Aufs Abstellgleis gelenkt

von Alf Glocker
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Die Nacht hat viele dunkle Lichter
und Schatten schleichen auf den Straßen.
Sie haben kräftige Gesichter –
es sind Neandertaler-Massen …

Ihre Stärke ist nicht gleich zu überblicken.
man weiß, daß sie für Kriege taugen!
Sie fußen in kompakten Cliquen
und sie verbergen vor den Augen …

Identität, Gesinnung, Absichten, Begehren!
Nicht gut ist es, dem zu begegnen –
sie wollen sich rasant vermehren,
wobei sie ihren Glauben segnen …

Er widerspricht der Hoffnung aller Wesen,
die Freiheit lieben, weil sie glücklich sind.
In ihren Zügen ist jedoch zu lesen:
Gefahren jetzt, für Frau und Kind!

Dem Anspruch noch zu widerstehen,
der eine Welt befällt, die nichts bedenkt,
worum sich Macht und Einfluss drehen,
heißt, sich aufs Abstellgleis gelenkt!

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Kommentare

01. Nov 2018

Sehr, sehr gutes Gedicht, Alf. - Ja, auch das besessen Gläubige, aber leider nicht nur ...

LG Annelie

01. Nov 2018

Der Urmensch findet im Museum Platz!
(Dort macht er nämlich kaum Rabatz ...)

LG Axel

01. Nov 2018

Vielen Dank für die Kommentare - man traut sich ja bald schon nicht mehr...

LG Alf