Die Schaukel in Opas Garten

von Soléa P.
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Zöpfe fliegen mit dem Wind
in voller Blüte ein Kirschbaum
mit der Sonne lacht das Kind
in meinem Kindheitstraum.

Beinchen fliegen hoch zum Himmel
im Rausch von Übermut
der Kopf dreht sich mit leichtem Schwindel
das Hin und Her bringt Schub.

Das kleine Mädchen schwingt sich eifrig
Richtung blauen Horizont
Ehrgeiz und Freude machen es fleißig
fliegt Vöglein und Schmetterling davon.

Die Holzschaukel in Opas Garten
sie gibt es längst nicht mehr
im Traume lässt sie mich nicht warten
die Nacht weht sie mir her.

Quelle: Pixapay, verändert durch mich.
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Kommentare

01. Nov 2017

Die Schaukel scheint doch existent -
Solange noch ein Mensch sie kennt ...

LG Axel

01. Nov 2017

Ich seh sie noch vor mir an Baum und im Wind
dieses Bild prägte mich als Kind.

Liebe Grüße
Soléa

01. Nov 2017

Deine gedichtete Kindheitsgeschichte, die auch bei mir helle Erinnerungen weckt, habe ich sehr gerne gelesen, liebe Soléa.

LG - Marie

01. Nov 2017

Vielen Dank, liebe Marie. Manch Erlebtes trägt man ein Leben lang mit sich ... Ich bin froh dafür!

Liebe Grüße
Soléa

01. Nov 2017

Ich hatte mal einen Schaukelstuhl, liebe Soléa. Da war ich aber schon über dreißig. Immer, wenn ich wütend war, weil ich dauernd zu tun und kaum Zeit für mich hatte, habe ich mich reingesetzt und so lange hin und hergeschaukelt, bis mir die Wut restlos vergangen ist ... so nach fünf MInuten etwa. Früher, als Kind, bin ich gerne aus Schaukeln in hohem Bogen "rausgeflogen" und immer unversehrt im Sand gelandet (eine Art Mutprobe). - Ein nettes Gedicht.

Liebe Grüße,
Annelie

01. Nov 2017

Liebe Annelie, da hast du bestimmt innig geschaukelt. Das mit dem "rausfliegen" beim Schaukeln kenne ich zu gut. War eine meiner Disziplinen. Problem war nur, das nicht weit vor der Schaukel ein Jägerzaun stand... dem ich bedrohlich nahe kam und ihn beim "Landen" fast berührte. Wegen "Todesangst" und Herzklopfen ließ ich es dann bleiben. Und das war noch ein öffentlicher Spielplatz ...

Liebe Grüße in deinen Abend
Soléa