Eines Morgens wachst du nicht mehr auf

von Johann Wolfgang von Goethe
Bibliothek

Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf, die Vögel aber singen, wie sie gestern sangen. Nichts ändert diesen Tagesablauf. Nur Du bist fortgegangen. Du bist nun frei, und unsere Tränen wünschen Dir Glück.

Edit 05/2017: Dieses Zitat zählt laut der Universität Bielefeld zu den vielen Zitaten, die Goethe zwar zugesprochen werden, aber offensichtlich nicht von ihm stammen!

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Interne Verweise

Kommentare

Hermann Schuhrk
02. Mär 2017

Der bei Ihnen angezogene Trauerspruch "Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf" ist nicht von Goethe (cf. auch die Untersuchungen der Universität Bielefeld); da stimmt auch weder Reim noch Rhythmus. Sie sollten das korrigieren. Danke.

17. Apr 2017

Sehr geehrter Herr Schuhrk,
das hätte ich gerne näher erläutert.
Wie kommen Sie auf den Weg,
der Spruch sei nicht von Goethe ???
Von wem ist er dann ?
Vielleicht können Sie mir bzw. uns
Leser weiter helfen.
Dank und Gruß
Volker Harmgardt

17. Apr 2017

Ob nun Goethe,oder nicht . . .
der letzte Satz ist nicht wirklich gelungen.
ulli

18. Apr 2017

Da gebe ich dir Recht, Ulli, der Beitrag von Hermann Schuhrk ist ganz und gar unpassend..
Marie

01. Mai 2017

Hallo Herr Schuhrk, ulli, marie und Volker. Jutta Miller-Waldner - die mir bei der Recherche zur Quelle geholfen hat, konnte folgendes bei der Universität Bielefeld herausfinden:

- Johann Wolfgang von Goethe - Verwendung: [WN 26.05.09] - Variante: "unsere Tränen" - unterschobenes Zitat - nicht in [Ernst_Lautenbach]: Lexikon_Goethe-Zitate. Iudicium 2004.“

Also ist es eindeutig nicht von Goethe.

Dazu muss ich schreiben, dass ich das Zitat zu einer Zeit aufgenommen habe, als sogar ich noch glaubte, dass die Texte stimmen, die zu - gerade den bekannten Autorinnen und Autoren - zu finden sind. Mittlerweile kontrolliere ich strickt, woher welcher Text stammt oder verwende in der Regel gleich verlässliche Quellen.

Die Suche nach der Quelle zu diesem Zitat hatte also ganz unabhängig von Ihrem Einwand bereits begonnen.

Es kommen monatlich ca. 200-300 Besucher auf die Website, die nach genau diesem Zitat suchen. Schon deshalb werde ich es stehen lassen und derart abändern, dass sofort erkenntlich ist, dass es nicht von Goethe stammt. Auf diese Weise wird zumindest für diesen Beitrag effektiv Aufklärungsarbeit geleistet.

Alle Beiträge aus der Bibliothek sollten ab 2016 (Mitte) eine nachweisbare Quelle haben. Bei den älteren Beiträgen kümmere ich mich zumindest - wie hier - darum. Solche Fehler sollten dennoch die Ausnahme auf LiteratPro sein. Die Bibliothek wurde von einer einzelnen Person aufgebaut (mir) und leider bin ich nicht ohne Fehler. Dafür ist mir das Thema mittlerweile umso wichtiger. Ich bedanke mich für solche Hinweise und freue mich, wenn LiteratPro durch konstruktive Kritik besser wird.

Viele Grüße,
Denis Waßmann

01. Mai 2017

Nun ist alles gut.Ich persönlich bin froh,dass der Spruch nicht von unserem 'großen Alten' stammt.
Trotz meiner Vorliebe für Schiller,ich wäre ein wenig enttäuscht geblieben,wäre die Recherche
anders ausgefallen.Im Grunde ist es natürlich nicht wirklich . . . also genau genommen . . .
mit ein wenig Abstand betrachtet. . .
Herzlichen Dank
ulli

irma gublia
19. Nov 2017

Heute stand in der Traueranzeige von WAZ der Spruch und der Autor wurde Rabinranah Tagore angegeben.

irma gublia
19. Nov 2017

Rabindranath Tagore

19. Nov 2017

Leider ist auch das keine verlässliche Quelle. Eine verlässliche Quelle wäre ein Werk des Autors, in dem dieses Zitat zu finden ist. Was stimmt: dass dieses Zitat auch unter diesem Autor (wie eben auch unter Goethe, oder anderen) im Internet kursiert.