Paradiesgedanken

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Paradiese entstehen dadurch, dass man sie (sich) schafft.

Hoffen allein färbt nur die Realitäten grau.

Aber auch heute gibt es Paradiese nur inclusive Schlangenei.

Dagegen hilft, Begehrlichkeiten klein zu halten.

Die verfängliche Apfelsorte heißt: „Immernochmehr“.

Der Trick ist wohl, sofort nach Betreten des Paradieses den Schlüssel einzuschmelzen – wegwerfen allein reicht nicht.

Übrigens gleicht kein Paradies dem anderen.

© noé/2021

Kommentare

10. Mai 2021

Immer noch haben jene die Welt zur Hölle gemacht, die vorgeben, sie zum Paradies zu machen.

(Friedrich Hölderlin)

10. Mai 2021

Mit "meinem" Paradies war ein ganz individuell persönliches gemeint, kein Heilsversprechen an die Menschheit.

10. Mai 2021

Das war mir klar - doch Hölderlin
Musst vor der Welt in Türme fliehn ...

LG Axel

10. Mai 2021

Stimmt es, dass die ERINNERUNG das einzige PARADIES ist, aus dem wir nicht vertrieben werden können - wie Jean Paul es geschrieben hat? Das Paradies einer intakten Natur kann man auch als großes Geschenk betrachten. Wir gehen allerdings schlecht damit um ...

LG Marie

10. Mai 2021

Stimmt, Marie, da der menschliche Geist dazu neigt, die guten Dinge in Erinnerung zu behalten und – wo möglich – Negatives dagegen verblassen zu lassen.
Zum Glück.

11. Mai 2021

Das Paradies war einst ein Garten !
Wir flogen raus und müssen warten !
HG Olaf

12. Mai 2021

Mal Paradies,
mal Paradas -
für jeden Tag ein neuer Spaß!

13. Mai 2021

Paradiese gibt es so viele, wie es Menschen gibt. Religionen wollen daraus nur das Eine schmieden; nach ihren Vorstellungen und weil es angeblich so schon immer verkündet wurde: in Wort und Schrift. Wer hinterfragt hat schon vom Apfel gegessen.

Viele Grüße - Jürgen