Erinnerungen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 209 Texten in dieser Kategorie
von Monika Laakes

Huckepack,
einfach nur so
- als Dreikäsehoch -
auf breiten Schultern,
das holprige
Nachkriegspflaster
mit Augen abtastend,
ahnungslos, unbekümmert,
im Flug der Geborgenheit.
Nicht ahnend…

von Monika Laakes

Traumbild, raubst den Schlaf.
Frühlingsdüfte betören.
Wo finde ich dich?

Auf Flügeln der Zeit
fliegt mein Andenken an dich,
geliebte Muse.

Wolke, noch einmal
wandelst du über's Wasser,
ehe du…

von Joachim Ringelnatz

Ich war nicht einer deiner guten Jungen.
An meinem Jugendtrotz ist mancher Rat
Und manches wohlgedachte Wort zersprungen.
Nun sieht der Mann, was einst der Knabe tat.

Doch hast du, alter Meister, nicht vergebens
An…

von Volker Harmgardt

Unter der Brücke
liegt ein verzweifelter Mensch
mit ganzem Hab und Gut,

eine Katze versucht ihn
schnurrend zu ermuntern.

von Volker Harmgardt

Im Spätsommer
unterwegs in die Heimat -
Lektionen in Sehnsucht.

von Axel C. Englert

Frau Krause? Bin ich ganz bescheuert?
„Klar sinse det!“ - Sie sind gefeuert!
„Entlassen?! Könnense MIR NIE!
Denn ICK bin IHRE Fantasie!“

Da hat der Drachen leider recht -
Dennoch zu gern ich wissen möcht:
WER…

von marie mehrfeld

Habichtswald.
Lange her.
Hör Hornissen brummen,
laufe, hüpfe, jubelnd singend
hinterher.

Habichtswald.
Sich verstecken
hinter Bäumen, Hecken.
Springen über Stock und Stein.
Jubelschrei.

von Willi Grigor

Es roch nach Sommeranfang,
es roch nach Gras.
An einem Tagesausklang
im Stadtpark war's.

Wir saßen auf der Decke,
im weichen Grün,
im Schutze einer Hecke,
mit Wangenglühn.

Beim letzten…

von Volker Harmgardt

In Erinnerung an Rolf Dieter Brinkmann (1940-1975)
"Bei Vorstellung Deiner Hände kam Wut in mir hoch
und diese Unzufriedenheit förderte die Produktivität"

Im Sternensilberteich
tummeln sich die Sonntage,
der Hecht…

von Annelie Kelch

Noch liegt Tau auf dem grünen Gras der Deiche;
die Kastanie an der Auffahrt schweigt – noch ist alles still.
Müd' fallen die Blätter der alten knorrigen Eiche;
und ich muss zur Schule; nein, nicht doch: Ich will!

Die Kühe…

von Volker Harmgardt

Ein Sommermorgen -
Hauch eines sanften Windes,
ertrunkener Tag.

.

von Volker Harmgardt

Wir sind uns nichts schuldig, aber auch nicht das Geringste schuldig,
ohne zu zögern bist du gegangen und wolltest irgendwann
wiederkommen, es war kein Problem,
verdammt.
In unserer Strasse bei Hitze hast du es mir…

von Volker Harmgardt

Mit Kinderhand hab`ich
den Schnee geformt
und liebte Weiß und
Kohlestift, versteckte
beides tief im Ranzen.
Es griff die Kälte
in mein Schneegesicht,
es störten Krankheit
und der Fleck im Licht,…

von Annelie Kelch

Die Toten schlafen längst in ihren Gräbern,
indes ich träume, träume, träume …
noch immer von den fernen Tagen - längst vergangen,
als wüsste ich allein und ohne euch nichts anzufangen,
als gäbe es auf Erden nichts, das…

von Annelie Kelch

J 'ai visité Paris
la cité de beauté
des artistes
de la mode
de Romy Schneider -
tout seul
au point du soir.

Après cela
je pouvais dormir bien
tout seul
et très calmement
Je n'ai…

von Annelie Kelch

Großer edler Bruder.
Leer nun die neue
Auffahrt unter dem
alten Sommerhimmel
blau gespannt
mit weißen Wolken
suche ich dich ein
halbes Jahrhundert später
noch immer vergeblich.

Hier sollt ich…

von marie mehrfeld

Zuneigung
offen zeigen,
kichern und flüstern,
sich zanken und vertragen.
Freundschaft.

Abenteuer.
Kirschen klauen,
Doktorspiele im Wald,
gemeinsam durch Dick und Dünn.
Heimlichkeit.

von Annelie Kelch

Grün war mein Blick - wanderte über die Elbmarsch mir stets voraus,
grün waren sommers die Blätter am Kastanienbaum vor unsrem Haus.
Grün war die Hoffnung, die ich nie aufgab, grün war mein Schmerz.
Nach einem kalten Winter…

von Monika Laakes

Wie oft stirbst du noch,
Zauberin meiner Worte?
Trauer schnappt sie fort.

