Veränderung

von Jürgen Wagner
Mitglied

Der erste Schritt, sich selbst zu verändern, ist,
sich sein zu lassen

Die Verhältnisse zu ändern, heißt,
etwas zu geben

2017

Bild © artislife - fotolia
Rechtshinweis:
Für diesen Beitrag ist eine unkommerzielle Nutzung erlaubt, alle Rechte verbleiben jedoch beim Autor/bei der Autorin.

Interne Verweise

Mehr von Jürgen Wagner online lesen

Kommentare

Adelheid
17. Feb 2017

Danke für diesen Dankanstoß!

Ist der erste Schritt zur eigenen Veränderung nicht, klar sich selbst anzuschauen und zu bessern, was möglich ist? Und sich dann anzunehmen, wie man ist?

Und der zur Veränderung der Verhältnisse? Bei Beziehungen geht es wohl meist darum, wahrer zu lieben. Und ja, gesellschaftlich ist sehr wohl das eigene Geben hilfreich.

Mit beidem wird man wohl ein Leben lang nicht fertig. In diesem "beginners mind" grüßt herzlich und unvollkommen Adelheid

17. Feb 2017

Wenn jemand darauf kommt, sich verändern zu wollen oder zu müssen, hat er bereits etwas gesehen. Vielleicht nicht immer so dramatisch wie Rilke beim Anblick eines Archaischen Torso: " ... da ist keine Stelle, die dich nicht sieht. Du mußt dein Leben ändern". Ich fand es immer hilfreich, das Ungenügende erst sein zu lassen und anzunehmen bevor ich es bearbeite. Die Dinge sind oft komplex, haben ihre Geschichte - oft eine lange, so dass es selten damit getan ist, einen Entschluss zu fassen.

Noch schwerer zu ändern sind die kollektiven Dinge. Da genügt es nicht, sie anzunehmen, sie zu lieben. Da muss man sich wirklich einsetzen, Mut beweisen, ein Opfer bringen, manchmal Kampfesgeist zeigen.

In Beziehungen gehören immer zwei dazu - dennoch ist es oft gut, bei sich selbst anzusetzen. 'Wahrer zu lieben' wäre nicht mein Ansatz: immer klarer zu erkennen würde mir als erstes einfallen. Wenn die Fäden sich verwickeln und verknoten, bringt man sie manchmal kaum mehr auseinander. Viel Geduld, genaues Hinschauen, Probieren - und vielleicht auch mal ruhen lassen und später noch mal neu ansetzen. Das käme mir dazu.

Das ist nun etwas lehrhaft geworden. Ich praktiziere die Dinge auch lieber als dass ich sie darlege. Deswegen auch die Aphorismen, die natürlich nur pointieren, nicht ausführen. So sage ich herzlich Dank für die weiterführenden Gedanken! Jürgen Wagner

17. Feb 2017

Ich würde mich nie sein lassen sondern bin davon beseelt mich zu verändern
Verhältnisse zu verändern, hieße mich daran zu beteiligen, es zu tun!

17. Feb 2017

Man tut sich leichter mit der Selbstveränderung, so man sich erst einmal annimmt, wie man gerade ist. Wir haben doch alle einen weiten Weg hinter uns - mit vielen Blessuren und Schicksalen. Da ist eine Prise Barmherzigkeit mit sich selber nicht verkehrt - und hilft sich zu entspannen. Wenn man zur Ruhe kommt, dann erkennt man etwas klarer, was vonnöten - und was möglich ist. Mit Grüßen! JW

17. Feb 2017

Anders ausgedrückt: Erkenne, wer du selbst bist,
akzeptiere dich genau so, dann bist du stark genug,
um geben zu können.
Das wichtigste christliche Gebot sagt das Gleiche:
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."
LG Marie

Neuen Kommentar schreiben