angehört, hier steht der Mensch im Mittelpunkt zu seinem Verhältnis mit und zu Gott.

LG Jürgen

14. Feb 2020

Dankeschön für den Hinweis, ich werde mir es zeitnah ansehen! Viele Grüße