Blonde Fee, du fehlst.
Zäh tropft Ungeschriebenes
im Nirwana ab.

Wünsch ich, du wärst hier,
fließen die Bilder zu mir,
im…

von Monika Jarju

Mir fährt die Bahn durch den Kopf,
gesiebte Erinnerungen steigen aus,
bleiben zurück am Nachtrand.

Ich komme an, wo ich nicht bin,
da lutschen sie Sterne,
spucken die Kerne übers Gegengleis.

Wo ich einst…

von Joachim Ringelnatz

Meine frühe Kindheit hat
Auf sonniger Straße getollt;
Hat nur ein Steinchen, ein Blatt
Zum Glücklichsein gewollt.

Jahre verschwelgten. Ich suche matt
Jene sonnige Straße heut
Wieder zu lernen, wie man am Blatt…

von Soléa P.

Idyllisch die Gräber in Reih und Glied liegen
Kreuze in Weiß, stehen zum Gedenken an Krieg
so Viele in Trauer und Schmerz zurück blieben
für die Gefallenen... ein Ende ohne Sieg.

Soldaten wollten oder mussten sie…

von Joachim Ringelnatz

Ich werde die Stunde nie vergessen,
Die wie ein Sternfall meiner Nacht erschien.
Ein lauschender Toter, hab ich vor dir gesessen
Um deiner Lieder schwelgende Melodien.

Sie haben bunte Kränze mir gewunden,
Wie ich…

von Angélique Duvier

Ich begebe mich an einen Ort,
der nicht einmal sehr weit fort.
Manchmal finde ich ihn nicht,
dann laufe ich durch Dunkelheit in wundervolles Licht
und irre durch längst verlassene Gassen.
Der Ort ist voller…

von marie mehrfeld

Die Kartoffeln in der Schütte sind verschrumpelt, treiben aus, riechen muffig erdig, und der Koksberg glitzert im Dämmerlicht, das durch das schmale Kellerfenster fällt, so wie Mutters wertvollster Ring mit dem echten Brillant, den sie tags und…

von Soléa P.

Ein langer und harter Tag ist vorbei
als endlich der Abend Einzug hält
nicht müde, nur die Knochen schwer wie Blei
sucht Entspannung Sie in anderer Welt.

Die Nachttischlampe wirft funzeligen Schein
Decke und Kissen…

von Willi Grigor

Der Schnee verschönt das alte Dach,
verdeckt die Altersfalten.
Erinnerungen werden wach,
er durfte sie behalten.

Der Mann kommt gern zur Weihnachtszeit
zum toten Haus mit Garten,
wo noch so manche…

von marie mehrfeld

Beim frohen Gang durch meinen Wald, die Hände bunt noch vom Versuch, den Herbst zu malen, da stieg vor mir aus grünem Laub ein Bild von dir. Zum Greifen nah warst du, als ich dich heute sah, und jung wie einst, wir beide auf der Pirsch ganz…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Über singende Wälder
weht feiner Blütenstaub.
Azurblauer Himmel.

Auf träumende Felder
wiegen Ähren ihr grünes Laub.
Azurblauer Himmel.

Über lachende Wiesen buhlen
summende Bienen um der
Blüte…

von Annelie Kelch

Mich zurückträumen -
in unbegrenzte Weiten,
als die Augen noch durch
Sonnensterne schwammen;
das Weißblech auf der Mole
aufblitzen sehen von fern und
nur noch einmal dort auf der Bank
die Schultern an die…

von Ralf Risse

Im aufmerksamen Lächeln –
die Kraft in deiner Ruhe
gab jedem, der es annahm,
fürs Leben DAS Paar Schuhe.

Geschult hat dich alleine
ein Dasein ohne Schonung.
Mit Halt auf off'nen Strecken
und ohne feste…

von Soléa P.

In der Ferne rattern Züge
donnern in die Vergangenheit
der Sommer steht in voller Blüte
verlieren sich in Traum und Zeit.

Die Schwüle lässt heut niemanden schlafen
am Baum bewegt sich kein einziges Blatt
man…

von marie mehrfeld

Bei uns auf der Gass’ klang oft der Gesang vom Schorsch, dem Leierkastenmann. Mit seiner Drehorgel, Frack und Zylinder begeisterte er ganz besonders uns Kinder. So hat er gesungen, so hat es geklungen:

„Liebe Leut’! Ich erzähle euch…

von Annelie Kelch

Kind im Norden

Mein Berg: der Deich
die Wiesen: mein Tal
und mit Schwung
den Berg hinuntergerollt
und mich wiedergefunden
- ungewollt -
auch mal im
Kuhfladen
oder im roten
im weißen…

von Eva Klingler

Achenweg Nummer sieben
das blecherne Schild
ist geblieben
auch das hölzerne Tor
Du dahinter ich davor

Da an der Grenze zu deinem Reich
wurd jeder Kummer farblos bleich
und knarrte erst die Tür
war…

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