Spa und Wellness gut – 9. Umdenken

Bild von Alf Glocker
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Von Zeit zu Zeit empfiehlt es sich, absolut umzudenken. Wie muss man sich das vorstellen? Nun – denken wir nur an den Untergang des Römischen Reiches. Und sagen wir dann (am besten laut): keine Zeit für Traurigkeit!

Alles vergeht, nichts besteht auf Ewigkeit, aber der kluge Mensch kann den Teil der Menschheitsgeschichte bestaunen, in den er hineingeboren wurde. Also: Erst einmal Vater und Mutter ehren und dann … los geht’s!

„Hannibal ante portas“, oder „Flieht, Dschingis Khan ist im Anmarsch“ (er schuf mit Völkermord ein Imperium = www.watson.de/wissen geschichte), vielleicht auch „Die Pest ist ausgebrochen“, egal, uns kann nichts erschüttern!

Keine Rationierung von Lebensmitteln, kein Krieg, keine Bombenangriffe, keine Mordbanden, kein Glaubensinferno, alles heften wir unter „Erledigt“ ab, sobald wir es überlebt haben … und wenn nicht? Dann nicht!

Unsere Zuversicht kann uns jedenfalls niemand rauben. Kein Despot, kein Gangster, kein Dummdödel und schon gar kein Miesmacher kann uns, in miesen Ereignissen, dazu zwingen, von unserem Humor abzulassen. Da geht nichts!

Wir denken einfach um! Wo heute eine Kirche stand, steht morgen eine Pagode, eine Moschee oder ein Narrenhaus. Das ist nicht weiter wichtig. Wichtig ist, daß wir uns damit arrangieren können und vor allem wollen.

Unser Vorschlag an uns lautet einfach: Wir verlieben uns neu! Und auch hierbei ist es nicht so wichtig, in was wir uns verlieben. Die Liebe allein zählt, ohne Ansehen der Person, oder, wenn man so will: des Objekts!

Das Wichtigste ist der Vorgang selbst, denn nur wer irgendeinen anderen, den Nächsten, den Übernächsten, am besten gleich allesamt lieben kann, der kann und darf auch getrost sich selber lieben. Einfach ist einfach!

Noch einfacher ist es dann, mitzumachen! Neue Regeln, neues Spiel! „Neue Regeln und neues Spiel“ ist jedoch auch gleichbedeutend mit neuen Menschen, die Neues mit sich bringen, nach dem man sich nun spielerisch richten kann.

Das ist wünschenswert, wir erstreben es gern, indem wir zunächst einmal nichts Bestimmtes erstreben und uns dann auf neue Situationen elegant, vielleicht auch weniger elegant einstellen müssen, nein sollten.

Wer das nicht kann, der hat’s schwer. Der möchte Schönes bewahren und übersieht dabei leicht, daß auch bisher für unschön Gehaltenes sehr schön, wenn nicht gar noch schöner sein kann als das bisherige Schöne.

Und ebenso steht es mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sind sie höher einzustufen als das Glück? Nein, natürlich nicht! Für die fundamentalsten Dinge auf der Welt benötige ich keinerlei Wissen. Nur, daß es einen Gott gibt vielleicht??

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Kommentare

29. Dez 2019

Das Denken
an andere wegschenken,
o ja, o nein,
die Idee ist fein.

29. Dez 2019

Ich denke, also bin ich. Wer bin ich denn überhaupt ?
Wünsche dir einen guten Rutsch INS NEUE !
HG Olaf

30. Dez 2019

...ich bin was ICH denke - wenn ich Vorgedachtes nachdenke bin ich nichts...

LG Alf

Und einen guten Rutsch!